Bewegung im Garten – elegante Ziergräser liegen im Trend

September guter Pflanzmonat

Sie wiegen sich san­ft im Wind, brin­gen Struk­tur ins Beet, verzei­hen selb­st län­gere Trock­en­heit, … – eigentlich gibt es 1000 gute Gründe, sich für Zier­gräs­er zu entschei­den.

Wer seinem Garten neue Dynamik ver­lei­hen möchte, kommt an ihnen nicht vor­bei: Zier­gräs­er zaubern als ele­gante Struk­turpflanzen Bewe­gung, Tex­tur und eine fast wilde Natür­lichkeit ins Beet. Fil­igrane Ruten­hirse, kupfer­far­benes Lam­p­en­putzer­gras oder opu­lentes Chi­naschilf sind die neuen Trend­set­ter in immer mehr Gärten und öffentlichen Grü­nan­la­gen.

Dabei dienen Zier­gräs­er nicht nur als echter Blick­fang. Viele Arten sind auch pflegele­icht, trock­en­heitsverträglich und bilden einen wertvollen Leben­sraum für Insek­ten und Vögel. Ger­ade in Zeit­en, in denen heiße und trock­ene Som­mer immer wahrschein­lich­er wer­den, haben eher genügsame Pflanzen ihren großen Auftritt. Zudem hat man lange etwas von ihnen – vom ersten Grün im Früh­ling bis zu gold­braunen Farbtö­nen im Herb­st. Beson­ders in Herb­st und Win­ter ent­fal­ten viele Gräs­er noch ein­mal ihre volle Wirkung, wenn Rau­reif die Halme und Blüten­stände in Szene set­zt.

Erzeuger Klaus Peters von Stau­den Peters kul­tiviert seit vie­len Jahren Zier­gräs­er und beobachtet eine steigende Nach­frage hierzu­lande: „Immer mehr Garten­fans wün­schen sich Pflanzen, die auch bei Trock­en­heit noch gut ausse­hen und trotz­dem Leben ins Beet brin­gen.“ Bei der Neupflanzung emp­fiehlt er eine Kom­bi­na­tion: „Zier­gräs­er wirken beson­ders gut im Zusam­men­spiel mit Stau­den – sie set­zen Akzente, ohne die anderen Pflanzen zu überdeck­en. Und mit ihren schmalen Hal­men und der oft straff aufrecht­en Wuchs­form bilden sie einen schö­nen Kon­trast zu großen Blät­tern oder run­den Blüten.“

Die Ein­satzmöglichkeit­en sind vielfältig: als Struk­turpflanze im Beet, lebendi­ge Hecke oder im Kübel. Wer jet­zt gle­ich starten will, muss mit der Neugestal­tung nicht bis zum näch­sten Jahr warten. „Die beste Pflanzzeit für die meis­ten Zier­gräs­er ist der Herb­st, weil sie dann ohne Gießen anwach­sen. Das macht also deut­lich weniger Arbeit“, erk­lärt Peters. „Wer zum Beispiel robuste, win­ter­harte Sorten wie Pan­icum, Imper­a­ta oder Mis­cant­hus Ende Sep­tem­ber pflanzt, hat her­vor­ra­gende Chan­cen, dass sie vor dem ersten Frost gut ein­wurzeln. Natür­lich kann man Gräs­er das ganze Jahr hin­durch pflanzen. Allerd­ings brauchen sie im Früh­jahr oft eine inten­si­vere Start­be­gleitung durch regelmäßiges Gießen.“ Im Topf brin­gen Zier­gräs­er auch kurzfristig spät­som­mer­liche Stim­mung auf Balkon oder Ter­rasse. Wichtig ist hier­bei ein guter Wasser­abzug und später bei Frost aus­re­ichen­der Schutz für den Wurzel­ballen.

Wer die Gartengestal­tung mit Zier­gräsern plant, sollte sich auf jeden Fall informieren, welche Sorte zum eige­nen Stan­dort passt – siehe Tabelle. Denn Wuchshöhe, Lichtbe­darf und Win­ter­härte unter­schei­den sich deut­lich. Run­dum gut berat­en ist man hier auf jeden Fall im Fach­han­del und bei Gärt­nereien.

Über „Blumen – 1000 gute Gründe“

Es gibt 1000 gute Gründe, einem lieben Men­schen oder sich selb­st mit Blu­men und Pflanzen eine Freude zu bere­it­en. Deshalb hat die Erzeugergenossen­schaft Landgard, Deutsch­lands führende Ver­mark­tung­sor­gan­i­sa­tion im Garten­bau, die Ini­tia­tive „Blu­men – 1000 gute Gründe“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Inter­esse und Freude an Blu­men und Pflanzen zu weck­en und zu unter­stützen. Die Ini­tia­tive ver­fol­gt damit keine vor­rangig kom­merziellen Ziele.

 

Foto: Blu­men – 1000 Gründe