Küssen: Damit die schönste Sache der Welt ein voller Erfolg wird!

Der erste Kuss. Den Anderen das erste Mal ganz nah spüren, riechen und schmeck­en. Hat der Andere Mundgeruch? Sind die Zähne gepflegt und glatt. Oder denkt man daran, es nur bei dem einen Kuss zu belassen? Jet­zt entschei­det sich alles. Und damit der erste Kuss und die tausend Fol­gen­den auch per­fekt sind, habe die Zah­närzte Dr. Pink und Dr. Lutzen­berg­er die besten Tipps aus zah­n­medi­zinis­ch­er Sicht für kussechte Zähne zusam­men gestellt.

 

Kuss-Killer Num­mer 1: Mundgeruch

Mundgeruch der durch Lebens­mit­tel wie Zwiebeln, Knoblauch oder zu viel Alko­hol erzeugt wird, kann rel­a­tiv ein­fach durch ordentlich­es Zäh­neputzen, mehrma­liges Spülen und Gurgeln des Mundraums mit Mund­spülun­gen und den Verzehr von zah­n­fre­undlichen Kau­gum­mis gelin­dert und eli­m­iniert wer­den. Liegt der Ursprung des Mundgeruchs aber an den Zäh­nen oder der Zunge müssen weit­ere Mit­tel in Betra­cht gezo­gen wer­den.

Häu­fig wird der Mundgeruch durch einen hart­näck­i­gen Belag auf der Zunge verur­sacht. Auf der Zunge lagern sich enorm viele Bak­te­rien ab. Einige sind wichtig für den pH-Wert im Mundraum, viele Bak­te­rien verän­dern jedoch den pH-Wert neg­a­tiv und kön­nen auch unsere Zähne angreifen. Beim Abbau der Bak­te­rien entste­ht dann Mundgeruch. Hier emp­fiehlt sich die regelmäßige Anwen­dung eines Zun­gen­reinigers, ggf. mit ein­er speziellen Paste.

Bak­te­rien kön­nen sich auch an Zäh­nen und Zah­n­fleisch anlagern. Die meis­ten kön­nen durch eine Kom­bi­na­tion von regelmäßiger Zah­npflege zu Hause und ein­er zwei- bis dreima­li­gen pro­fes­sionellen Zah­n­reini­gung pro Jahr gut in Schach gehal­ten wer­den. Manche Bak­te­rien sind jedoch so aggres­siv, dass sie das Zah­n­fleisch nach­haltig entzün­den und schädi­gen kön­nen. Wird die Entzün­dung chro­nisch, spricht man von ein­er Par­o­don­ti­tis. Hier herrscht drin­gen­der Hand­lungs­be­darf, da die Fol­gen ein­er solchen Entzün­dung enorm sind wie z.B.: Mit­tlerer bis stark­er Mundgeruch, Zah­n­fleis­chbluten, gerötetes oder geschwol­lenes Zah­n­fleisch, schmerzempfind­liche Zähne (z.B. auf Warm und Kalt), Zah­n­fleis­chtaschen, Lockerung bis Ver­lust der Zähne. Der Gang zum Zah­narzt ist nun ganz entschei­dend. Ein mikro­bi­ol­o­gis­ch­er Test ermit­telt die exak­te Bak­te­rien­gruppe, welche die Entzün­dung her­vorgerufen hat. Ist die Diag­nose gestellt, wer­den in einem ersten Ter­min eine umfassende Zah­n­reini­gung (Zah­n­pro­phy­laxe) aller Zähne sowie eine Vor­reini­gung der Zah­n­taschen des Patien­ten vorgenom­men. In einem zweit­en Ter­min startet dann die gezielte Par­o­don­ti­tis-Behand­lung. Schw­er­punkt ist dabei die Besei­t­i­gung des Bak­te­rien­biofilms an den Zah­n­wurzeln, der für das Aus­brechen und Fortschre­it­en der Entzün­dung ver­ant­wortlich ist. Mit ein­er pro­fes­sionellen zah­n­medi­zinis­chen Behand­lung wird dem Mundgeruch so nach­haltig und dauer­haft ent­ge­gen gewirkt.

 

Kuss-Killer Num­mer 2: Ungepflegte und ver­färbte Zähne

Stark­er Belag auf den Zäh­nen verur­sacht nicht nur Mundgeruch, son­dern ist aus ästhetis­ch­er Sicht in der heuti­gen Zeit abso­lut unnotwendig. Für gesunde und schöne Zähne beste­ht eine opti­male Zah­npflege aus fol­gen­den Fak­toren: Eine zweimal tägliche gründliche Zah­n­reini­gung opti­mal mit ein­er elek­trischen Zahn­bürste; Tägliche Ver­wen­dung von Zahn­sei­de zur Reini­gung der Zahnzwis­chen­räume sowie das Ver­wen­den ein­er Mund­spülung zur Besei­t­i­gung von Bak­te­rien. Eine Pro­fes­sionelle Zah­n­reini­gung beim Zah­narzt sollte zweimal pro Jahr vorgenom­men wer­den; hier wer­den auch hart­näck­ige Beläge mit­tels Pul­ver­strahlung ent­fer­nt.
Die ästhetis­che Zah­n­medi­zin bietet bei ver­färbten Zäh­nen die Meth­ode des Bleach­ings. Bleach­ing ist ein kos­metis­ches Ver­fahren zur scho­nen­den Aufhel­lung einzel­ner Zähne oder kom­plet­ter Zah­n­rei­hen. Aktiv­er Sauer­stoff ent­färbt störende Farbpig­mente im Zahn, lässt Zahn­schmelz und Dentin dabei aber unverän­dert in der Sub­stanz. Hart­näck­ige Ver­fär­bun­gen, die durch eine pro­fes­sionelle Zah­n­reini­gung nicht zu ent­fer­nen sind, kön­nen so san­ft, aber effek­tiv beseit­igt wer­den. Dabei wird den Zäh­nen kein­er­lei Schaden zuge­fügt.

 

Kuss-Killer Num­mer 3: Zah­n­fehlstel­lun­gen

Intak­te, aber ver­färbte, lück­ig ste­hende oder schlecht geformte Zähne kön­nen mit­tels Veneers opti­mal in die natür­liche Zah­n­rei­he einge­fügt wer­den. Veneers sind hauchdünne Keramikschalen, die auf die betr­e­f­fend­en Zähne gek­lebt wer­den. Die Zähne müssen im Gegen­satz zur Überkro­nen nur min­i­malst beschlif­f­en wer­den, der Ver­lust an Zahn­sub­stanz ist enorm ger­ing.

Ste­hen ganze Zah­n­rei­hen schief oder liegt ein Unter- oder Über­biss vor, wird drin­gend ein Besuch beim Kiefer­orthopäde emp­fohlen. Nicht nur aus ästhetis­ch­er Sicht ist dies wichtig. Gravierende Zah­n­fehlstel­lun­gen kön­nen auch Symp­tome wie Kopf- und Rück­en­schmerzen her­vor­rufen. Heutzu­tage wer­den zur Zah­n­reg­ulierung äußerst unauf­fäl­lige Zahnspan­gen ange­fer­tigt, die bere­its nach ein­jährigem Tra­gen sehr hohe Erfolge erzie­len.

Mit den genan­nten Tipps sollt jed­er Kuss zu einem wahren Vergnü­gen wer­den!

Weit­er­führende Infor­ma­tio­nen zur diesem The­ma find­en Sie unter: www.max34.de/kuessen-mundgeruch-tipps/

 

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