Nordische Leichtigkeit für jeden Tag

Mit dem Scandi Style ziehen klare Farbtöne und viel Behaglichkeit ein

Skan­di­navis­che Behaglichkeit ist immer “in”. Schon in den 1950er-Jahren prägten Design­er wie Alvar Aal­to oder Arne Jacob­sen den nordis­chen Interieur-Stil. Sie entwick­el­ten Möbel aus hellen Hölz­ern mit klaren For­men und ein­er natür­lich-war­men Ausstrahlung. Bis heute ist der soge­nan­nte Scan­di Style aktuell: Er wirkt aufgeräumt, ohne kühl zu sein, und reduziert, ohne karg zu wirken. Auf diese Weise fügt er sich in kleine Stadt­woh­nun­gen eben­so har­monisch ein wie in großzügige Alt­bauvillen.

 

Himmel, Meer und Natur ins Zuhause holen

Die Wurzeln liegen im All­t­ag der Men­schen in Skan­di­navien, geprägt von Monat­en mit wenig Tages­licht und lan­gen Aben­den zu Hause. Mit dem Scan­di Style ziehen klare Töne und natür­liche Ober­flächen ein. Das Zuhause wird mit viel Hel­ligkeit, Holz und natür­lichen Acces­soires förm­lich zum Gege­nen­twurf der Dunkel­heit draußen. „Der Scan­di Style ist ein Wohn­stil, der Räume öffnet, Natür­lichkeit ins Haus holt und Gebor­gen­heit schenkt. Ein Ein­rich­tungsstil, der vor allem den Win­ter leichter und fre­undlich­er macht und das ganze Jahr über für ein behaglich­es Wohlge­fühl sorgt”, sagt Eva Bren­ner, Inte­ri­or Designer­in und TV-Mod­er­a­torin. Ins­beson­dere die Farb­wahl für die Wände bes­timmt wesentlich, wie weit, großzügig und behaglich ein Raum wirkt. Typ­isch sind Weiß in allen Facetten, san­fte Beige- und Grautöne oder zarte Vari­anten von Blau und Grün, die an Him­mel, Meer und Küsten­land­schaften erin­nern. Damit der skan­di­navis­che Stil Einzug hält, begin­nt man am besten mit ein­er Wand, die den Raum trägt, zum Beispiel hin­ter dem Sofa oder Esstisch.

 

Ruhige Farbwelten zum Entspannen

In den Kollek­tio­nen etwa von Schön­er Wohnen-Farbe find­en sich viele Farb­nu­an­cen, die eine stim­mige Atmo­sphäre schaf­fen: Ein warmes, leicht graues Weiß lässt kleine Zim­mer größer wirken. Ein helles Blau holt das Gefühl eines klaren Win­ter­mor­gens ins Wohnz­im­mer. San­fte Grün- und Sandtöne schaf­fen die Verbindung zu natür­lichen Boden­belä­gen wie einem Holz­fuß­bo­den oder einem Jutetep­pich. Die Far­ben sind nie grell, son­dern wirken wie ein Fil­ter, der das Licht im Raum beruhigt. Die Möbel haben klare Lin­ien und ste­hen oft auf schmalen Beinen, damit möglichst viel Boden sicht­bar bleibt.

Ord­nung spielt eine größere Rolle, als man auf den ersten Blick ahnt. Der Scan­di Style lebt davon, dass das Auge ruhen kann. Offene Regale funk­tion­ieren nur, wenn sie nicht überquellen. Geschlossene Stau­raum­mö­bel helfen, All­t­ags­dinge zu ver­steck­en, damit die ruhige Farb­welt und die klaren For­men wirken kön­nen. Tex­tilien kom­men dosiert zum Ein­satz: ein grob gestrick­tes Plaid, ein paar Kissen, vielle­icht ein Schaf­fell auf dem Stuhl. So bleibt der Raum luftig und gemütlich zugle­ich.

 

Quelle: DJD
Foto: DJD/SCHÖNER WOHNEN-Kollek­tion