Statt 60-Dollar-Brot in New York: Gutes Sauerteigbrot gibt es auch im Pitztal

Wie wäre es stattdessen mit einem “Stampfle”?

Ein Sauerteig­brot für rund 60 Dol­lar sorgt derzeit in New York für Aufmerk­samkeit. Der öster­re­ichis­che Bäck­er Mar­tin Auer hat mit seinem Brotange­bot in der US-Metro­pole einen regel­recht­en Hype aus­gelöst. Doch wer ein gutes Sauerteig­brot genießen möchte, muss dafür bei weit­em nicht so tief in die Tasche greifen oder gar bis nach New York reisen: Auch in der Ferien­re­gion Pitz­tal wird tra­di­tionell geback­en. Und ein leck­eres Brot lässt sich hier gle­ich noch mit einem entspan­nten Urlaub in den Tirol­er Bergen verbinden.

Im his­torischen Stampfle in Jerzens wird in den Som­mer­monat­en jeden Mittwoch tra­di­tionelles Sauerteig­brot geback­en. Die junge Bäck­erin Joana Eit­er wid­met sich dabei dem Sauerteig und zeigt ihren Kun­den, wie aus ein­fachen Zutat­en und handw­erk­lichem Kön­nen ein aro­ma­tis­ches Brot entste­ht. Der Laib kostet ger­ade ein­mal 3 Euro und kann direkt vor Ort mitgenom­men wer­den. Im Preis liegt hier also ein enormer Unter­schied – nicht jedoch in Sachen Qual­ität und Nach­frage: Rund um den Brotverkauf bilden sich in Jerzens an der Haupt­straße immer wieder Schlangen.

 

Mit­tler­weile ist die Nach­frage so groß, dass wir auf zwei Brote pro Per­son begren­zen mussten. So wollen wir sich­er­stellen, dass möglichst viele etwas von unserem frisch geback­e­nen Brot bekom­men“, erzählt Joana Eit­er.

 

Das historische Stampfle in Jerzens

Das Stampfle blickt auf eine lange Geschichte zurück: Die Müh­le wurde bere­its 1582 erst­mals urkundlich erwäh­nt und war über Jahrhun­derte ein wichtiger Ort für die Ver­ar­beitung von Getrei­de. Roggen und Ger­ste wur­den in Jerzens ange­baut und in der Müh­le zu Mehl ver­ar­beit­et – Brot gehörte zu den wichtig­sten Grund­nahrungsmit­teln der Bevölkerung.

Heute verbindet das his­torische Gebäude diese Geschichte mit einem beson­deren Urlaub­ser­leb­nis. Führun­gen, Brot­back­en und Ein­blicke in das his­torische Mahlw­erk machen regionale Handw­erks- und Lebens­mit­tel­tra­di­tion erleb­bar. Weit­ere Infor­ma­tio­nen find­et Ihr unter https://www.pitztal.com/de/muehle-stampfle-in-jerzens.html

Pitztal – Pitztaler Gletscher/Rifflsee – Hochzeiger Bergbahnen

Hoch oben am „Dach Tirols“ gilt das Pitz­tal als echter Geheimtipp für Naturlieb­haber und Win­ter­sport­begeis­terte. Es zählt zu den höch­st­gele­ge­nen und schneesich­er­sten Regio­nen Öster­re­ichs und überzeugt mit ursprünglich­er Land­schaft, beein­druck­ender Bergkulisse und viel Raum für echte Erhol­ung. Mit den Hochzeiger Berg­bah­nen sowie dem Skige­bi­et Pitz­taler Gletscher/Rifflsee erleben Gäste im Win­ter vielfältiges Ski- und Snow­board­vergnü­gen: bre­ite Naturschneep­is­ten, anspruchsvolle Freeride-Abfahrten, Ski­touren und Schneeschuh­wan­derun­gen machen den Win­terurlaub eben­so abwech­slungsre­ich wie fam­i­lien­fre­undlich.

Im Som­mer laden alpine Wan­der­wege, Trail­run­ning-Streck­en und Moun­tain­bike-Trails zu inten­siv­en Natur­erleb­nis­sen ein. Beson­ders geschätzt wird das Pitz­tal von aktiv­en Win­ter­sport­begeis­terten und Fam­i­lien gle­icher­maßen – dank über­schaubar­er Skige­bi­ete, per­sön­lich­er Betreu­ung und zahlre­ich­er fam­i­lienge­führter Betriebe, die für eine her­zliche und authen­tis­che Atmo­sphäre sor­gen. Tra­di­tion, Region­al­ität und gelebte Gast­fre­und­schaft prä­gen das Tal – vom ältesten Krip­pen­vere­in Tirols über urige Hüt­ten mit Panoram­ablick bis hin zu regionalen Spezial­itäten und lokalen Zir­ben­pro­duk­ten.

 

Foto: Pitz­tal / Müh­le Stampfle