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       2. November 2013

Mehr Mobilität für alte und kranke Hunde – mit Tragehilfe, Gehhilfe oder Tragegeschirr

Vor allem mit dem Alter kommen auf viele Hundehalter gesundheitliche Probleme ihrer Hunde zu. Eines dieser Probleme kann die fehlende Mobilität durch Erkrankungen oder akute Verletzungen an Knochen, Gelenken und Bewegungsapparat sein. Da stellt sich die Frage, wie man einen Hund in seiner Mobilität unterstützen oder gar fördern kann. Eine Möglichkeit ist der Einsatz von Hunde Tragehilfen oder Gehhilfen für Hunde.

Der Wert und Bezug des Familienhundes zu seinen Menschen hat sich in den letzten Jahrzehnten merklich verändert. War ein Hund früher noch vor allem Beschützer oder Statussymbol, ist er heute vielmehr zu einem echten Familienmitglied geworden. Und um Familienmitglieder wird sich stets liebevoll gekümmert, das ist auch beim Hund und vielen anderen Haustieren der Fall. Kleinere Verletzungen oder Erkrankungen sind mit einem oder ein paar Besuchen beim Tierarzt häufig erledigt. Eine Salbe, ein paar Tabletten, etwas Physiotherapie und dem Familienhund geht es in der Regel wieder gut.

Doch leider gibt es auch Erkrankungen bei Hunden, die wesentlich schwieriger, komplizierter und langfristiger sind. Das sind beispielsweise Erkrankungen in den Knochen und Gelenken. Zu den bei Hunden sehr häufig auftretenden Knochen- und Gelenkserkrankungen gehört unter anderem die Arthrose, ein bei vielen älteren und größeren Hunden auftretender „Gelenkverschleiß“. Aber auch von der sogenannten Spondylose sind nicht nur Menschen, sondern auch Hunde betroffen. Hierbei handelt es sich um einen Sammelbegriff für degenerative Veränderungen an den Wirbelkörpern in der Wirbelsäule, häufig sind das Verknöcherungen, die während der „Verknöcherungsphase“ und danach entweder permanent oder bei bestimmten Bewegungen sehr schmerzhaft sein können.

Eine unter Schäferhunden und ähnlichen Hunderassen weit verbreitete Erkrankung ist weiterhin die sogenannte Hüftdysplasie, kurz auch unter HD bekannt. Die Hüftdysplasie beschreibt eine entweder angeborene oder erworbene Fehlstellung, Verknöcherung oder Störung des Hüftgelenks, was für Hunde zu starken Schmerzen und ebenso starken Einschränkungen in ihrer Bewegungsfähigkeit führen kann.

Dies waren nur drei mögliche Erkrankungen, von denen ein Hund betroffen sein kann und die in vielen Fällen, trotz Operationen, Physiotherapie und alternativmedizinischer Behandlungen zu einer dauerhaft eingeschränkten Mobilität des Hundes führen können. Doch was bedeutet das für Hund und Mensch?

Im Alltag kann dies so aussehen, dass der Hund sich beispielsweise nur noch schwer aus eigener Kraft auf den Beinen halten kann oder beim Gehen Probleme hat und dadurch das Gehen verweigert, wegknickt oder das Gehen nur mit Schmerz ertragen kann. Doch kann man den Hund nun natürlich nicht einfach sich selbst überlassen und Urin und Kot müssen dennoch abgesetzt werden.

Kleine bis mittelgroße Hunde kann man bereits sehr gut mit einem Hundebuggy entlasten. Dies ist eine Art „Kinderwagen“ für Hunde. Dieser wird einfach zum Spaziergang mitgenommen und sobald der Hund erschöpft ist, kann er bequem im Hundebuggy transportiert werden.

Wie aber bereits erwähnt, eignen sich die üblichen Hundebuggys leider nur für eher kleine bis mittelgroße Hunde. Was kann man als Hundehalter also tun, wenn der eigene Hund eher zu einer großen Hunderasse zählt? Das Tragen des Hundes ist dann wohl nur für wenige Sekunden bis Minuten möglich und dauerhaft keine Lösung für Hund und Mensch, wenn der Hund nicht schon so schwer ist, dass an ein Tragen des Hundes gar nicht zu denken wäre.

Eine sehr hilfreiche und gute Lösung bieten hierfür sogenannte Hunde Tragehilfen. Das sind Gehhilfen für Hunde, die durch den Menschen unterstützt werden.

Im Grunde handelt es sich dabei um breitere Gurte, die dem Hund um den Bauch, die Brust oder die Vorder- oder Hinterläufe geschnallt werden können. Des Weiteren befindet sich an diesen Gurten ein meist verstellbarer Griff, sodass der Mensch die Hundetragehilfe samt Hund wie eine Art „Tasche“ in der Hand halten und dem Hund damit mehr Stabilität bieten kann.

Diese Tragehilfen für Hunde sind unter anderem auch unter dem Begriff „Tragegeschirr für Hunde“ bekannt. Kurzum lässt sich sagen, dass Tragehilfen für Hunde eine hilfreiche und mobilitätsfördernde Unterstützung im alltäglichen Bewegungsablauf des Hundes sein können – vor allem bei der Gassirunde.

Auch eingesetzt werden können die Hunde Tragehilfen für Hunde, die erst kürzlich operiert wurden und beim Gehen noch etwas wackelig auf den Beinen sind oder sich erst wieder an das Gehen gewöhnen und Muskeln aufbauen müssen.

In der Regel eignen sich die Hunde Tragehilfen für Hündinnen und Rüden gleichermaßen. Das betrifft vor allem die Hunde Tragehilfen für die Vorderläufe oder die Hinterläufe sowie Tragehilfen für den Brustbereich. Um die Akzeptanz der Gehhilfe für den Hund möglichst zu vereinfachen, wird in der Regel auch darauf geachtet, dass die Tragehilfen und Gehhilfen innen möglichst weich gepolstert sind, sodass sie für den Hund angenehm zu tragen sind und keine Stellen an Fell oder Haut wund scheuern. Außerdem sind diese Hunde Tragehilfen an vielen Stellen über Klettverschlüsse verstellbar und damit genau an die körperliche Konstitution des eigenen Hundes anpassbar.

Wie bereits erwähnt, gibt es unter den Hunde Tragehilfen bzw. den Gehhilfen für Hunde unterschiedliche Exemplare je nach Einsatzgebiet. Welche Gehhilfe für den eigenen Hund die beste ist, hängt in erster Linie davon ab, wo genau sich das Problem des Hundes befindet. Sind es eher die Hüfte und die Hinterläufe, die dem Hund Probleme und Schmerzen bereiten?

Dann empfiehlt es sich, es vorerst mit einer Hunde Tragehilfe für die Hinterläufe zu versuchen. Alternativ ist auch der Einsatz einer Tragehilfe möglich, die im Brustbereich angebracht wird. Das sollte jedoch individuell nach Hund und Problemstellung gemeinsam mit dem behandelnden Tierarzt entschieden werden.

Das allerwichtigste ist jedoch, dass Hunde Tragehilfen, Gehhilfen für Hunde oder Trageschirre für Hunde das Laufen und die Mobilität des Hundes immer nur unterstützen, jedoch nie komplett ersetzen können. Das komplette Tragen des Hundes mit solch einer Tragehilfe sollte in jedem Fall vermieden werden, schon weil nicht ausgeschlossen ist, dass die Tragehilfe dieser extremen Belastung vielleicht gar nicht Stand halten kann.

Weitere Informationen und Angaben finden Sie unter www.seniorpfoten.de.

 



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