YANUNI — Weltpremiere auf dem Tribeca Film Festival

Der von Tel­lux Film kopro­duzierte inter­na­tionaler Doku­men­tarfilm YANUNI feierte am 14. Juni Welt­premiere auf dem Tribeca Film Fes­ti­val. In YANUNI por­traitiert der renom­mierte Regis­seur Richard Lad­kani die indi­gene Aktivistin Juma Xipa­ia aus dem brasil­ian­is­chen Ama­zonas­ge­bi­et, die sich aus einem abgele­ge­nen Dorf an die vorder­ste Front der Klim­agerechtigkeit stellt.

Die Tribeca Film Fes­ti­val-Grün­der Robert De Niro und Jane Rosen­thal begrüßten die anwe­sende Haupt­pro­tag­o­nistin und Pro­duzentin Juma Xipa­ia, Pro­duzent Leonar­do DiCaprio und Regis­seur und Pro­duzent Richard Lad­kani per­sön­lich. Mit dabei auch das nahezu kom­plette YANUNI-Team: Pro­duzentin Ani­ta Lad­kani, Pro­duzent Philip Wat­son, Edi­tor Georg M. Fis­ch­er sowie die Exec­u­tive Pro­duc­er Eric Ter­e­na, Dax Dasil­va und Philipp Schall, Geschäfts­führer Tel­lux Film.

Nach­dem Juma Xipa­ia sechs Mor­dan­schläge über­lebt hat, wird sie zur ersten brasil­ian­is­chen Staatssekretärin für indi­gene Rechte ernan­nt — während ihr Mann, ein IBA­MA-Agent, gefährliche Oper­a­tio­nen gegen ille­gale Gold­gräber leit­et. Während Juma sich mit poli­tis­ch­er Macht, wach­senden Bedro­hun­gen und der bevorste­hen­den Mut­ter­schaft auseinan­der­set­zt, ist sie gezwun­gen, sich mit den per­sön­lichen Kosten des Wider­stands auseinan­derzuset­zen. YANUNI ist eine zugle­ich intime und epis­che Geschichte über indi­gene Sou­veränität, Liebe und den drin­gen­den Kampf zum Schutz des Plan­eten, den wir unser Zuhause nen­nen.

Leonar­do DiCaprio: “Ihre Wider­stands­fähigkeit und Klarheit in diesem Film unter­stre­ichen die Dringlichkeit des Schutzes des Ama­zonas. Als Pro­duzent bin ich stolz darauf, dazu beizu­tra­gen, diese Geschichte in die Welt zu tra­gen, eine Geschichte, die wir nicht länger ignori­eren kön­nen. Der Ama­zonas mag sich weit weg anfühlen, aber sein Schick­sal ist eng mit uns hier zu Hause ver­bun­den. Er reg­uliert unser Kli­ma, beherbergt mehr Arten­vielfalt als jed­er andere Ort der Erde und erhält das Leben weit über seine Gren­zen hin­aus. Und doch über­lebt er nur dank Men­schen wie Juma, die sich weigern, ihn ver­schwinden zu lassen.

Sie ist nicht nur der Wald, sie ist unsere Mut­ter.” Das sagt Juma Xipa­ia über das Ama­zonas­ge­bi­et, für dessen Erhalt sie kämpft. “Wir wollen den Ama­zonas mit den Augen der indi­ge­nen Völk­er zeigen, die ihn seit 12.000 Jahren bewirtschaften und schützen. Wir haben dieses uralte Wis­sen von unseren Vor­fahren geerbt und müssen es für kün­ftige Gen­er­a­tio­nen bewahren: diesen lebendi­gen Wald, der allein 20 % des weltweit­en Süßwassers und 25 % der ter­restrischen Arten­vielfalt her­vor­bringt. Der ste­hende Wald, den wir ken­nen, ist das Ergeb­nis des Wider­stands der indi­ge­nen Völk­er, die ihre heili­gen Gebi­ete vertei­di­gen und schützen. Neben ökol­o­gis­ch­er Intel­li­genz: ein tiefes Ver­ständ­nis für alles, was ihn aus­macht — Pflanzen, Tiere, Flüsse und natür­lich seine Bewohn­er”.

Regis­seur und Pro­duzent Richard Lad­kani: “Meine Kam­era auf den Ama­zonas zu richt­en, fühlte sich wie ein natür­lich­er Fortschritt auf mein­er filmis­chen Reise an — eine Fort­set­zung meines Engage­ments, drin­gende, hoch riskante Geschicht­en über das Über­leben unseres Plan­eten zu erzählen. Der Ama­zonas ist nicht nur eine der arten­re­ich­sten Regio­nen der Erde, son­dern auch eine der am stärk­sten bedro­ht­en. Am Anfang war das Aus­maß der Krise über­wälti­gend. Doch nach vie­len Gesprächen mit lokalen Experten und Aktivis­ten lernte ich Juma Xipa­ia ken­nen — und alles änderte sich. Von dem Moment an, als wir uns trafen, wusste ich, dass Juma das Herz und die Seele dieses Films sein würde. Sie ist nicht nur eine Führungsper­sön­lichkeit — sie ist eine Naturge­walt. Ihre Worte durch­brechen die Selb­st­ge­fäl­ligkeit und regen zum Han­deln an. Ihre Erzäh­lun­gen haben die emo­tionale Kraft ein­er per­fekt struk­turi­erten Geschichte: roh, durch­dacht und lei­den­schaftlich. Ich wusste sofort, dass sie nicht nur das The­ma des Films sein kon­nte — sie musste eine Pro­duzentin sein, die den Film von innen her­aus lenkt.

Mit der Welt­premiere von YANUNI am 14. Juni im BMCC Tribeca Per­for­mance Art Cen­ter fand das diesjährige Tribeca Film Fes­ti­val seinen feier­lichen Abschluss.

Pro­duziert wird YANUNI von Ani­ta und Richard Lad­kani (The Ivory Game, Sea of Shad­ows) von Malai­ka Pic­tures, Juma Xipa­ia, Leonar­do DiCaprio, Philip Wat­son und Jen­nifer Davis­son von Appi­an Way und Tra­cy Rec­tor von Nia Tero. Edi­tor ist Georg M. Fis­ch­er (Sea of Shad­ows), Com­pos­er ist H. Scott Sali­nas (Sea of Shad­ows, The Ivory Game). Exec­u­tive Pro­duc­ers sind Joan­na Natasegara, Vio­let Films, Lau­ra Nix, Eric Ter­e­na, Dax Dasil­va, Age of Union, sowie Mar­tin Choro­ba und Philipp Schall von Tel­lux Film. Gefördert durch das Öster­re­ichis­che Filmin­sti­tut (ÖFI+).

Die Tel­lux-Gruppe mit ihren Unternehmen und Pro­duk­tions­fir­men ist eine der größten unab­hängi­gen Film- und Medi­en­häuser Deutsch­lands. 1960 mit der Tel­lux Film ges­tartet, umfasst das Unternehmen heute 16 Unternehmen mit Büros in Berlin, Dres­den, Erfurt, Halle, Köln, Leipzig, München, Stuttgart, Ham­burg, Wies­baden und Wien. Die Vision der Pro­duzentin­nen und Pro­duzen­ten ist es, orig­inelle und bewe­gende Geschicht­en zu erzählen und einem nationalen und inter­na­tionalen Pub­likum im wahrsten Sinne des Wortes gutes Pro­gramm im TV, Kino, Online und Stream­ing anzu­bi­eten.

 

Foto:Tellux-Gruppe / Eve­lyn Lynam Ruiz