Auf vier Pfoten in die Ferne

Tipps für einen gelungenen Urlaub mit Hund: Das gehört ins Reisegepäck

(djd). Die warme Jahreszeit weckt Fer­n­weh und die Lust auf neue Ent­deck­un­gen. Für Hun­debe­sitzer stellt sich dabei oft gar nicht die Frage, ob, son­dern wie der geliebte Vier­bein­er mitreisen kann. Ein gemein­samer Urlaub verbindet Men­sch und Tier auf beson­dere Weise, erfordert jedoch eine gute Pla­nung. Das begin­nt mit der Auswahl eines geeigneten Reiseziels. Ein gesund­heitlich eingeschränk­ter Hund oder ein Senior wird an ein­er Berg­wan­derung bei war­men Tem­per­a­turen wenig Freude find­en, während ein junger, fit­ter Hund nach Bewe­gung und Abwech­slung lechzt. Auch die Infra­struk­tur vor Ort, wie die Ver­füg­barkeit hun­de­fre­undlich­er Unterkün­fte und kli­ma­tis­che Bedin­gun­gen, spie­len eine Rolle bei der Reise­pla­nung.

 

Checkliste für eine gute Vorbereitung

In die Reise­tasche des Hun­des gehört unbe­d­ingt das gewohnte Fut­ter, um Ver­dau­ung­sprob­leme durch eine plöt­zliche Umstel­lung zu ver­mei­den. Eben­so wichtig sind die Lieblings­decke und ver­trautes Spielzeug, da deren Geruch dem Hund in ein­er neuen Umge­bung Sicher­heit ver­mit­telt. Bei der Reise­pla­nung hil­ft es, frühzeit­ig eine Check­liste zu erstellen, um am Abreise­tag nichts Wichtiges zu vergessen. Während der Aut­o­fahrt sollte die Sicher­heit an ober­ster Stelle ste­hen. „Eine sta­bile Trans­port­box oder ein Anschnall­gurt sind unverzicht­bar. Regelmäßige Pausen, damit sich das Tier bewe­gen kann, sind eben­so wichtig wie aus­re­ichend frisches Wass­er“, emp­fiehlt Nadine Giese-Schulz von Das Fut­ter­haus. Am Urlaub­sort angekom­men, sollte der Tagesablauf den Tem­per­a­turen angepasst wer­den. Spaziergänge ver­legt man am besten in die kühlen Mor­gen- oder späten Abend­stun­den. Tipp: Wer unsich­er ist, find­et im Fach­han­del Unter­stützung bei der Auswahl der passenden Aus­rüs­tung. Unter www.futterhaus.de etwa gibt es Adressen in der Nähe.

 

Gesund bleiben auf Reisen

Auch die gesund­heitliche Vor­sorge darf nicht zu kurz kom­men. Ein Blick in den EU-Heimtier­ausweis ver­rät, ob alle notwendi­gen Imp­fun­gen noch aktuell sind oder eine Auf­frischung erforder­lich ist. Vor allem bei Reisen ins europäis­che Aus­land sollte man sich vor­ab über dor­tige Vor­gaben informieren. In südlichen Regio­nen lauern zudem andere gesund­heitliche Gefahren als zu Hause. Der Schutz vor Par­a­siten wie Zeck­en, Flöhen oder speziellen Mit­telmeerkrankheit­en ist daher beson­ders wichtig. Für Hunde, die sen­si­bel auf Ortswech­sel oder lange Fahrten reagieren, emp­fiehlt sich zudem ein all­ge­mein­er Check-up beim Tier­arzt. Tipp: Eine am Hals­band befes­tigte Kon­tak­tadresse mit der Mobil­num­mer der Besitzer bietet zusät­zliche Sicher­heit, falls der Hund in der unbekan­nten Umge­bung ent­laufen sollte.

 

Quelle: DJD
Foto: djd/www.futterhaus.de