Wasser, Weite, Wow

Vorpommern: Urlaub, wo die Natur zu Hause ist

Fast laut­los bewegt sich das Kanu auf der san­ft dahin­fließen­den Peene. Plöt­zlich stößt sich ein Seeadler von einem im Wass­er liegen­den Baum­stamm ab und erhebt sich majestätisch in die Lüfte. Kurzes Innehal­ten. Wow. Dann geht’s weit­er, Schlag für Schlag ent­lang der dicht bewach­se­nen Ufer, die zahlre­ichen Tieren Leben­sraum und Brut­plätze bieten. Hier tre­f­fen Biber auf Fischot­ter, Rei­her auf Kraniche und Eisvögel auf Seeschwal­ben. Ein Paradies zum Dur­chat­men und Entschle­u­ni­gen. Willkom­men in der Lebens­land­schaft Vor­pom­mern.

Vielfältige Erkundungsmöglichkeiten

Hun­derte Kilo­me­ter nahezu unberührte Küste, Bod­den- und Haf­fgewäss­er, Seen und ursprüngliche Flüsse prä­gen die Region. Die Peene – auch „Ama­zonas des Nor­dens“ genan­nt – zählt zu den let­zten unver­baut­en Flüssen Deutsch­lands und durchzieht den Natur­park Flus­sland­schaft Peene­tal bis nach Use­dom. Die Möglichkeit­en, diesen idyl­lis­chen Land­strich zu erkun­den, sind vielfältig: Mit dem Kanu geht’s über stille Wasser­wege, auf dem Fahrrad ent­lang des Stet­tin­er Haffs mit seinen Strän­den, Wäldern und ursprünglichen Fis­cherdör­fern oder zu Fuß auf geführten Touren mit Nature Guides, die nicht nur den Weg ken­nen, son­dern auch Geschicht­en über Flo­ra, Fau­na und Kul­tur erzählen. Und das lohnt sich: Die Region ist ein­er von 30 vom Bun­de­samt für Naturschutz (BfN) aus­gewählten „Hotspots der biol­o­gis­chen Vielfalt“. Unter www.vorpommern.de find­en sich zahlre­iche Erleb­nisange­bote.

Gemeinsam mehr Natur wagen

Doch es ist nicht nur die Natur, die beein­druckt. Lebens­land­schaft Vor­pom­mern ist ein im Aktion­spro­gramm Natür­lich­er Kli­maschutz gefördertes Vorhaben, für das sich Naturschutzini­tia­tiv­en und Touris­musak­teure zu einem ungewöhn­lichen Ver­bund zusam­menge­tan haben. Sie verbindet die Überzeu­gung, dass Naturschutz, Touris­mus und regionale Entwick­lung zusam­mengedacht wer­den müssen. Ihr Ziel: gemein­sam mehr Natur wagen – und eine Land­schaft gestal­ten, von der alle prof­i­tieren. Viele Men­schen aus der Region machen mit: Gast­ge­ber set­zen auf nach­haltige Ange­bote, Land­wirte erproben neue Konzepte und regionale Her­steller bieten ihre Pro­duk­te in Hof- und Region­al­lä­den an.

Einfach mal die Seele baumeln lassen

So find­en Besuch­er in Vor­pom­mern alles, was ein nach­haltiger Urlaub braucht: Ruhe und Erhol­ung, natur­na­he Erleb­nisse abseits des üblichen Trubels und Orte, an denen sie die Land­schaft bestaunen und die Seele baumeln lassen kön­nen. Und das bei bis zu 2.000 Son­nen­stun­den im Jahr. Zudem ist die gesamte Region gut ange­bun­den. Neben der Anreise mit der Bahn steuern auch zahlre­iche Fern­buslin­ien Orte wie Greif­swald, Anklam, Wol­gast oder Stral­sund an.

 

Quelle: DJD
Foto: DJD/Tourismusverband Vorpommern/Burwitz Pocha