„Too epic to be true“ – Vanilla Ninja zeigen ihr persönliches Estland

Visit Estonia startet Kampagne mit Kultband und gibt Einblicke in verborgene Lieblingsorte zwischen Natur, Kreativität und nordischer Gelassenheit

Sie prägten Anfang der 2000er Jahre den inter­na­tionalen Pop-Rock-Sound und begeis­terten ins­beson­dere in Deutsch­land ein Mil­lio­nen­pub­likum: Vanil­la Nin­ja ste­hen bis heute für eingängige Melo­di­en, starke Per­sön­lichkeit­en und eine enge Verbindung zu ihrer Heimat Est­land. Gemein­sam mit Vis­it Esto­nia rückt die Band nun ihre per­sön­lichen Liebling­sorte in den Fokus und zeigt das nordis­che Land als Inspi­ra­tionsquelle für Musik, Kreativ­ität und Lebens­ge­fühl. Im Rah­men der aktuellen Kam­pagne teilen Lenna Kuur­maa, Ker­li Kivi­laan und Piret Järvis-Milder ihre ganz per­sön­lichen Insid­er-Tipps und zeich­nen dabei ein Bild von Est­land, das so kon­trastre­ich ist wie ihre Musik: ruhig und kraftvoll, reduziert und zugle­ich voller Energie.

Wo Musik entsteht: Estland als kreative Landschaft

Für die drei Kün­st­lerin­nen ist Est­land weit mehr als nur Kulisse, ihre Heimat prägt ihren Sound auf beson­dere Weise. „Stille ist Teil meines kreativ­en Prozess­es“, sagt Lenna Kuur­maa, die in Setomaa im Süden Est­lands lebt. Weite Land­schaften, lange Win­ter und unberührte Natur schaf­fen Raum für Reflex­ion und damit für neue Musik. Ein Ort der kreative Inspi­ra­tion schafft ist auch Ilmaveere, ein liebevoll restau­ri­ertes Natur­refugium, das Lenna gemein­sam mit ihrem Part­ner führt. Hoch über dem Obinit­sa-See gele­gen, verbindet es tra­di­tionelle Architek­tur mit mod­ernem Design und einem feinen Gespür für Atmo­sphäre. „Hier geht es darum, bewusst zu entschle­u­ni­gen, mit Blick in die Natur, gutem Essen und kleinen Details, die den Unter­schied machen“, so Kuur­maa.

Auch musikalisch spiegelt sich diese Herkun­ft wider. Zwis­chen intro­spek­tiv­en, fast frag­ilen Momenten und kraftvollen, energiege­lade­nen Sounds entste­ht genau die Span­nung, die Vanil­la Nin­ja aus­macht. „Diese Kon­traste prä­gen meine Musik direkt“, erk­lärt Ker­li Kivi­laan. Piret Järvis-Milder ergänzt: „Vielle­icht hat mich ger­ade die Ruhe Est­lands dazu gebracht, lautere Rock­musik zu machen.

 

Die Lieblingsorte der Band: authentisch, überraschend, inspirierend

Die per­sön­lichen Empfehlun­gen der Band führen bewusst abseits klas­sis­ch­er Routen zu Orten, die Geschicht­en erzählen und Emo­tio­nen weck­en. Für Lenna ist es vor allem Setomaa, eine Region voller gelebter Tra­di­tio­nen, dichter Wälder und ursprünglich­er Kul­tur. Ker­li zieht es nach Vil­jan­di mit sein­er lebendi­gen Musik­szene oder auf die ruhige Insel Hiiu­maa, wo die Zeit langsamer zu verge­hen scheint. Piret emp­fiehlt kon­trastre­iche Erleb­nisse wie den Rum­mu Quar­ry, ein ehe­ma­liges Indus­triegelände mit kristal­lk­larem Wass­er und ver­sunke­nen Ruinen, oder das mys­tis­che Viru Hochmoor, wo Holzstege durch eine fast sur­reale Land­schaft führen. Orte wie diese wirken wie aus einem Film und kön­nten eben­so gut als Kulisse für ein neues Musikvideo dienen.

Natur ist dabei immer Teil des Erleb­niss­es. Schwim­men in Moorseen, SUP-Touren, Pilze­sam­meln im Herb­st oder Wan­derun­gen durch stille Wälder gehören eben­so dazu. „Du bist hier nie weit ent­fer­nt von Ruhe und Weite“, beschreibt Kivi­laan das est­nis­che Lebens­ge­fühl.

 

Zwischen Underground und Kreativszene: Estlands Städte

Neben der Natur prä­gen auch urbane Ein­flüsse die Bandgeschichte. Erste musikalis­che Ein­drücke sam­melte Piret in den Under­ground-Clubs von Tallinn, eine Atmo­sphäre, die später sog­ar Songs inspiri­erte. Heute ste­ht die est­nis­che Haupt­stadt für eine kreative Szene, die His­to­rie und Mod­erne verbindet.

Hotspots wie die Tel­liskivi Cre­ative City oder die Paavli Cul­ture Fac­to­ry zeigen, wie lebendig die Musik- und Kul­turszene heute ist. Auch Tar­tu hat sich mit Orten wie dem Aparaa­dite­has zu einem kreativ­en Zen­trum entwick­elt.

 

Wie ein guter Song: Ein Reiseziel voller Kontraste

Was bleibt, ist das Bild eines Lan­des, das sich ständig zwis­chen Gegen­sätzen bewegt, genau wie die Musik von Vanil­la Nin­ja. Oder, wie es die Band selb­st for­muliert: „Est­land ist too epic to be true.

 

Über Estland

Est­land ist die authen­tis­che Wahl für alle, die ein Land in ihrem eige­nen Tem­po erleben und eine tief­ere Verbindung mit sein­er Natur, sein­er Geschichte, den Tra­di­tio­nen und dem Leben vor Ort erfahren möcht­en. Est­land zu bereisen bedeutet, alle Zeit der Welt zu haben: Ver­gan­gen­heit und Zukun­ft prallen an jed­er Ecke aufeinan­der. Uralte Tra­di­tio­nen tre­f­fen auf dig­i­tale Kreativ­ität. End­lose, tiefe Wälder und tausende Inseln laden zu aus­giebi­gen Streifzü­gen ein. Hier ist alles langsam, bis auf das WiFi. Diese kleine Nation mit offen­em Geist und offe­nen Räu­men gibt ihren Besuch­ern die Zeit, die sie brauchen, um sich mit den Wurzeln des Lan­des zu verbinden und bedeu­tungsvolle Momente zu schaf­fen. Besuchen Sie Est­land. Es ist an der Zeit.

 

Titelfo­to: Vis­it Esto­nia / Vanil­la Nin­ja
Artikelfo­to: Gün­ther Dorn / geniesserinnnen.de