Synthesis – 11 Designer – eine Show

Berlin Fashion Week im Am Tacheles

(Gün­ther Dorn) Unter dem Label „Syn­the­sis“ präsen­tierten während der Berlin Fash­ion Week am 4. Juli 2025 11 Design­er im ehe­ma­li­gen Kun­stquati­er Tacheles, heute Am Tacheles, in ein­er Gemein­schafts-Show ihre Kreatio­nen.

Begleit­et von einem DJ-Set trafen Berlin­er Fash­ion­istas im Am Tacheles, inder Bar Peter’s Berlin ein, nah­men einen ersten Drink und freuten sich auf die Show. Zum Start der Show gab es eine Per­for­mance von Mari­am Aiana­di (Titel­bild) in einem Out­fit von Ćosić Fash­ion.

 

 

Aiana­di ist eine in Berlin lebende Schaus­pielerin, Per­for­mancekün­st­lerin, Mod­el, Kreativdi­rek­torin und Grün­derin von Aiana­di, einem Event- und Kreativpro­duk­tion­sla­bel. Sie wid­met sich der Erforschung der Tiefen men­schlich­er Emo­tio­nen durch Bewe­gung und Geschicht­en­erzählen. Ihr Schaus­piel­stil ist tief ein­dringlich und bein­hal­tet physis­che und trans­for­ma­tive Tech­niken, um rohe, emo­tion­al aufge­ladene Charak­tere zu verkör­pern.

 

 

Die fol­gende Mod­en­schau zeigte Designs der fol­gen­den Design­er: Rom­mel Berlin, Cosic Fash­ion, Rot­ten Jew­ellery, less.jart, mclr, Mar­la Stu­dios, under tis­sue, Kick in the eye, Noir­Mor­pho­sis, Narvi, Bite.

 

 

Hier ein Überblick der Design­er im Einzel­nen:

  • Rommel.Berlin
    Unter der Leitung von Xenia Rom­mel, ein­er tal­en­tierten Berlin­er Designer­in, zeich­net sich diese Marke durch die Ver­wen­dung von natür­lichen Mate­ri­alien und die Wiederver­wen­dung von Klei­dungsstück­en aus. Rommel.Berlin ist inspiri­ert vom Berlin­er Street Style und legt großen Wert auf Umweltschutz und bewussten Kon­sum.
  • Ćosić
    Die Designer­in Ida Ćosić entwirft the­atralis­che Sil­hou­et­ten, in denen jede Falte nach Bedeu­tung fragt und For­men zu lebendi­gen Sym­bol­en wer­den. Durch skulp­turale Schnitte und konzeptuelle Details ver­schmelzen Mode und Per­for­mance, sodass der Kör­p­er zur Bühne ein­er poet­is­chen Erzäh­lung avanciert.
  • Rot­ten Jew­ellery
    Rot­ten Jew­ellery, gegrün­det von Nejla Cviko,  ist eine unab­hängige Berlin­er Schmuck­marke, die durch pro­vokantes Design und unkon­ven­tionelle Ästhetik auf­fällt.
  • less.jart
    Less.jart ist ein Mod­edesign-Label, das unter dem Konzept “Art to Wear” trag­bare Kunst­werke schafft. Jedes Stück wird von der Kün­st­lerin Jia­jia Li selb­st ent­wor­fen und macht den Kör­p­er zur Lein­wand.
  • mclr
    Theo Con­tas­sot, der Design­er hin­ter mclr, präsen­tierte handge­fer­tigte Mode aus Berlin, die durch min­i­mal­is­tis­che Ästhetik und hochw­er­tige Mate­ri­alien besticht.
  • Mar­la Stu­dios
    Die peru­anis­che Designer­in Mar­la Rosa Nunez Junker zeigte mit ihrem Label Mar­la Stu­dios inno­v­a­tive und handge­fer­tigte Mod­ekreatio­nen.
  • Noir Mor­pho­sis
    Das avant­gardis­tis­ches Mod­e­la­bel Noir Mor­pho­sis, das intu­itive, skulp­turale Klei­dung als Aus­druck inner­er Trans­for­ma­tion und emo­tionaler Tiefe schafft. Die mono­chromen, wan­del­baren Designs der Designer­in Ioana Sur­du soll­ten es dem Träger ermöglichen, Teil des kreativ­en Prozess­es zu wer­den und seine indi­vidu­elle Frei­heit sicht­bar zu machen.
  • Inlé
    Eine Berlin­er Marke, das altes Kun­sthandw­erk in die mod­erne Welt überträgt, ist Inlé. Handge­fer­tigte Klöp­pel­spitze und Schuhe aus recycel­ter antik­er Spitze gab es zu sehen. Die Brand von Melanie Parzenczews­ki inter­pretiert die jahrhun­dertealte Tra­di­tion der Spitzen­her­stel­lung zeit­genös­sisch und verbindet nos­tal­gis­chen Geist mit einem zukun­ft­sori­en­tierten Des­ig­nansatz.
  • Bite Stu­dio
    Bite Stu­dio ist ein in Berlin ansäs­siges Mod­e­la­bel, das seit 2011 für unab­hängiges Design, nach­haltige Mode und die Unter­stützung lokaler Handw­erk­skun­st ste­ht. Mit einem ethis­chen Ansatz, lokaler Pro­duk­tion und hochw­er­ti­gen Mate­ri­alien set­zt die Grün­derin Beat­riz Tomás ein starkes Zeichen gegen Fast Fash­ion und für eine ver­ant­wor­tungsvolle Zukun­ft der Mode.
  • Kick in the Eye
    Kick in the Eye ist eine alter­na­tive, gen­der­lose Schmuck­marke mit Sitz in Berlin, inspiri­ert von Liebe, Lust und Begehren. Die handge­fer­tigten Stücke aus Ster­lingsil­ber, 9 Karat Gold und aus­gewählten Edel­steinen verbinden zeit­lose Ästhetik mit hoher Handw­erk­skun­st – gegrün­det 2018 in Mel­bourne von der Kün­st­lerin Anto­nia.
  • Under Tis­sue
    Under Tis­sue, gegrün­det von Max Gus, haucht alten Klei­dungsstück­en durch kreatives Upcy­cling neues Leben ein, indem sie sie neu zusam­menset­zt und trans­formiert.

 

 

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Das Team dahinter

Zu den Kreativ­en hin­ter der Show gehörten u.a. Xenia Rom­mel (Cre­ative Direc­tor und Pro­duc­er), Exec­u­tive Pro­duc­er Alexan­dra Ras­sad­i­naDari­ia Nau­menko (Lead Pho­tog­ra­ph­er and Cast­ing Direc­tor) und Show Direc­tor Dina Kar­alash. Für den Style war zuständig Alice.

 

 

Die Syn­these von 11 Design­ern in der Berlin­er Mitte war ein span­nen­des Pro­jekt, das eine wun­der­bare Show präsen­tierte. Es bleibt zu hof­fen, dass diese nicht die let­zte Zusam­me­nar­beit der Kreativ­en war. Wir drück­en die Dau­men und sind neugierig, was in Zukun­ft noch kommt.

 

Fotos: Gün­ther Dorn / geniesserinnen.de