Lascana mit zehntem Rekordjahr in Folge

Jahresbilanz

Die Serie hat gehal­ten – auch im zehn­ten Jahr in Folge verze­ich­net das Ham­burg­er Mode­un­ternehmen Las­cana (www.Lascana.de) einen neuen Umsatzreko­rd: Der weltweite Markenum­satz für das Geschäft­s­jahr 2024/25 steigt im zehn­ten Jahr in Folge auf 551 Mio. (+4% z.VJ). Die Online-Kanäle machen 85 % aller Umsätze aus, der sta­tionäre Han­del nur 15 %. Die Umsätze bei der jun­gen Marke LSCN by Las­cana haben sich ver­dop­pelt. Weniger Schnäp­pchen auf­grund schlechter Wit­terung.

 

Wir freuen uns sehr, dass wir damit unsere Zielset­zung von 550 Mil­lio­nen Euro erre­ichen kon­nten. Beson­ders erfreulich war im abge­laufe­nen Jahr, dass wir sehr gute Wach­s­tum­srat­en hat­ten im Herbst/Winter mit unser­er Home­wear, aber auch in unseren neuen Seg­menten, wie zum Beispiel Jack­en, Män­tel oder auch Schuhe – zumal wir in diesen Seg­menten noch deut­lich­es Wach­s­tumspoten­zial für uns sehen“, so Las­cana Grün­der und Geschäfts­führer Jens Fehn­ders.

 

 

 

Fashion/Strandmode am umsatzstärksten

Der Bere­ich „Fashion/Strandmode“ kon­nte seine Posi­tion als umsatzstärk­ste Pro­duk­t­gruppe von Las­cana erneut bestäti­gen (+4% z. VJ auf 177 Mio.). Bei der Lin­gerie erzielte Las­cana eben­falls eine Umsatzsteigerung von +6% z. VJ auf 148 Mio. Hier set­zt Las­cana seit Jahren auf eine bewährte Kom­bi­na­tion aus guter Pass­form, Kom­fort und einem her­vor­ra­gen­den Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis, die am Markt kanalüber­greifend überzeugt.

 

 

 

Schlechte Nachricht für Verbaucher: Keine Rabatte wegen schlechten Wetters

Das sehr reg­ner­ische und zu kalte Wet­ter im Juni, dem tra­di­tionell stärk­sten Absatz­monat der Las­cana Bade- und Strand­mode, war im abge­laufe­nen Jahr eine beson­dere Her­aus­forderung und dro­hte, den Jahre­sum­satz von Las­cana zu gefährden. Der Juli brachte schließlich das Som­mer­wet­ter und absolute Reko­rdzahlen von +68% z. VJ und glich die starken Umsatzrück­gänge vom Juni nahezu kom­plett aus. So wurde der Juli, getrieben vom Nach­holbe­darf bei Bade- und Strand­mode, erst­ma­lig in der Geschichte von Las­cana im Umsatz deut­lich stärk­er als der Juni und sog­ar nach dem Mai der zweit­stärk­ste Monat des Jahres. Las­cana geht davon aus, dass die sehr hohe Ver­füg­barkeit an gut sortiert­er Som­mer­mode im Juli gegenüber dem Ange­bot am Markt der entschei­dende Grund für diese Umsatzex­plo­sion war.

Nach diesen guten Erfahrun­gen mit weit­ge­hend sta­bilen Preisen im Juli bei Bade­mod­en im Online-Geschäft, ergänzt um som­mer­liche Neuheit­en bei Bade- und Strand­mode, plant Las­cana, mit ein­er ähn­lichen Vorge­hensweise auch 2025 zu agieren. So soll die Stärke der Ange­bots­flex­i­bil­ität und die hohe ganzjährige Waren­ver­füg­barkeit aus­ge­spielt wer­den, zumal der Juli fast immer deut­lich wärmer und son­niger ist als der Juni. Zudem begin­nen in vie­len Bun­deslän­dern erst im Juli die Ferien. „Durch unsere kurzfristi­gen, flex­i­blen Möglichkeit­en ger­ade im Online-Geschäft entschei­den wir je nach Wet­ter­lage, ob wir 2025 bere­its alle Neuheit­en im Juni live stellen oder noch Artikel für den Juli zurück­hal­ten wie 2024. Da wir einen großen Teil unseres Bade­mod­en-Ange­bots zwölf Monate im Jahr dauer­haft ver­füg­bar hal­ten, machen frühzeit­ige Reduzierun­gen bei guten Artikeln, die wir ins näch­ste Jahr übernehmen kön­nen, für uns wenig Sinn“, ergänzt Fehn­ders.

Eine gute Entwick­lung für Las­cana, eine weniger gute für Ver­brauch­er, die auf gün­stige Schnäp­pchen hofften und hof­fen.

 

Online-Verkauf ist der klare Schwerpunkt

Das Online-Geschäft hat bei Las­cana strate­gisch eine über­ra­gende Bedeu­tung, da dort ca. 85% aller weltweit­en Umsätze erzielt wer­den. Nach­dem es im Vor­jahr online eine Stag­na­tion auf hohem Niveau gegeben hat­te, kon­nte dies­mal mit +5% zum Vor­jahr eine gute Entwick­lung verze­ich­net wer­den. So überzeugte der eigene Online-Shop www.Lascana.de mit einem weit­eren Anstieg um 9%, nach­dem in den bei­den Vor­jahren bere­its Steigerun­gen von 67% und 12% erre­icht wur­den.

Um die Attrak­tiv­ität des Online-Shop­pings weit­er zu opti­mieren, launchte das Las­cana Online-Mar­ket­ing-Team unter Leitung von Ste­fan Mein­ers jüngst mit der „ Las­cana Sphere“ eine dig­i­tal insze­nierte Land­ing­page, die als immer­sive Marken- und Shop­ping­welt konzip­iert wurde und einen 360°-Erlebnis-Ansatz ver­fol­gt, in der Kund*innen intu­itiv und ohne Unter­brechun­gen von der Inspi­ra­tion bis zum Kauf gelan­gen.

Im Geschäft mit dem Mut­terkonz­ern OTTO Group kon­nte eine gute Entwick­lung in der WIT­T/HEINE-Gruppe verze­ich­net wer­den (+10% z. VJ), während der Umsatz bei Baur erneut deut­lich abfiel (./.10,5%). Bei otto.de als größtem Absatzkanal von Las­cana Ware wurde ein Gle­ich­stand zum VJ erzielt.

Weit­er­hin beson­ders erfreulich waren die Umsätze bei About You und Zalan­do, die Ver­triebs-Geschäfts­führer Mar­co Kebbe ver­ant­wortet. „Wir sind sehr glück­lich, dass wir trotz der sehr hohen Steigerun­gen im VJ in bei­den Ver­trieb­skanälen noch mal ordentlich wach­sen kon­nten. So kon­nten wir im Mark­t­platzgeschäft bei About You ein her­vor­ra­gen­des Wach­s­tum von 38% erre­ichen, und auch unser Mark­t­platzgeschäft bei Zalan­do war enorm stark mit einem Wach­s­tum von 25%. Sehr geholfen hat uns dabei unsere neue junge Marke LSCN by Las­cana, mit der wir sehr hohe Steigerun­gen erzie­len kon­nten – die Umsätze von LSCN wur­den ver­dop­pelt. Mit LSCN sehen wir inner­halb der näch­sten zwei Jahre erneut eine Ver­dop­pelung der Umsätze“, so Kebbe.

 

Stationärer Handel stagniert und macht nur 15 % des Umsatzes aus

Nach­dem in den let­zten drei Jahren sowohl die eige­nen Las­cana Fil­ialen als auch die über 1.000 Shop-in-Shop-Flächen (SIS) deut­lich zweis­tel­lige Steigerun­gen erzie­len kon­nten, die auch aus einem Nach­holef­fekt aus der Coro­na-Phase resul­tierten, kon­nte in diesem Jahr sta­tionär bei den SIS-Flächen ein Gle­ich­stand zum VJ erzielt wer­den. Die eige­nen Stores erziel­ten ein Plus von 3% zum Vor­jahr.

Dazu Las­cana Geschäfts­führer Olaf Koop­mann, der unter anderem das eigene Fil­ialgeschäft ver­ant­wortet: „Las­cana ist sehr erfol­gre­ich mit seinem ser­vice­ori­en­tierten Fil­ialkonzept. Das zeigt sich erneut in der Eröff­nung neuer Stan­dorte in Erlan­gen und im pres­tigeträchti­gen West­field Ham­burg-Übersee­quarti­er in der Hafenci­ty. Die Eröff­nung im West­field Ham­burg war eine der besten, die Las­cana je real­isiert hat, und über­traf alle Erwartun­gen. Der Stan­dort ver­spricht auch zukün­ftig ein hohes Umsatzpoten­zial. Diese Erfolge unter­stre­ichen die Bedeu­tung des sta­tionären Han­dels für Las­cana“, so Koop­mann.

 

Lizenzgeschäft

Auch das Lizen­zgeschäft bleibt eine sehr wichtige strate­gis­che Säule im Ange­bot von Las­cana. Hier­durch kön­nen deut­liche Zusatzum­sätze in Seg­menten, Stil­rich­tun­gen und Preis­la­gen erzielt wer­den, die das Ham­burg­er Mode­un­ternehmen anson­sten nicht mit der eige­nen Marke bedi­ent.

Las­cana hält ins­ge­samt zehn Lizen­zen von Marken wie s.Oliver, Buf­fa­lo, Bruno Banani und Venice Beach. Die größten Zuwächse kon­nten 2024 mit der Marke Elb­sand erzielt wer­den, bei der die Umsätze mehr als ver­dop­pelt wur­den, u. a. auch bei Elb­sand-Schuhen, die Las­cana exk­lu­siv in Lizenz vertreibt. 2025 läuft die neue Lizenz­marke „Copen­hagen Stu­dios“ an, von der sich Las­cana eben­falls ein sehr hohes Poten­zial ver­spricht.

 

Marketingkampagnen

Bei der aktuellen „Lieben wir“-Kampagne stellt Las­cana das Gefühl facetten­re­ich­er Som­mer­mo­mente in den Fokus, die von promi­nen­ten und zugle­ich nah­baren Pro­tag­o­nistin­nen wie Star-Artistin Lili Paul-Ron­cal­li erleb­bar gemacht wer­den. „Wir set­zen hier ganz bewusst auf eine Markenin­sze­nierung, die eine stim­mige Verbindung zwis­chen Kollek­tion­spräsen­ta­tion und Emo­tio­nen schafft”, so Sarah Ris­sen, Head of Mul­ti-Chan­nel-Mar­ket­ing Las­cana. Weit­er erk­lärt sie: „Wir posi­tion­ieren Las­cana als Love­brand bei unser­er Ziel­gruppe. Der Claim wird uns auch in den kom­menden Monat­en begleit­en und neue Geschicht­en rund um unsere Mode in Verbindung mit starken Frauen erzählen.“ Im zweit­en Hal­b­jahr 2025 plant Las­cana die Kam­pagne mit neuen promi­nen­ten Wer­bepart­ner­in­nen zu erweit­ern

 

Ausblick auf das Lascana Geschäftsjahr 2025/26

Nach­dem die ersten drei Monate des neuen Geschäft­s­jahres bere­its gute Umsätze gebracht haben, sieht Las­cana auch den weit­eren Aus­blick opti­mistisch. „Natür­lich hängt in unserem Geschäft, das auf­grund unseres hohen Mark­tan­teiles bei Bade- und Strand­mode stark som­mer­lastig ist, immer sehr viel vom Wet­ter ab. Wenn es wieder einen guten und war­men Som­mer geben sollte und dazu auch unsere Herb­st- und Win­ter­ware weit­er so gut angenom­men wird, sind wir zuver­sichtlich, dass es uns auch im elften Jahr in Folge gelin­gen wird, einen Umsatzreko­rd aufzustellen“, so Las­cana Grün­der Jens Fehn­ders.

 

Über Lascana

Das Mode­un­ternehmen Las­cana wurde 2002 als Dessous-Marke gegrün­det und ist seit 2006 ein Tochterun­ternehmen der Ham­burg­er Otto Guppe.

 

Foto und Grafiken: Las­cana