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Sie sind hier: Home » Lebensart » Lust und Liebe am 19.11.2017



08.11.2017

Hamburger brauchen Freiraum, Sachsen guten Sex, Berliner können sich nicht festlegen– so lieben die Bundesländer!

Foto (c): Getty Images/Ross Helen

Vereintes Deutschland? Nicht unbedingt, wenn es um die Liebe geht. Die ElitePartner-Studie 2017 zeigt, wie die Menschen in den unterschiedlichen Bundesländern in Partnerschaft und Liebesleben ticken. So scheint die „Generation beziehungsunfähig“ vor allem in Berlin zu leben und sich gerne mal im Büro zu vergnügen, die Bayern würden für die Liebe sogar Freundschaften aufgeben und in Sachsen-Anhalt ist der perfekte Partner besonders familienorientiert.

Sex in Deutschland: Berliner tun es im Büro, Hessen im Auto, Sachsen gehen häufiger fremd
Sex am Arbeitsplatz? Für viele Berliner nichts Neues. Mit 30 Prozent hatte schon fast jeder dritte Berliner eine Affäre am Arbeitsplatz, ein doppelt so hoher Anteil wie im Bundesdurchschnitt. Und 37 Prozent haben sich sogar schon einmal in einen Kollegen verliebt. In Hessen dagegen vergnügt man sich weniger auf dem Schreibtisch, sondern lieber auf vier Rädern. Jeder zweite Hesse hatte schon Sex im Auto (49 Prozent). Sachsen legen im Vergleich zu den anderen Bundesländern insgesamt besonders viel Wert auf guten Sex: 84 Prozent ist das in einer Partnerschaft sehr wichtig. Im Zweifel gehen sie dafür auch eher fremd als Menschen aus anderen Regionen. 23 Prozent der Sachsen haben schon einmal einen Partner sexuell betrogen (Bundesdurchschnitt: 19 Prozent).

Niedersachsen würden sich wegen Seitensprung trennen, in Rheinland-Pfalz hat man Sex zu dritt

Einen solchen Seitensprung würde ein Hamburger übrigens am ehesten verzeihen, nur für 39 Prozent wäre das einmalige Fremdgehen ein Trennungsgrund. In Niedersachsen würden dagegen mehr als jeder zweite (57 Prozent) die Beziehung beenden. Dafür tun es die Niedersachsen vergleichsweise gern beim ersten Date – mit 32 Prozent hat jeder Dritte diese Erfahrung schon gemacht. Noch sexuell offener sind die Menschen in Rheinland-Pfalz: Dort hatte schon mehr als jeder fünfte Sex zu dritt oder zu viert (21 Prozent). Offenbar kann man in Rheinland-Pfalz mit Eifersucht gut umgehen. Nur für 42 Prozent wäre starke Eifersucht des Partners ein Trennungsgrund.

Bayern würden Freundschaften aufgeben, Hamburger wünschen sich Freiraum

Welche Rolle der Partner im Leben spielt, unterscheidet sich regional recht deutlich. In einigen Bundesländern scheint man die Verschmelzung zu suchen: In Thüringen fühlen sich 79 Prozent der Liierten ohne ihren Partner nicht komplett, in Bayern wäre fast jeder dritte Einwohner bereit, dem Partner zuliebe Freundschaften zu lockern (29 Prozent). Und in Nordrhein-Westfalen legen nur 80 Prozent in einer Beziehung Wert auf Freiraum. Ganz anders in Hamburg: Den Nordlichtern ist ihr persönlicher Freiraum in einer Partnerschaft sehr wichtig, für 94 Prozent ist ausreichend Zeit für sich zentral. Und drei Viertel der Hamburger würden sich sogar trennen, wenn der Partner sie einengt.

Ansprüche an den Partner: familienorientiert in Sachsen-Anhalt, gebildet in Brandenburg, gutaussehend in Baden-Württemberg
Ähnlich verschieden wie die Beziehungsbedürfnisse sind auch die Ansprüche an einen neuen Partner. Sachsen-Anhaltern und Brandenburgern ist es besonders wichtig, dass ihr Partner gebildet ist (90 bzw. 91 Prozent). In Sachsen-Anhalt sollte er zudem kinderlieb und familienorientiert sein (84 Prozent, in Berlin nur 64 Prozent). Sieben von zehn Baden-Württemberger legen dagegen bei einem potenziellen Partner großen Wert auf gutes Aussehen. Das finden wiederum nur 58 Prozent der Brandenburger wichtig. Und in Thüringen mag man es besonders gesellig in einer Partnerschaft: Dort legt mit 92 Prozent der größte Anteil Wert darauf, dass der Partner kommunikativ und offen ist.

Zufriedene Singles in Schleswig-Holstein, bindungsscheue in Berlin

Die angebliche „Generation beziehungsunfähig“ scheint mit Blick auf die Ergebnisse der ElitePartner-Studie 2017 übrigens höchstens in Berlin vorzukommen. Jeder dritte Berliner Single (33 Prozent) findet es schwer, sich auf einen einzigen Menschen festzulegen. Das sind mehr als in jedem anderen Bundesland. Und 39 Prozent der Hauptstadt-Singles sagen, sie finden zwar leicht einen Partner für eine Affäre, nicht aber für eine Beziehung (Bundesdurchschnitt: 33 Prozent).

In Schleswig-Holstein ist man dagegen besonders gerne Single. 63 Prozent der Singles in Schleswig-Holstein sind mit ihrem Single-Status zufrieden. Ganz anders sieht das bei Singles im familienorientierten Sachsen-Anhalt aus: nur 42 Prozent sind hier glückliche Singles. Bei der Zufriedenheit in Beziehungen sieht es insgesamt besser aus: Fast überall sind neun von zehn Paaren glücklich mit ihrer Beziehung. Nur in Bremen (85 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (84 Prozent) ist mit kleineren Abstrichen zu rechnen. Saarländer und Bayern sind besonders zufrieden mit ihrem Leben insgesamt (84 Prozent).

Quelle: www.elitepartner.de/magazin/liebes-atlas-2017.html



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