Zwei von drei setzen Gruppensexfantasie um

Teamwork im Bett

Ab drei ist ’ne Par­ty — das gilt auch beim Sex. Und Grup­pen­sex ist längst nicht mehr nur heim­liche Fan­tasie oder Vor­lage für Dirty Talk in trauter Zweisamkeit, son­dern zwei von drei Per­so­n­en lassen Worten Tat­en fol­gen und leben ihre Lust auf Sex mit mehreren Mitspieler:innen aus. Das belegt eine aktuelle Umfrage von JOY­club (www.joyclub.de), mit über sechs Mil­lio­nen Mit­gliedern eine der in Deutsch­land führen­den Online-Com­mu­ni­tys für Dat­ing und Sex Edu­ca­tion. Die Dat­en zeich­nen ein deut­lich­es Bild: Eifer­sucht spielt beim Grup­pen­sex kaum eine Rolle, vielmehr ist Kom­mu­nika­tion essen­ziell.

 

Zwei von drei Personen setzen ihre Gruppensexfantasie um

Bekan­ntlich will nicht jede Fan­tasie gelebt wer­den, doch beim Grup­pen­sex hat sich die Mehrheit der 4.299 Befragten dafür entsch­ieden: 64,9 % der Frauen und 63 % der Män­ner gaben an, ihre Grup­pen­sex­fan­tasien bere­its umge­set­zt zu haben. Nur die wenig­sten lehnen dies aus­drück­lich ab, etwas mehr Frauen (3,2 %) als Män­ner (1,4 %).

Allein die Vorstel­lung, die Part­ner­in oder den Part­ner mit anderen beim Sex zu sehen, kann eine emo­tionale Achter­bah­n­fahrt aus­lösen. In der gelebten Prax­is wurde tat­säch­lich nur jede:r Zehnte (9,8 %) beim Grup­pen­sex mit der eige­nen Eifer­sucht “(eher) stark” kon­fron­tiert. Über­wiegend war diese Emo­tion “gar nicht” (46,2 %) oder “eher nicht” (35,7 %) präsent.

Eine der befragten Frauen betont, dass eine sta­bile Beziehung wichtig ist: “Es kann vor­ab ver­dammt geil sein, aber wenn dann uner­wartete Gefüh­le aufkom­men, müsst ihr gemein­sam durch die Hölle gehen. Wer das über­ste­ht, kommt vom Grup­pen­sex nicht mehr los.”

 

Kommunikation ist das A und O beim Gruppensex

Beim Grup­pen­sex sind klare Regeln mit Partner:in und eben­so Mitspieler:innen hil­fre­ich — und wer­den von Prak­tizieren­den zumeist als “wichtig” (63,6 %) oder “eher wichtig” (23,4 %) bew­ertet. Im Fokus ste­hen dabei sicher­heits­be­zo­gene Aspek­te wie Safer Sex (72,3 %) und Gren­zen hin­sichtlich bes­timmter Stel­lun­gen, sex­ueller Prak­tiken oder auch emo­tionaler Gesten wie Küssen (64,2 %). Auch ein Safe­word als Ausstieg­sop­tion während des Grup­pen­spiels vere­in­baren 40,9 %.

Judith Langer, Sex­olo­gin und Kom­mu­nika­tion­s­man­agerin bei JOY­club, kom­men­tiert: “Zuge­spitzt kön­nte man sagen, die Erfül­lung ein­er Grup­pen­sex­fan­tasie ist keine Kun­st, son­dern basiert vor allem auf offen­er und ehrlich­er Kom­mu­nika­tion neb­st guter Pla­nung. Wenn sich alle Beteiligten wohl und sich­er fühlen, fall­en die Hem­mungen und die Lust kann sich frei ent­fal­ten.” Für alle, die sich fra­gen, wie das gelin­gen kann, emp­fiehlt Langer den ” Grup­pen­sex-Guide: Team­work, Baby!” mit der klin­is­chen Sex­olo­gin Lea Holz­furt­ner. Der zehn­teilige Online-Kurs führt Inter­essierte Schritt für Schritt von der Fan­tasie bis zur Umset­zung und ist im Rah­men der JOY­club-Sex-Edu­ca­tion kosten­los für alle Mit­glieder der Erotik-Com­mu­ni­ty stream­bar.

 

Über JOYclub

JOY­club ist mit über sechs Mil­lio­nen reg­istri­erten Mit­gliedern eine der führen­den sex­pos­i­tiv­en Online-Com­mu­ni­tys für Dat­ing, Events und Sex Edu­ca­tion. JOY­club bietet Mit­gliedern einen geschützten Raum, um sich selb­st zu ent­deck­en, Vor­lieben und Fan­tasien auszuleben — und ihr sex­uelles Selb­st­be­wusst­sein zu stärken.

 

Foto: JOYclub.de / Jana Nowak