Der passende Rahmen für mehr Ambiente

Innentüren aus Holz: Wie Design, Oberflächen und Farben den Raum prägen

Innen­türen helfen nicht nur, gesun­des Raumk­li­ma zu schaf­fen und Heizen­ergie zu sparen – sie sind viel mehr als ein funk­tionales Bauteil. Schon auf­grund ihrer großen Fläche prä­gen sie wesentlich das Rau­mam­bi­ente. Das Natur­ma­te­r­i­al Holz ste­ht dabei an erster Stelle, kann aber je nach Aus­führung ganz unter­schiedlich wirken. Neu­trale Far­ben, Grautöne oder natür­liche Hol­zop­tiken ver­mit­teln eine gewisse Boden­ständigkeit, während starke far­bliche Kon­traste architek­tonis­che Akzente set­zen.

Von Weißlack bis zur natürlichen Holzoptik

Stets im Trend liegen klas­sis­che Weißlack­türen. Sie passen zu nahezu jedem Ein­rich­tungsstil und sor­gen für optisch hellere Räume. Zugle­ich wächst die Nach­frage nach sicht­bar­er Natür­lichkeit. „Furniere brin­gen die charak­ter­is­tis­chen Farbtöne und die Maserung des Holzes zur Gel­tung“, sagt Thomas Goebel, Geschäfts­führer des Gesamtver­ban­des Deutsch­er Holzhan­del. Hier­bei kom­men oft deko­ra­tive Holzarten wie Oliven­holz, Zebra­no oder Voge­lau­ge­na­horn zum Ein­satz. Für stark beanspruchte Bere­iche empfehlen sich hinge­gen folienbeschichtete Lam­i­na­to­ber­flächen. Tipp: Glasauss­chnitte oder reine Glastüren lenken zusät­zlich­es Tages­licht in dun­kle Bere­iche wie den Flur.

Darauf kommt es beim Innenleben an

Ein stim­miges Gesamt­bild entste­ht am Ende durch die Details. Türk­nauf, Klinke und Beschläge soll­ten stilis­tisch nicht nur zur Tür, son­dern auch zum Mobil­iar und im Ide­al­fall zu den Arma­turen beispiel­sweise im Bad oder in der Küche passen. Neben dem Außen­de­sign spielt aber auch das Innen­leben der Türen eine wichtige Rolle: Davon hän­gen unter anderem Sta­bil­ität, Wärmedäm­mung und Schallschutz ab. Für Wohn­räume bieten sich Röhrenspan- oder Röhrenspanstreifen-Ein­la­gen an, die eine gute Bal­ance aus Sta­bil­ität, mod­er­atem Gewicht und Iso­la­tion gewährleis­ten. Wabenein­la­gen aus impräg­niert­er Pappe sind hinge­gen sehr leicht und eignen sich vor allem für sel­ten genutzte Räume.

Tipps zur schonenden Türpflege

Wenn ein Aus­tausch alter Türen anste­ht, emp­fiehlt es sich, ein genaues Auf­maß vorzunehmen und zu prüfen, ob vorhan­dene Zargen erhal­ten bleiben kön­nen. Bei der Pflege von Holztüren gilt der Grund­satz: Weniger ist mehr. Für die alltägliche Reini­gung reicht ein nebelfeucht­es, weich­es Tuch aus. Auf aggres­sive Reini­gungsmit­tel, Lösungsmit­tel oder scheuernde Schwämme ist drin­gend zu verzicht­en, um Lacke und empfind­liche Furniere nicht zu beschädi­gen. Weit­ere Tipps find­en sich etwa unter www.holzvomfach.de, Unter­stützung bei der Türauswahl bietet zudem der Fach­han­del vor Ort.

 

Quelle: DJD
Foto: DJD/GD Holz/PRÜM und GARANT