Fashion für Puppen

Modedesignerin Priya Ahluwalia verwandelt Stoffreste in eine kreative Miniatur-Kollektion

Epson hat in Zusam­me­nar­beit mit Priya Ahluwalia, ein­er führen­den Mod­edesigner­in, das Fash­ion Play geschaf­fen. Hier­bei han­delt es sich um die erste Mod­ekollek­tion in Pup­pen­größe, die aus Tex­ti­l­abfällen hergestellt wurde. Dafür kam die Dry Fiber-Tech­nolo­gie von Epson zum Ein­satz, die alte Tex­tilien fast ohne den Ein­satz von Wass­er und Chemikalien in neue Fasern umwan­delt.

Die Idee dieser Kollek­tion stammt aus ein­er Studie von Epson, die her­aus­fand, dass in Deutsch­land jedes Jahr etwa 196,7 Mil­lio­nen Kinderklei­dungsstücke wegge­wor­fen wer­den.  Das ist, aufeinan­der gestapelt, 222-mal so hoch wie der Mount Ever­est. Würde man 196,7 Mil­lio­nen Kinderklei­dung stapeln (bei ein­er angenomme­nen Größe von ca. 1 cm pro Stück), wäre der Stapel ca. 2.160 Kilo­me­ter hoch. Das wäre das rund 244-fache der Höhe des Mount Ever­est (8.848 m).

Inspiri­ert von den AW25-Designs ist das Fash­ion Play von Ahluwalia eine spielerische, aber ein­dringliche Erin­nerung an die Menge tex­til­er Abfälle und weist auf die Notwendigkeit hin, die Art und Weise, in der Kinderklei­dung pro­duziert und entsorgt wird, zu über­denken. Neben der Dry Fiber-Tech­nolo­gie kommt auch der dig­i­tale Tex­til­druck­er Mon­na Lisa von Epson zum Ein­satz, der den Wasserver­brauch bei der Tex­til­pro­duk­tion um bis zu 97 Prozent senkt.

Priya Ahluwalia, Grün­derin des Mod­e­la­bels Ahluwalia, kom­men­tierte die Kollek­tion wie fol­gt: “Als ich nach Indi­en und Nige­ria reiste, sah ich die Berge an Tex­ti­l­abfällen als Folge der west­lichen Bek­lei­dungsin­dus­trie. Die Zusam­me­nar­beit mit Epson geht über Mode hin­aus. Es geht darum, Gespräche über Nach­haltigkeit anzus­toßen. Ange­fan­gen bei der Art und Weise, wie wir uns klei­den, bis hin zu den Entschei­dun­gen, was im Anschluss mit der Klei­dung geschieht. Mit dieser Miniaturkollek­tion, die mit der Dry Fiber-Tech­nolo­gie hergestellt wurde, zeigen wir, dass mod­erne Tech­nolo­gie die Zukun­ft der Mode neu gestal­ten kann.

Laut der europaweit­en Studie ziehen 45 Prozent der deutschen Eltern in Erwä­gung, für sich selb­st nach­haltige Klei­dung zu beschaf­fen. Aber für die Klei­dung ihrer Kinder trifft das nicht in gle­ichem Maße zu. Die durch­schnit­tliche deutsche Fam­i­lie wirft jedes Jahr für jedes ihrer Kinder cir­ca 15 Klei­dungsstücke in den Müll.

Maria Eagling, Mar­ket­ing Offi­cer bei Epson: “Mode bietet jedem Alter eine kreative Möglichkeit, sich selb­st auszu­drück­en, aber wir alle müssen eine Rolle dabei spie­len, bessere Entschei­dun­gen zu tre­f­fen, wenn es darum geht, was wir kaufen und wie wir es entsor­gen. Es gibt zwar einige ein­fache Maß­nah­men, die Ver­brauch­er ergreifen kön­nen — von der Reduzierung der Menge, die sie kaufen, bis hin zum Kauf von Sec­ond-Hand-Klei­dung — aber wir woll­ten zeigen, wie Inno­va­tio­nen wie die Dry Fiber-Tech­nol­o­gy auch dazu beitra­gen kön­nen, die Menge an Klei­dung zu reduzieren, die auf Müllde­ponien lan­det. Das Fash­ion Play ist eine Kollek­tion als Anspielung auf den Spaß am Verklei­den, das wir schon als Kinder haben. Die hier einge­set­zten Meth­o­d­en und Mate­ri­alien haben das Poten­zial, die Mod­ein­dus­trie grundle­gend zu verän­dern.

Hier find­et Ihr mehr Infor­ma­tio­nen zum Epson Paper­Lab. Die Studie wurde von 3GEM unter ein­er Stich­probe von 7.000 europäis­chen Eltern (1.000 davon in Deutsch­land) durchge­führt, die Kinder im Alter bis 16 Jahren haben. Die Dat­en wur­den zwis­chen dem 16. bis 22.Oktober 2025 erhoben.

 

Foto: EPSON Deutsch­land GmbH