Südamerikas Genussregionen entdecken

Weinreisen durch Argentinien und Chile

Während viele Wein­lieb­haber bei Genuss­reisen zuerst an die Toskana, Bor­deaux oder die Rio­ja denken, rück­en zunehmend auch die Wein­re­gio­nen Südamerikas in den Fokus anspruchsvoller Reisender. Vor allem Argen­tinien und Chile begeis­tern mit außergewöhn­lichen Kom­bi­na­tio­nen aus Wein, Land­schaft und Road­trip, oft fernab der üblichen Touris­ten­routen.

Viele Reisende suchen heute nicht mehr nur klas­sis­che Wein­verkos­tun­gen, son­dern inten­sive Erleb­nisse in beson­der­er Umge­bung“, erk­lärt Christof Sauer vom Südameri­ka Reise­por­tal. „Genau das bieten die Wein­re­gio­nen Argen­tiniens und Chiles in beein­druck­ender Weise.

Weinbau zwischen Anden, Wüste und Pazifik

Die Wein­re­gio­nen Südamerikas unter­schei­den sich deut­lich von den bekan­nten europäis­chen Wein­land­schaften. In Argen­tinien liegen viele Wein­berge auf über 1.000 Metern Höhe – mit Blick auf die schneebe­deck­ten Gipfel der Anden. Beson­ders die Region Men­doza gilt als Zen­trum des argen­tinis­chen Wein­baus und ist weltweit für ihren Mal­bec bekan­nt. Doch auch Nor­dar­gen­tinien entwick­elt sich zunehmend zum Geheimtipp.

Rund um Cafay­ate in den Valles Calchaquíes entste­hen einige der höch­st­gele­ge­nen Weine der Welt. Die Land­schaft aus roten Fels­for­ma­tio­nen, Kak­teen und spek­takulären Tälern macht die Region nicht nur für Wein­lieb­haber attrak­tiv. Chile hinge­gen begeis­tert durch den Ein­fluss des Paz­i­fiks. Regio­nen wie das Colch­agua-Tal oder das Casablan­ca Val­ley verbinden ele­gante Weingüter mit kolo­nialen Hacien­das, mediter­ranem Kli­ma und der Nähe zur Küste. Beson­ders Weißweine wie Sauvi­gnon Blanc prof­i­tieren vom kühlen Paz­i­fiknebel.

Genussreisen werden entschleunigter

Nach Beobach­tung des Rei­sev­er­anstal­ters verän­dert sich auch die Art des Reisens. Genuss­reisen wer­den indi­vidu­eller und stärk­er mit Kul­tur- und Natur­erleb­nis­sen kom­biniert. So verbinden viele Reisende Wein­re­gio­nen heute mit Road­trips ent­lang der leg­endären Ruta 40, Aufen­thal­ten in Bou­tique­ho­tels oder Besuchen his­torisch­er Städte wie Val­paraí­so oder Salta. Auch kleine fam­i­lienge­führte Bode­gas gewin­nen an Bedeu­tung.

Ger­ade erfahrene Reisende schätzen die Mis­chung aus Kom­fort, spek­takulär­er Land­schaft und authen­tis­chen Begeg­nun­gen“, so Christof Sauer. „Eine Wein­reise durch Südameri­ka ist mehr als eine Aneinan­der­rei­hung von Wein­verkos­tun­gen.“ Beson­ders beliebt seien indi­vidu­ell gestal­tete Miet­wa­gen­reisen, bei denen sich Wein­re­gio­nen mit anderen Höhep­unk­ten Südamerikas kom­binieren lassen – etwa mit der Ata­ca­ma-Wüste oder den Iguazú-Wasser­fällen.

Südamerika als Alternative zu klassischen Weinregionen

Hinzu kommt, dass viele bekan­nte Wein­re­gio­nen Europas in der Haupt­sai­son zunehmend stark fre­quen­tiert sind. Südameri­ka bietet dage­gen noch ein entspan­nteres und ursprünglicheres Reiseer­leb­nis. Viele Weingüter emp­fan­gen Besuch­er in kleinen Grup­pen oder per­sön­lich geführt. Lange Mit­tagessen auf Weingütern, Rad­touren zwis­chen den Reben und Fahrten durch nahezu men­schen­leere Land­schaften prä­gen das Reiseer­leb­nis eben­so wie die Weine selb­st. Argen­tinien und Chile gehören deshalb längst nicht mehr nur für Wein­lieb­haber zu den span­nend­sten Genuss­des­ti­na­tio­nen weltweit, son­dern auch für Reisende, die Kul­tur, Natur und Kuli­narik miteinan­der verbinden möcht­en. Weit­ere Infor­ma­tio­nen zu indi­vidu­ellen Wein­reisen durch Argen­tinien und Chile find­et ihr hier:

 

Foto: Vis­i­tar­genti­na