UNTER DIE HAUT. TATTOOS IM BLICK

30. April bis 13. Sep­tem­ber 2026 | Kun­st- und Kul­turs­tiftung Opelvillen Rüs­selsheim | Tätowierun­gen in der Kun­st der Gegen­wart

Anlässlich der World Design Cap­i­tal Frank­furt Rhein­Main 2026 wid­men sich die Opelvillen als Part­ner­in­sti­tu­tion von »MISHPOCHA. The Art of Col­lab­o­ra­tion« des Jüdis­chen Muse­ums Frank­furt dem Phänomen der Tätowierung. Die von Frau Dr. Kem­fert kuratierte Opelvillen-Ausstel­lung »Unter die Haut. Tat­toos im Blick« wid­met sich dem visuellen Poten­zial von Kör­per­bildern im Design und in der Kun­st.

 

Die in den Opelvillen entwick­elte Schau hat ihren Aus­gangspunkt im fotografis­chen Nach­lass von Her­bert Hoff­mann (1919–2010), der Tätowier­er und Porträt­fo­tograf war. Über 60 Schwarz-Weiß-Fotografien wer­den von ihm mit umfan­gre­ichem Archiv­ma­te­r­i­al zu sehen sein. Weit­er liegt der Fokus auf aktuell tätowieren­den Kun­stschaf­fend­en, die eine kün­st­lerische Aus­bil­dung an Akademien absolvierten und für ihre Werke Papi­er eben­so nutzen wie men­schliche Haut. Von ihnen sind Ölgemälde, Zeich­nun­gen, Fotografien, Instal­la­tio­nen und Videos Teil der Ausstel­lung. Neben diesen jun­gen, inter­na­tionalen Posi­tio­nen real­isierte die New York­er Tat­too-Pio­nierin Ruth Marten, die sich seit der AIDS-Krise auss­chließlich der Zeich­nung wid­met, eigens neue Arbeit­en.

Werke u. a. von:

Sarah Dub­ná (CZ, Prag) ● VALIE EXPORT (A, Wien) ● Her­bert Hoff­mann (DE, Ham­burg) ● Itoyo Kinoshi­ta (JP, Kyoto) ● Dr. Lakra (MX, Oax­a­ca) ● Franziska Nast (DE, Ham­burg) ● San­dra Mann (DE, Frank­furt am Main) ● Ruth Marten (USA, New York) ● Duke Riley (USA, New York) ● Rita Salt (USA, Paw­tuck­et & New York) ● David Schiess­er (DE, Berlin) ● Michele Ser­va­dio (UK, Lon­don & IT) ● Alessan­dro Veneru­so (DE, Berlin & IT) ● Jan Zapp­n­er (DE, Berlin)

 


Kun­st- und Kul­turs­tiftung
Opelvillen Rüs­selsheim

Lud­wig-Dör­fler-Allee 9
65428 Rüs­selsheim

Öff­nungszeit­en des Ausstel­lung­shaus­es:
Di, Do–So: 10–18 Uhr
Mi: 10–20 Uhr


 

Bild­nach­weis: Her­bert Hoff­mann, Emma und Oskar Man­is­chews­ki, Berlin, 1958, Cour­tesy GRAUWERT Ham­burg & Galerie Gebrüder Lehmann Dres­den