Übernachten im Baumhaus

Warum Architektur, Ruhe und Natur im Herbst und Winter besonders wirken

Wenn die Tage kürz­er wer­den, Nebel über Wiesen liegt und an der Ost­see wieder mehr Ruhe einkehrt, verän­dert sich auch die Art, wie Men­schen reisen. Statt möglichst viel zu erleben, wächst der Wun­sch nach Orten, an denen Zeit, Natur und Rück­zug wieder stärk­er in den Mit­telpunkt rück­en. Ger­ade das Über­nacht­en im Baumhaus ent­fal­tet in dieser Jahreszeit einen beson­deren Reiz.

Während Baumhäuser lange vor allem mit Aben­teuer und Som­merurlaub ver­bun­den wur­den, ste­hen heute auch hochw­er­tige Baumhausho­tels für eine Form des Reisens, die Architek­tur, Natur und Kom­fort miteinan­der verbindet. Das Ost­see Baumhaushotel in Wan­gels in Schleswig-Hol­stein ver­ste­ht sich als Beispiel für diese Entwick­lung.

Seine 14 mod­er­nen Baumhäuser ste­hen erhöht zwis­chen Wiesen, Bäu­men und dem angren­zen­den Erlen­bruch­wald. Große Fen­ster­fron­ten, Ter­rassen, klare Architek­tur und viel Abstand zwis­chen den Häusern schaf­fen einen Rück­zug­sort, bei dem nicht ein Freizeit­pro­gramm, son­dern der Ort selb­st im Mit­telpunkt ste­ht.

Wenn draußen weniger passiert, wird der Ort wichtiger

Im Som­mer konkur­ri­eren Unterkün­fte mit Strand, Aus­flü­gen, Ver­anstal­tun­gen und lan­gen Tagen im Freien. Im Herb­st und Win­ter verän­dert sich diese Dynamik. Wind, Regen, Nebel und frühe Dunkel­heit verän­dern das Erleb­nis. Ger­ade in einem Baumhaus entste­ht daraus ein beson­der­er Kon­trast: draußen die küh­le, ruhigere Land­schaft, drin­nen Wärme, Holz, Licht und der Blick durch große Fen­ster in die Natur.

 

Im Herb­st und Win­ter erleben viele Gäste das Baumhaus noch ein­mal ganz anders”, sagt Oliv­er Jen­ny vom Ost­see Baumhaushotel. “Der Blick nach draußen wird wichtiger. Man nimmt Wet­ter, Licht und Land­schaft inten­siv­er wahr — und gle­ichzeit­ig entste­ht drin­nen dieses starke Gefühl von Rück­zug und Gebor­gen­heit.

 

Damit wird das Baumhaus selb­st zum Reiseziel. Die Frage lautet weniger: Was unternehmen wir heute? Son­dern vielmehr: Wie möcht­en wir diese Zeit ver­brin­gen?

Architektur auf Höhe der Baumkronen

Mod­erne Baumhausho­tels unter­schei­den sich deut­lich vom klas­sis­chen Baumhaus aus Kinderta­gen. Im Ost­see Baumhaushotel ste­hen sieben Baumhaus Lodges und sieben Baumhaus Lofts auf Stelzen am Rand eines kleinen Erlen­bruch­waldes. Große Fen­ster­flächen und vorge­lagerte Ter­rassen öff­nen den Blick in die umgebende Land­schaft. Die Häuser sind ganzjährig nutzbar, beheizt und kli­ma­tisiert und verbinden natur­na­he Lage mit hochw­er­tiger Ausstat­tung.

Das Über­nacht­en im Baumhaus in Deutsch­land ste­ht damit für eine Form des Reisens, bei der Architek­tur und Natur­erleben einen wesentlichen Teil des Aufen­thalts aus­machen. Die erhöhte Posi­tion verän­dert die Per­spek­tive. Wiesen, Felder, Bäume und Him­mel wer­den Teil des Innen­raums. Ger­ade in den ruhigeren Monat­en, wenn sich Far­ben, Licht und Land­schaft verän­dern, tritt diese Verbindung stärk­er her­vor.

Zeit zu zweit — wenn aus Alltag wieder gemeinsame Zeit wird

Ein großer Teil der Gäste nutzt den Aufen­thalt bewusst als Zeit zu zweit. Nicht unbe­d­ingt für ein großes Pro­gramm, son­dern für Dinge, die im All­t­ag häu­fig zu kurz kom­men: gemein­sam früh­stück­en, lange Gespräche, Spaziergänge, Sauna, ein Bad im Whirlpool oder ein­fach einige Stun­den ohne Ter­mine.

Ger­ade Herb­st und Win­ter ver­stärken diese Form der Auszeit. Die Tage wer­den ruhiger, der Aufen­thalt konzen­tri­ert sich stärk­er aufeinan­der und auf den eige­nen Rück­zug­sort. Roman­tis­che Woch­enen­den, Jahrestage, kleine Flit­tertage oder ein­fach ein paar gemein­same Tage zwis­chen­durch gehören deshalb zu den typ­is­chen Reisean­lässen.

Das Baumhaushotel hat daraus inzwis­chen auch gezielte Arrange­ments entwick­elt, die solche Auszeit­en ergänzen, ohne den Aufen­thalt mit einem fes­ten Pro­gramm zu über­laden.

Me Time: Alleine reisen und bewusst Zeit für sich verbringen

Neben Paaren kom­men auch Gäste, die einige Tage ganz bewusst allein ver­brin­gen möcht­en. Me Time bedeutet dabei vor allem die Frei­heit, den eige­nen Rhyth­mus zu bes­tim­men. Auss­chlafen oder früh auf­ste­hen. Lesen. Spazieren gehen. Die Sauna nutzen. Einen Kaf­fee auf der Ter­rasse trinken. Oder ein­fach ein­mal nichts pla­nen.

Auch allein­reisende Frauen gehören zu den Gästen, die einige Tage bewusst für sich ver­brin­gen möcht­en. Dabei spie­len Naturnähe, Architek­tur, Pri­vat­sphäre und die offen kom­mu­nizierte Hal­tung des Haus­es eine wichtige Rolle. Sie schaf­fen einen Rah­men, in dem sich Gäste unab­hängig bewe­gen, zurückziehen und ihre Auszeit ganz für sich gestal­ten kön­nen. Allein­reisen wird so nicht zum Ersatz für eine gemein­same Reise, son­dern zu ein­er eigen­ständi­gen Form von Erhol­ung.

Yoga und Meditation ohne Retreat-Programm

Ruhe wird dabei sehr unter­schiedlich genutzt. Einige Gäste brin­gen ihre eigene Yoga­mat­te mit, andere nutzen mor­gens oder abends die Ruhe im Baumhaus für Med­i­ta­tion oder Atemübun­gen. Dafür braucht es nicht zwin­gend ein organ­isiertes Retreat.

Ger­ade der Verzicht auf feste Zeit­en, Grup­pen oder Pro­gramme kann Teil der Auszeit sein. Yoga und Med­i­ta­tion find­en dort statt, wo sie in den eige­nen Tagesablauf passen: mor­gens mit Blick über die Land­schaft, auf der Ter­rasse oder ein­fach im eige­nen Baumhaus. “Wir erleben immer wieder, dass Gäste ihre ganz per­sön­lichen Rou­ti­nen mit­brin­gen”, sagt Jen­ny. “Manche lesen drei Tage lang, andere gehen viel spazieren, andere machen Yoga oder medi­tieren. Entschei­dend ist, dass der Ort dafür Raum lässt.

Wellness in der stillen Jahreszeit

Auch Well­ness verän­dert im Herb­st und Win­ter seinen Charak­ter. Während ein SPA-Besuch im Som­mer häu­fig eine Ergänzung zum Aufen­thalt ist, wird Wärme in der kalten Jahreszeit selb­st zum Erleb­nis. Im Baumhaus-SPA des Ost­see Baumhausho­tels ste­hen den Gästen eine Sauna und ein Out­door-Whirlpool zur Ver­fü­gung. Der Wech­sel zwis­chen klar­er Luft draußen und Wärme im SPA passt beson­ders gut zu den ruhigeren Monat­en.

Der Baumhaus-SPA ist bewusst in die indi­vidu­elle Auszeit einge­bun­den. Gäste entschei­den selb­st, wann und wie lange sie Sauna und Whirlpool nutzen — im Mit­telpunkt ste­ht die Verbindung aus Natur, Ruhe und Wärme.

Unterschiedliche Menschen, dieselbe Idee von Auszeit

Der Wun­sch nach Rück­zug lässt sich nicht auf eine einzelne Ziel­gruppe reduzieren. Paare suchen gemein­same Zeit, andere reisen allein, Fre­undin­nen ver­brin­gen einige Tage miteinan­der, manche Gäste nutzen ihre Auszeit für Yoga und Med­i­ta­tion.

Queere Paare zählen regelmäßig zu den Gästen des Haus­es. Neben Natur­erleben, Architek­tur und Pri­vat­sphäre spielt dabei die offen kom­mu­nizierte Hal­tung des Ost­see Baumhausho­tels eine Rolle. Das Haus ver­ste­ht sich aus­drück­lich als LGBTQIA+ friend­ly und möchte einen selb­stver­ständlichen, offe­nen Rah­men schaf­fen, in dem sich unter­schiedliche Gäste willkom­men und wohlfühlen kön­nen.

Entschei­dend ist dabei nicht, wer gemein­sam reist oder warum jemand allein kommt. Im Mit­telpunkt ste­ht die Möglichkeit, einige Tage außer­halb des üblichen All­t­agsrhyth­mus zu ver­brin­gen.

Herbst und Winter als besondere Reisezeit an der Ostsee

Auch die Ost­see selb­st verän­dert sich nach der Haupt­sai­son. Ger­ade der Herb­st an der Ost­see zeigt eine ruhigere Seite der Region. Strände wer­den leer­er, Wege ruhiger und Aus­flugsziele weniger voll. Spaziergänge an der Küste bekom­men einen anderen Charak­ter als im Hochsom­mer.

Für Gäste eines Baumhausho­tels entste­ht daraus eine beson­dere Kom­bi­na­tion: tagsüber hin­aus an die Ost­see oder auf den Naturp­fad, später zurück in das eigene Baumhaus. Ger­ade dieser Wech­sel macht Herb­st und Win­ter für kurze Auszeit­en inter­es­sant. Nicht trotz der Jahreszeit. Son­dern ger­ade wegen ihr.

Vom Abenteuerbaumhaus zum hochwertigen Rückzugsort

Baumhäuser ste­hen im Touris­mus längst nicht mehr auss­chließlich für Aben­teuer, Ein­fach­heit oder außergewöhn­liche Über­nach­tun­gen für eine einzelne Nacht. Hochw­er­tige Baumhausho­tels in Deutsch­land zeigen eine andere Entwick­lung: Architek­tur, Kom­fort, Pri­vat­sphäre und Natur wer­den miteinan­der ver­bun­den. Das Über­nacht­en im Baumhaus wird damit zu ein­er eigen­ständi­gen Form des Kurzurlaubs — für Men­schen, die einen beson­deren Ort suchen, ohne auf Kom­fort verzicht­en zu wollen.

Herb­st und Win­ter machen diese Idee beson­ders sicht­bar. Wenn draußen weniger Ablenkung entste­ht, rück­en Architek­tur, Land­schaft und Zeit wieder stärk­er in den Mit­telpunkt. Und genau darin liegt für viele Gäste der eigentliche Luxus.

Über das Ostsee Baumhaushotel

Das Ost­see Baumhaushotel liegt in Wan­gels in Osthol­stein, nahe der schleswig-hol­steinis­chen Ost­seeküste. Herzstück des Nature Resorts sind 14 mod­erne Baumhäuser — sieben Baumhaus Lodges und sieben Baumhaus Lofts – sowie zwei Tiny Hous­es. Die Baumhäuser ste­hen erhöht am Rand eines kleinen Erlen­bruch­waldes und verbinden große Fen­ster­flächen, Ter­rassen, mod­ernes Design und Pri­vat­sphäre mit dem unmit­tel­baren Blick auf Wiesen, Felder und Natur.

Zum rund 17 Hek­tar großen Nat­u­rareal gehören ein Naturp­fad, Teiche, alte Bäume und natur­nah entwick­elte Flächen. Ergänzt wird das Ange­bot durch einen Baumhaus-SPA mit Sauna und Out­door-Whirlpool sowie einen kleinen Hofladen. Das Ost­see Baumhaushotel richtet sich an Gäste, die im Baumhaus über­nacht­en, Natur erleben und einige Tage bewusst Abstand vom All­t­ag gewin­nen möcht­en – als Paar, allein, mit Fre­un­den oder ganz für sich. Das Haus ver­ste­ht sich aus­drück­lich als LGBTQIA+ friend­ly.

 

Foto: Ost­see Baumhaus GmbH & Co. KG