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       30. April 2010

Harff trifft: Carola I., Porzellankönigin 2010, gekürt von „Porzellanstraße e.V.“

Europa feiert 300 Jahre Porzellan. Eine Veranstaltung jagt die andere. Eine Konstante dabei ist Carola Arlt, besser bekannt als Porzellankönigin 2010 Carola I. Die junge Frau aus Arzberg ist eine würdige Repräsentantin des „Weißen Goldes“. Sie überzeugt mit einer Porzellanhaut, auf der der königliche Porzellanschmuck von WUNASIA besonders gut zur Geltung kommt.

Genussmaenner.de-Chefredakteur Helmut Harff sprach mit ihrer königlichen Hoheit an deren Geburtstag.

Hoheit, zum heutigen Geburtstag die allerbesten Glückwünsche aller Porzellanliebhaber, aller Genussmaenner und der Redaktion.
Carola I.:
Vielen Dank, das freut mich wirklich sehr.

Wie spricht man eine Porzellankönigin eigentlich richtig an?
Carola I.:
Offiziell mit Porzellankönigin oder Carola I.. Ansonsten bin ich ganz normal Carola oder Frau Arlt.

Sie waren bereits 2009 die königliche Vertreterin der Porzellanstraße. Wird das zur Lebensstellung?
Carola I.:
Nein, sicherlich nicht. Es stimmt aber, ich war bereits die Porzellankönigin 2009. Mir hat das auch damals schon sehr viel Spaß gemacht. Nun ist 2010 für das europäische Porzellan ein ganz besonders Jahr. Es wurde hier vor 300 Jahren erstmals gebrannt. Man sprach mich vom Verein an, ob ich die Aufgabe nochmals übernehmen will. Das Angebot nahm ich sehr gern an, denn wie schon sagte, macht mir die Aufgabe sehr viel Spaß.

Wurden Sie auf der Straße angesprochen, ob Sie gern Porzellankönigin sein möchten oder mussten Sie ein klassisches Casting absolvieren?
Carola I.:
Eher letzteres. Ich habe in der lokalen Zeitung einen Aufruf gelesen. Da wurde eine neue Porzellankönigin für das Jahr 2009 gesucht. Ich habe mich dann wie für einen Job beworben und wurde zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Da mussten wir Mädchen nicht im Bikini antreten. Es ging viel mehr darum, dass wir uns mit Porzellan und der Region auskennen. Beides interessiert mich schon sehr lange.

Was gab den Ausschlag dafür, dass gerade Frau Arlt mit ihren damals 19 Jahren zur Porzellankönigin gekürt wurde?
Carola I.:
Ich glaube, die fanden mich sehr nett. Meine Familie wohnt auch schon sehr lange in der Porzellanstadt Arzberg. Dazu kam, dass es für mich schon lange ein Traum war, einmal Porzellankönigen sein zu dürfen. Das reicht weit in meine Kindheit zurück. Als Fünfjährige durfte ich einmal in der Kutsche der Königin mitfahren. Seitdem war der Wunsch da. Dass ich nun gleich zweimal die Porzellanstraße repräsentieren darf, ist einfach traumhaft.

Wird nun eine Lebensstellung daraus?
Carola I.:
Nein, sicherlich nicht. Es werden schon neue Kandidatinnen gesucht. Ich spreche auch schon Mädchen an, die meine Nachfolge antreten könnten.

Was fasziniert Carola I. am Porzellan?
Carola I.:
Es ist die ungeheuere Vielfalt, die Porzellan bietet. Davon kann man sich in der Ausstellung „Königstraum und Massenware“ überzeugen. Ich selbst habe auch einen kleinen Porzellantick. Ich sammele Teekannen.

Dann standen wohl auch einige Exemplare auf dem Geburtstagstisch?
Carola I.:
Nein, aber ich freue mich über jede neue Teekanne.

Welches Porzellan wird die Kaffeetafel zieren?
Carola I.:
Unterschiedliches, denn meine Mutter sammelt ebenfalls Porzellan. Da kommt diverses auf den Tisch.

So ein Tag im Familienkreis wird für eine Porzellankönigin eher die Ausnahme sein. Wieviel Zeit investieren Sie in Ihr Königinnen-Dasein?
Carola I.:
Da geht schon viel Zeit drauf, doch die opfere ich sehr gern. Ich gehe ja noch ganz normal als Industriekauffrau bei der Firma Kassecker arbeiten. Die meisten Termine sind ja am Wochenende. Sollte es einmal einen in der Woche geben, so nehme ich Urlaub. Da bleibt nicht viel Zeit für Privates, doch ich bereue nichts.

Was waren die Höhepunkte in Ihrem Leben als Porzellankönigin?
Carola I.:
Da gab es zahlreiche. Jetzt freue ich mich auf das Treffen der Produktköniginnen in Bad Heiligenstadt. Bisher haben sich dafür 370 Königinnen angemeldet.

Was hat Ihnen Ihre Königinnenwürde persönlich gebracht?
Carola I.:
Ich war schon immer sehr offen und kommunikativ. Ich bin jetzt noch lockerer, habe keine Probleme, vor einem größeren Publikum zu sprechen. Das kam mir beispielsweise bei meiner Prüfung zugute. Ansonsten fühle ich mich in der Königinnenrolle sehr wohl. Ich brauche viel Trubel um mich herum. Entspannen kann ich später.

Können Sie so ganz einfach die Krone in andere Hände abgeben?
Carola I.:
Ja, damit habe ich überhaupt keine Probleme. Ich bin dann wieder Carola Arlt, die sich einen Mädchentraum erfüllen konnte. Ich werde dann erst einmal entspannen. Sonst ändert sich für mich nichts, außer, dass ich sehr viele Erfahrungen machen durfte.



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