Was mechanische Uhren heute wertvoll macht

Warum Herkunft, eigene Uhrwerke und unabhängige Entwicklung an Gewicht gewinnen

Wer heute eine feine mech­a­nis­che Uhr kauft, schaut genauer hin. Gefragt sind Uhren, deren Herkun­ft erkennbar ist, deren Tech­nik im eige­nen Haus entste­ht und deren Aus­führung bis ins Detail überzeugt. Für Käuferin­nen und Käufer lohnt sich der Blick hin­ter das Zif­ferblatt.

Zunächst die Herkun­ft: Bei Arm­ban­duhren ver­weist die geschützte Herkun­fts­beze­ich­nung “Glashütte” auf einen beson­deren uhrma­cherischen Stan­dard. Eine Uhr darf diesen Namen nur dann auf dem Zif­ferblatt tra­gen, wenn min­destens 50 Prozent ihrer Wertschöp­fung in Glashütte, Deutsch­land erbracht wer­den. Nomos Glashütte über­trifft diese Anforderung deut­lich. Der nach Stück­zahlen größte Glashüt­ter Her­steller fer­tigt nahezu alle Einzel­teile für seine Kaliber vor Ort.

Know-how, Handwerkskunst und Zuverlässigkeit

Hinzu kommt die tech­nis­che Eigen­ständigkeit. Die Man­u­fak­turkaliber von Nomos tra­gen die Beze­ich­nung “DUW”, kurz für Deutsche Uhren­werke Nomos Glashütte. Sie stam­men aus eigen­er Kon­struk­tion, sind auch im Automatik­bere­ich ungewöhn­lich flach und arbeit­en hoch­präzise. Als ein­er der weni­gen Her­steller weltweit stat­tet Nomos seine Uhrw­erke mit ein­er eige­nen Hem­mung aus, dem Nomos-Swing-Sys­tem.

Viele gute mech­a­nis­che Uhren sind mit einem Glas­bo­den aus­ges­tat­tet. Das macht Herkun­ft und Qual­ität sicht­bar. Klas­sis­che Glashüt­ter Merk­male wie Streifen­schliff, Per­lage, tem­per­aturge­bläute Schrauben und ver­gold­ete Gravuren zeigen, mit welch­er Sorgfalt die Einzel­teile des Uhrw­erks hergestellt und vere­delt wer­den. Bei regelmäßiger Wartung kann eine gute mech­a­nis­che Uhr über viele Jahre zuver­läs­sig arbeit­en — oft ein Leben lang.

Der Wert ein­er mech­a­nis­chen Uhr bemisst sich also nicht allein an Marken­wahrnehmung oder Design. Den Auss­chlag geben uhrma­cherisches Know-how, Handw­erk­skun­st und die Fähigkeit, ver­lässliche Mechanik im eige­nen Haus weit­erzuen­twick­eln. Nomos Glashütte verbindet dies mit der Ver­ant­wor­tung für den Stan­dort Glashütte.

 

 

Dieses Jahr neu: Tangente neomatik 38 Update waldgrün

Diesen Anspruch ver­an­schaulicht ein neues Mod­ell der Man­u­fak­tur, Tan­gente neo­matik 38 Update wald­grün. Die Uhr verbindet die klare Geome­trie von Tan­gente mit einem ruhi­gen, tiefen Grün auf dem Zif­ferblatt. “Update” beze­ich­net die inno­v­a­tive Datum­sanzeige des Mod­ells: Zwei rote Markierun­gen am Zif­ferblat­trand set­zen einen präzisen Akzent und rah­men das aktuelle Datum ein.

Im Inneren der neuen Uhr arbeit­et das hau­seigene Man­u­fak­turkaliber DUW 6101. Das automa­tis­che Uhrw­erk ver­fügt über einen paten­tierten Mech­a­nis­mus zur Datumss­chal­tung, eine bei­d­seit­ige Schnel­lver­stel­lung und eine beson­ders schlanke Kon­struk­tion: Es ist nur 3,6 Mil­lime­ter hoch; die Uhr misst am Handge­lenk lediglich 7,4 Mil­lime­ter. Die Tan­gente neo­matik 38 Update wald­grün zeigt, wie Gestal­tung, Handw­erk­skun­st und tech­nis­che Eigen­ständigkeit zusam­men­wirken.

Über Nomos Glashütte

Nomos Glashütte ist eine deutsche Uhren­man­u­fak­tur mit Sitz in Glashütte, Sach­sen. Das Unternehmen entwick­elt und fer­tigt mech­a­nis­che Uhren mit eige­nen Kalibern und verbindet Glashüt­ter Uhrma­cherkun­st mit inno­v­a­tiv­er Kon­struk­tion, hoher Fer­ti­gungstiefe und unab­hängiger Entwick­lung.

 

Bilder: Nomos Glashütte