Wie Eltern die passende Ballettschule finden

Beim künstlerischen Tanz basiert Kunst auf solidem Handwerk

Kün­st­lerisch­er Tanz ist Kun­st. Er verbindet Kör­p­er, Emo­tion und Geist – basiert aber auf Handw­erk: Guter Unter­richt baut Tech­nik, Musikalität und Aus­druck alters­gerecht auf und bleibt dabei anatomisch sin­nvoll und päd­a­gogisch gesund. So entste­ht eine sta­bile Grund­lage, mit der Kinder je nach Inter­esse entspan­nt im Hob­by­bere­ich bleiben oder später einen pro­fes­sionellen Weg ein­schla­gen kön­nen – ganz ohne unnöti­gen Druck. Wer für sein Kind eine Bal­lettschule sucht, fragt sich daher zu Recht: Was passt zu meinem Kind? Welche Entwick­lung wün­sche ich mir? Und woran erkenne ich Qual­ität?

Qualität statt „Show“: Worauf Eltern achten sollten

Wichtig ist ein Unter­richt­skonzept, das die kör­per­lichen Voraus­set­zun­gen der Ler­nen­den berück­sichtigt und Fähigkeit­en schrit­tweise entwick­elt. Qual­ität zeigt sich dabei vor allem an klar struk­turi­ertem, fach­lich fundiertem Unter­richt mit nachvol­lziehbarem Fortschritt – nicht an „Show“. Wichtig sind eine ver­ant­wor­tungsvolle Belas­tungss­teuerung und eine wertschätzende Atmo­sphäre, eine pos­i­tive Sprache, Respekt und eine Lernkul­tur, die Sicher­heit, Freude, Moti­va­tion und Konzen­tra­tion fördert. Eine wertvolle Neben­wirkung: Tanzun­ter­richt stärkt Kör­per­be­wusst­sein, Fan­tasie, Selb­stver­trauen und soziale Kom­pe­ten­zen. Deshalb sind qual­i­fizierte Lehrkräfte ein zen­trales Entschei­dungskri­teri­um, wenn man eine passende Bal­letschule für sein Kind sucht.

 

Berufsregister als Entscheidungshilfe

Ori­en­tierung hier­bei bietet beispiel­sweise das Beruf­s­reg­is­ter des Deutschen Berufsver­ban­des für Tanzpäd­a­gogik e. V. (DBfT), alle Infos gibt es unter www.dbft.de. Dort find­en Eltern Tanzpäd­a­gogin­nen und Tanzpäd­a­gogen sowie Schulen, deren päd­a­gogis­che Leitung Mit­glied im Berufsver­band ist und jährlich min­destens 20 Fort­bil­dungsstun­den nach­weist. Damit ist gewährleis­tet, dass der Unter­richt aktuelle didak­tisch-method­is­che Entwick­lun­gen berück­sichtigt – mit Blick auf Anatomie, Psy­chomo­torik und den Entwick­lungs­stand der Kinder.

 

Quelle: DJD
Foto: DJD/Deutscher Berufsver­band für Tanzpädagogik/Mario Per­ri­cone