Knappe Kasse, trotzdem weg?

So viel Urlaub leisten sich die Deutschen 2026: Rund 1.500 EUR pro Person

Trotz engerem Spiel­raum bleibt Urlaub für viele fest einge­plant. Wer ver­reist, set­zt sich beim Bud­get meist klare Gren­zen. Die Auszeit wird zu ein­er Frage des Geldes. Die Reise­pläne ste­hen, das Bud­get wack­elt. So lässt sich der Som­merurlaub 2026 für viele Deutsche auf einen kurzen Nen­ner brin­gen. Die Reise wollen sie sich nicht nehmen lassen, kalkulieren dabei aber deut­lich genauer als früher. Das zeigt die aktuelle noris­bank-Befra­gung zum Rei­sev­er­hal­ten der Deutschen 2026.

Doch was darf der Urlaub über­haupt noch kosten? Für den diesjähri­gen Haup­turlaub pla­nen die Deutschen 1.454,06 Euro pro Per­son ein, inklu­sive An- und Abreise, Unterkun­ft und Aus­gaben vor Ort. Damit liegt das geplante Bud­get leicht über dem Vor­jahreswert von 1.432,31 Euro. Der Durch­schnitt erzählt allerd­ings nur einen Teil der Wirk­lichkeit. Denn während viele Deutsche ihre Reise weit­er­hin fest ein­pla­nen, müssen andere 2026 bei Reisedauer oder Ziel deut­lich zurück­steck­en. Wie groß der finanzielle Spiel­raum für den Urlaub aus­fällt, ist dabei längst nicht für alle gle­ich. Je nach Leben­sphase und per­sön­lich­er Sit­u­a­tion wird 2026 unter­schiedlich kalkuliert, abge­wogen und pri­or­isiert.

Viele setzen sich beim Urlaub ein klares Limit

Trotz hoher Preise bleibt das Bud­get der Deutschen in einem klar abgesteck­ten Rah­men. 64,6 Prozent der Reisenden pla­nen für ihren Haup­turlaub Aus­gaben von bis zu 1.500 Euro pro Per­son ein. Damit liegt der Anteil etwas höher als im Vor­jahr (2025: 62,2 Prozent; 2024: 59,2 Prozent). 16,1 Prozent mit 750 bis unter 1.000 Euro, 11,3 Prozent kalkulieren mit Aus­gaben zwis­chen 500 bis unter 750 Euro, 10 Prozent wollen mit höch­stens 500 Euro pro Per­son auskom­men. Gereist wird also weit­er­hin, aber nicht mehr so unbeschw­ert wie früher. Viele Deutsche set­zen sich für den Urlaub inzwis­chen ein klares finanzielles Lim­it. Alles, was darüber hin­aus­ge­ht, wird enger kalkuliert.

 


Über die Umfrage
Die noris­bank hat zusam­men mit dem Mark­t­forschungsin­sti­tut INNOFACT AG
1.021 Per­so­n­en ab 18 Jahren bevölkerungsrepräsen­ta­tiv nach Geschlecht, Alter und Region befragt.
Die Online-Befra­gung wurde im März 2026 durchge­führt.


 

Die meisten rechnen längst mit höheren Urlaubskosten

So reist ein Großteil der Deutschen mit dem Bewusst­sein, dass die Preise weit­er ange­zo­gen haben, auch am Urlaub­sort. 43,7 Prozent gehen davon aus, dass Urlaub­sreisen generell teur­er gewor­den sind. 36,1 Prozent rech­nen zusät­zlich damit, dass auch die Preise an den Urlaub­sorten wegen der Infla­tion steigen wer­den. Gegenüber dem Vor­jahr ist dieser Anteil noch ein­mal um 3,6 Prozent­punk­te gestiegen (2025: 32,5 Prozent). Nur 10,4 Prozent rech­nen nicht mit höheren Preisen im Urlaub.

Viele Deutsche fahren also nicht ahnungs­los in die Ferien, son­dern mit dem Gedanken, dass die Reise zwar stat­tfind­en soll, vor Ort aber nicht mehr alles möglich ist. Denn schon vor Reiseantritt ist vie­len klar, dass Urlaub 2026 nicht nur eine Frage des “Ob”, son­dern immer häu­figer auch des “Wie viel” ist. Das bet­rifft nicht nur die Buchung, son­dern eben­so Vieles von dem, was am Urlaub­sort noch dazukommt.

Urlaub bleibt wichtig, wird aber stärker durchgerechnet

Die Ergeb­nisse der noris­bank Umfrage zeigen, dass Urlaub für viele Deutsche auch bei engerem finanziellem Spiel­raum ein festes Ziel bleibt. Gle­ichzeit­ig wird die Som­mer­reise 2026 stärk­er zur Rechenauf­gabe. Manche hal­ten an ihren Plä­nen fest und sparen an ander­er Stelle, andere müssen ihre Auszeit ver­schieben oder ganz darauf verzicht­en.

Ger­ade wenn das Urlaub­s­bud­get enger kalkuliert wer­den muss, wer­den Trans­parenz und gute Pla­nung wichtiger. Dig­i­tale Bank­ing-Ange­bote wie die noris­bank App helfen dabei, Aus­gaben und Kon­to­stand auch unter­wegs im Blick zu behal­ten. Mehr Infor­ma­tio­nen zur noris­bank find­et Ihr unter www.norisbank.de

 

Über die norisbank

Die noris­bank ist ein Unternehmen der Deutsche Bank Gruppe und eine mod­erne Direk­t­bank, die Kun­den an 7 Tagen die Woche 24 Stun­den zur Ver­fü­gung ste­ht.

 

Foto: Will­fried Wende from Pix­abay