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18.11.2015

Eine Scheidenpilz-Infektion– einfach zu erkennen an den vier Scheidenpilz-Symptomen

Übertriebene Intimhygiene kann eine Ursache für Scheidenpilz sein; Frau steht in ein Handtucch gewickelt im Bad

Eine Scheidenpilz-Infektion ist keine schlimme Erkrankung – aber die typischen Scheidenpilz-Symptome haben es dafür in sich, sie sind sehr unangenehm und störend. Bei vielen Frauen macht sich eine Seidenpilz-Infektion zuerst mit einem starken Juckreiz bemerkbar, dieser konzentriert sich meistens auf den äußeren Genitalbereich (Vulva), manchmal kann auch die Scheide direkt betroffen sein. Starker Juckreiz ist also das erste Scheidenpilz-Symptom von insgesamt vier Scheidenpilz-Symptomen. Das zweite typische Scheidenpilz-Symptom ist das Brennen; oftmals nach dem Wasserlassen. Viele betroffene Frauen beschreiben dieses Scheidenpilz-Symptom als ein Gefühl des ,Wund-seins‘ im Genitalbereich. Ein weiteres typisches Symptom ist ein veränderter Ausfluss, er hat eine krümelig-weißliche Konsistenz. Er ist aber geruchlos – sollten Sie einen fischigen Geruch bemerken, dann spricht das eher für eine bakterielle Infektion, diese muss anders und v.a. durch eine Frauenärztin behandelt werden. Das letzte Scheidenpilz-Symptom ist eine typische Veränderung des Genitalgewebes: Es rötet sich sichtbar und schwillt an.

Um an einer Scheidenpilz-Infektion erkrankt zu sein, müssen nicht alle der hier aufgezählten vier Scheidenpilz-Symptome vorliegen – manchmal tritt nur ein einziges Symptom auf. Auch verläuft nicht jede Scheidenpilz-Infektion gleich, manchmal sind die Symptome stärker ausgeprägt, manchmal schwächer. Taucht eines (oder mehrere) dieser Symptome bei Ihnen auf und Sie sind verunsichert, holen Sie sich hier in kompakter Form alles Wissenswerte über eine Scheidenpilz-Infektion.

Wenn Sie die Scheidenpilz-Symptome bei sich zum ersten Mal bemerken, Sie gerade schwanger oder die Symptome sehr stark ausgeprägt sind, sollten Sie sich immer von Ihrer Frauenärztin gynäkologisch untersuchen lassen, damit diese zweifelsfreie eine Scheidenpilz-Diagnose erstellen kann. Wie eine solche Diagnose gestellt wird, erklären wir Ihnen hier.

Aber was genau ist eigentlich die Ursache für diese so unangenehmen Scheidenpilz-Symptome?


Bei Verdacht auf Scheidenpilz zum Arzt; junge Mädchen; junges Mädchen im Sommerkleid liegt auf einer Wiese

Scheidenpilz-Ursache No. 1: Candida albicans

Hinter dem ungewöhnlichen Namen Candida albicans verbirgt sich etwas ganz Gewöhnliches: ein Hefepilz. Wie bereits erwähnt, siedelt sich dieser Hefepilz auch bei gesunden Menschen auf der Haut und v.a. in den Schleimhäuten an. Aber erst wenn das fein abgestimmte Gleichgewicht der Scheiden-Flora gestört wird, kann er sich ungehemmt vermehren und es entsteht eine Scheidenpilz-Infektion. Aber warum ist dieses sensible Gleichgewicht der Scheiden-Flora plötzlich gestört, werden Sie sich jetzt sicherlich fragen. Welche Ursache gibt es dafür?

Die Antwort auf diese Frage ist nicht ganz einfach, denn die Ursachen für die Störung der Scheiden-Flora und damit für eine Scheidenpilz-Infektion sind vielschichtig. Eine Ursache für diese Störung liegt in den Lebensbedingungen der Hefepilze, diese können sich nämlich besonders gut vermehren, wenn das Klima feucht-warm und v.a. sauerstoffarm ist. Genau dieses Klima erzeugen wir, wenn wir sehr eng sitzende synthetische Unterwäsche tragen, luftundurchlässige Binden und Slipeinlagen benutzen oder auch nach dem Sport/Baden lange die feuchte Kleidung anbehalten. Hier vermehrt sich Candida albicans fast explosionsartig.

Besonders von Scheidenpilu betrofen sind Frauen in den Wechseljahren; älteres Paar; der Mann nimmt die Frau liebevoll in den Arm

Eine weitere häufige Ursache für die Irritation der Scheiden-Flora ist ein generell geschwächtes Immunsystem während bzw. nach einer Erkrankung, aber auch bestimmte Stoffwechselerkrankungen (wie z.B. Diabetes) und die Einnahme von Medikamenten wie Antibiotika oder Cortison. Ebenso können Hormonschwankungen, wie sie v.a. in der Pubertät, während einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren auftreten, eine Ursache für die Störung der Scheiden-Flora sein. Auch übertriebene Intimhygiene, wie die Benutzung von scharfen Seifen, Intim-Deos oder Scheiden-Spülungen, beeinflussen das Gleichgewicht der Scheiden-Flora nachhaltig und können somit eine Ursache sein. Nützliche Tipps zu „richtigen“ Intimpflege befinden sich hier.

Nicht so offensichtlich, aber dennoch wissenschaftlich belegt, ist zu viel und lang andauernder Stress als Ursache für eine Pilzinfektion. Und nicht zuletzt kann auch die Ernährung eine Ursache für die Entstehung eines Scheidenpilzes sein, v.a. wenn sie stark zuckerlastig und sehr einseitig ist.

So gibt es viele Ursachen, die zu einer Scheidenpilz-Infektion führen können – aber es ist noch lange kein Grund zu verzweifeln, denn mittlerweile kann man diese so störende Erkrankung leicht selbst therapieren, wie das geht, erfahren Sie folgend. Und wie Sie es verhindern können, erneut an einer Pilzinfektion zu erkranken, erfahren Sie hier. Fotos: Fotolia


 




 



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