Mari­na Abramović, eine der bis heute ein­flussre­ich­sten Per­for­mancekün­st­lerin­nen, präsen­tiert seit dem Früh­jahr 2026 Balkan Erot­ic Epic. The Exhi­bi­tion im Berlin­er Gropius Bau. Im Zen­trum ste­ht ihr fortwähren­des Inter­esse an Rit­ualen, Erotik, Tod und dem Kör­p­er als Ort poli­tis­chen Wider­stands. Jet­zt wurde die Ausstel­lung bis zum 30. August 2026 ver­längert.

Kla­gend schla­gen sich Frauen auf den Oberkör­p­er und massieren ihre Brüste, während ein nack­ter Kör­p­er und ein Skelett eng ineinan­der ver­schlun­gen liegen: Aus­ge­hend von der Folk­lore des Balka­ns – der Region, in der Abramović aufgewach­sen ist – ver­webt Balkan Erot­ic Epic. The Exhi­bi­tion filmis­che und skulp­turale Instal­la­tio­nen mit Live-Per­for­mances.

Abramović erforscht darin Erotik als Brücke zwis­chen Leben und Tod, die das Selb­st und den Kos­mos miteinan­der verbindet. Ihre Per­for­mances sind somit nicht nur Akte per­sön­lich­er Aus­dauer, son­dern auch trans­formierte Rit­uale. Der ero­tis­che Kör­p­er wird dabei zum Träger spir­itueller, poli­tis­ch­er und ökol­o­gis­ch­er Bedeu­tung.

Anlässlich ihres 75-jähri­genJubiläums präsen­tieren die Berlin­er Fest­spiele Balkan Erot­ic Epic in zwei Teilen: Nach der Ausstel­lung im Gropius Bau eröffnet im Okto­ber 2026 die neue mehrstündi­ge Büh­nen­pro­duk­tion BalkanErot­ic Epic. The Stage Ver­sion die Per­form­ing Arts Sea­son im Haus der Berlin­er Fest­spiele.

 

Video: Kun­st & Film