Woran Paare vor allem arbeiten sollten

Paartherapie im Fokus

Viele Paare erleben es: Das Gefühl, sich in der Beziehung ein­sam oder unver­standen zu fühlen. Solche Momente kön­nen die Verbindung zu einem geliebten Men­schen belas­ten und langfristig die Beziehung gefährden. Welche Baustellen soll­ten Paare in ihrer Beziehung als erstes ange­hen? Eine aktuelle Studie der Online-Ther­a­pieplat­tform Hal­lo Mor­gen mit über 11.000 Teilnehmer:innen liefert klare Antworten: Emo­tionale Ver­bun­den­heit ist der wichtig­ste Fak­tor für Beziehungs­glück — und genau hier soll­ten Paare gezielt anset­zen.

Die Studie unter­suchte fünf Schlüs­selfak­toren für Beziehungs­glück: Emo­tionale Ver­bun­den­heit, Kom­mu­nika­tion, gegen­seit­iger Respekt und Ver­trauen, gemein­same Ziele und Tea­mar­beit sowie kör­per­liche Intim­ität und Sex­u­al­ität. Die Ergeb­nisse zeigen deut­lich, dass emo­tionale Ver­bun­den­heit der zen­trale Ansatzpunkt ist, um Part­ner­schaften nach­haltig zu stärken — ein Bere­ich, auf den sich die Paarther­a­pie erfol­gre­ich konzen­tri­eren kann.

 

Emotionale Verbundenheit: Der wichtigste Faktor für Beziehungsglück

Die Ergeb­nisse der Studie zeigen, dass emo­tionale Ver­bun­den­heit das Fun­da­ment jed­er glück­lichen Beziehung ist. Sie erk­lärt mehr als 65 % der Unter­schiede im Beziehungs­glück und bietet den zen­tralen Ansatzpunkt für die Arbeit in der Paarther­a­pie. Teilnehmer:innen, die der Aus­sage “Ich füh­le mich in mein­er Beziehung oft ein­sam und unver­standen” nicht zus­timmten, waren in 90 % der Fälle glück­lich in ihrer Beziehung.

Emo­tionale Ver­bun­den­heit ist der Kern ein­er starken Part­ner­schaft”, erk­lärt Johan­na Trit­tien, Psy­chother­a­peutin und Grün­derin von Hal­lo Mor­gen. “Wenn Paare sich emo­tion­al nicht ver­bun­den fühlen, entste­hen oft Kon­flik­te, Missver­ständ­nisse und Dis­tanz. In der Paarther­a­pie set­zen wir genau hier an, um diese Verbindung wieder­herzustellen und zu stärken.

 

Die Rolle von körperlicher Intimität und Sexualität

Neben der emo­tionalen Ver­bun­den­heit spielt auch kör­per­liche Nähe eine bedeu­tende Rolle. Mit einem Ein­fluss von rund 19 % auf das Beziehungs­glück ist kör­per­liche Intim­ität der zweitwichtig­ste Fak­tor. Teilnehmer:innen, die der Aus­sage “Unsere Beziehung ist geprägt von Zärtlichkeit und Nähe” zus­timmten, waren in 82 % der Fälle glück­lich in ihrer Beziehung.

Kör­per­liche Nähe ist mehr als ein Zeichen von Liebe — sie ist ein Aus­druck von Ver­trautheit und gegen­seit­igem Respekt”, betont Trit­tien. “Dabei muss Intim­ität nicht immer Sex bedeuten. Oft sind es kleine Gesten wie Berührun­gen, Umar­mungen oder ein liebevoller Blick, die eine große Wirkung auf die Beziehung haben.” In der Paarther­a­pie ler­nen Paare, wie sie kör­per­liche Nähe bewusster in ihren All­t­ag inte­gri­eren kön­nen.

Dieser Über­gang von emo­tionaler zu kör­per­lich­er Nähe zeigt, dass auch ver­meintlich “alltägliche” Ver­hal­tensweisen maßge­blich zum Beziehungs­glück beitra­gen kön­nen. In der Paarther­a­pie ler­nen Paare, solche Ele­mente bewusst in ihren All­t­ag zu inte­gri­eren, um ihre Verbindung zu stärken.

 

Warum Kommunikation und andere Faktoren wichtig bleiben

Auch wenn die emo­tionale Ver­bun­den­heit den zen­tralen Fokus darstellt, spie­len weit­ere Aspek­te wie Kom­mu­nika­tion und gegen­seit­iger Respekt eine wichtige Rolle. Teilnehmer:innen, die der Aus­sage “Wir lachen oft gemein­sam und haben ähn­lichen Humor.” zus­timmten, waren in 72 % der Fälle in ein­er glück­lichen Beziehung.

Humor und gemein­same pos­i­tive Erleb­nisse sind wertvolle Brück­en in Beziehun­gen”, so Trit­tien. “Eine gute Kom­mu­nika­tion hil­ft, Missver­ständ­nisse zu klären und eine Atmo­sphäre zu schaf­fen, in der sich bei­de Part­ner sich­er fühlen.” In der Paarther­a­pie bleibt der Baustein des Erler­nens ein­er gewalt­freien Kom­mu­nika­tion zen­tral, um Paare ganzheitlich zu unter­stützen.

 

Der Weg zu emotionaler Verbundenheit

Die Studie macht deut­lich, dass Beziehungs­glück kein Zufall ist — es basiert auf geziel­ter Arbeit an zen­tralen Fak­toren. Emo­tionale Ver­bun­den­heit ste­ht dabei an erster Stelle. Paare, die aktiv daran arbeit­en, diese Bindung zu stärken, kön­nen langfristig eine sta­bilere und erfüll­tere Part­ner­schaft auf­bauen.

Ther­a­pie ist eine Chance, die emo­tionale Verbindung wiederzufind­en, Kon­flik­te zu lösen und langfristig ein sta­biles Fun­da­ment für die Beziehung zu schaf­fen”, erk­lärt Trit­tien. “Beson­ders die Flex­i­bil­ität der Online-Paarther­a­pie bietet Paaren eine ein­fache Möglichkeit, Unter­stützung in ihren All­t­ag zu inte­gri­eren.

 

Über Hallo Morgen

Hal­lo Mor­gen bietet flex­i­ble und schnelle Online-Ther­a­pie durch staatlich appro­bierte Psychotherapeut:innen — bequem und ort­sun­ab­hängig. Gegrün­det von Johan­na Trit­tien, Diplom-Psy­cholo­gin und Psy­chol­o­gis­che Psy­chother­a­peutin, um Patient:innen die oft monate­lange Wartezeit auf einen Ther­a­pieplatz zu ers­paren. Mit ihrer langjähri­gen Erfahrung in Psy­chother­a­pie entsch­ied sie sich, mit Hal­lo Mor­gen eine mod­erne Lösung zu schaf­fen. Die Therapeut:innen bei Hal­lo Mor­gen deck­en eine bre­ite Palette von The­men ab, darunter Beziehungs­the­men, Depres­sion, Stress und Burnout. Weit­ere Infor­ma­tio­nen gibt es unter https://www.hallomorgen.de/

 

Foto: Jill Welling­ton auf Pix­abay