Reisen ohne Grenzen 30 Jahre nach dem Mauerfall

FlixBus verbindet Deutschland und zeigt, wo Ostalgie erlebbar ist

Gren­zen­los­es Reisen: Ein Luxus, den beson­ders die deutsche Gen­er­a­tion Y und Z genießt. Doch das war nicht immer so. Am 9. Novem­ber 1989 – vor genau 30 Jahren – fiel die Mauer, die Ost- und West-Berlin teilte und die Reise­frei­heit viel­er Bürg­er ein­schränk­te.

Heute fahren 445 Busse und Züge von Flix­Mo­bil­i­ty täglich über die ehe­mals geschlossene Gren­ze. Auf­grund der geografis­chen Lage des Zen­tralen Omnibus­bahn­hofes im ehe­ma­li­gen West-Berlin passieren alle Busse bei An- und Abfahrt die ehe­ma­lige Gren­ze zwis­chen West und Ost. Das gelingt heute ohne zeitaufwändi­ge Kon­trollen: Im Durch­schnitt über­quert Flix­Mo­bil­i­ty alle drei Minuten die ehe­ma­lige Gren­ze. Für die grü­nen Flix­Train-Züge wäre es vor dreißig Jahren sog­ar noch schw­er­er gewe­sen: Sie hät­ten teil­weise inner­halb ein­er Fahrt gle­ich zwei Mal die ehe­ma­lige Mauer passieren müssen.[1]

Wer anlässlich des dreißig­sten Mauer­fall-Jahrestags auf den Spuren der DDR-Kul­tur wan­deln möchte, find­et in Deutsch­land mehrere span­nende Ostal­gie-Orte. FlixBus emp­fiehlt vier Plätze in Berlin, Leipzig, Kröpelin und Pir­na, die heute die Lebens- und Erfahrungswelt der ehe­ma­li­gen DDR bis heute kon­servieren, um dieses Kapi­tel der deutschen Geschichte auch für kom­mende Gen­er­a­tio­nen erleb­bar zu machen.

 

TimeRide in Berlin

Dass die deutsche Haupt­stadt ein­mal geteilt war, ist für Besuch­er Berlins heute nur noch schw­er vorstell­bar. Wenig Fan­tasie brauchen Gäste des Berlin­er TimeRide am Check­point Char­lie, denn in der Vir­tu­al-Real­i­ty-Attrak­tion erwacht die ehe­ma­lige DDR vor den Augen der Besuch­er zu neuem Leben. Kaum hat man in dem Nach­bau eines Busses aus den 80er Jahren Platz genom­men und das VR-Head­set aufge­set­zt, reist man in die bewegte Ver­gan­gen­heit Berlins zurück und kann bei ein­er virtuellen Stadtrund­fahrt haut­nah miter­leben, welche  Auswirkun­gen die Mauer auf den All­t­ag der Haupt­stadt­be­wohn­er hat­te. Berlin ist mit dem FlixBus beispiel­sweise schon ab 9,99 € aus Köln zu erre­ichen.

 

N‘Ostalgie Museum in Leipzig

Die poli­tis­chen Hin­ter­gründe der ehe­ma­li­gen DDR ste­hen heute auf jedem Schulplan in Deutsch­land. Wie aber der All­t­ag im ehe­ma­li­gen Osten Deutsch­lands aus­sah, ist ein weit weniger behan­deltes The­ma. Das N‘Ostalgie Muse­um in Leipzig wid­met sich als eines der ersten Museen der DDR-All­t­agskul­tur. Umgeben von ca. 30.000 Ausstel­lungsstück­en tauchen Besuch­er in die Lebenswelt der deutschen Ver­gan­gen­heit ein. Dabei verzichtet das Muse­um weit­ge­hend auf erk­lärende Beschilderun­gen: Gäste des Muse­ums sollen in den authen­tisch wirk­enden Räu­men selb­st stöbern und ent­deck­en. Inter­essierte kön­nen schon ab 12,99 € mit dem FlixBus von Ham­burg nach Leipzig reisen.

 

Ostrockmuseum in Kröpelin

Ein ganz beson­der­er Aspekt der DDR-Kul­tur wird in Kröpelin bewahrt: Ostrock­musik. In den fünf inter­ak­tiv­en Räu­men des Ostrock­mu­se­ums ent­deck­en Besuch­er alles rund um die Rock­szene der DDR. Im „Plat­ten­laden“ kön­nen Besuch­er beispiel­sweise nach Lust und Laune LPs und Sin­gles aufle­gen und alte Abspiel­geräte ent­deck­en. Das „Kul­tur­funk­tionärs­büro“ hinge­gen klärt über die bürokratis­chen Hür­den auf, mit denen sich Musik­er damals kon­fron­tiert sahen. Von Berlin aus fahren Inter­essierte mit dem FlixBus schon ab 7,99 € in das nahegele­gene Bad Dober­an.

 

Trabi Ostalgietour in Pirna

Wer schon immer mal hin­ter dem Steuer eines kulti­gen Tra­ban­ten Platz nehmen wollte, sollte sich die Tra­bi Ostal­gi­e­tour in Pir­na bei Dres­den anse­hen. Der fahrbare Unter­satz ist mit 615 Kilo­gramm ein echt­es Fliegengewicht und kommt auf eine Höch­st­geschwindigkeit von 100 Kilo­me­ter pro Stunde. Nach ein­er kurzen Ein­weisung begin­nt die Ostal­gi­e­tour, in der bis zu vier Per­so­n­en die säch­sis­che Schweiz mit der Ren­npappe erkun­den. Pir­na ist schon ab 7,99 € ab Berlin mit dem FlixBus zu erre­ichen.

[1] Die Verbindung zwis­chen Berlin-Stuttgart fährt bis zu 2 Mal täglich in bei­de Rich­tun­gen und über­quert die ehe­ma­lige Berlin­er Mauer bei ein­er Fahrt zweimal.

 

Copy­right: Flix­Mo­bil­i­ty