Nachhaltig auf lange Sicht

Viele Gründe sprechen für den Erhalt und die Pflege älterer Gebäude

Am nach­haltig­sten dürfte das Wohn­haus sein, das gar nicht erst gebaut wer­den muss – weil es schon seit Jahrzehn­ten ste­ht. Wenn es um Aspek­te wie Ressourcenscho­nung und Energieef­fizienz geht, liegt es auf der Hand, in lan­gen Zeiträu­men zu denken. Denn wer ein his­torisches Gebäude saniert, nutzt das weit­er, was bere­its vor langem pro­duziert wurde: Ziegel, Mör­tel, Holzbalken. Kein neues Mate­r­i­al muss hergestellt, kein Kohlen­diox­id für Rohstof­fgewin­nung und Trans­port aufgewen­det wer­den. Fach­leute nen­nen das Grau-Energie. Dieser Begriff beze­ich­net die Energie, die bere­its in einem Gebäude und dessen Her­stel­lung steckt, noch bevor der erste Bewohn­er einzieht.

Ein Zuhause mit Geschichte

Mit dem Erhalt und der Pflege von Alt­baut­en verbindet sich ein erhe­blich­es Einspar­poten­zial in ökol­o­gis­ch­er und meist auch finanzieller Hin­sicht. Gle­ichzeit­ig strahlen Häuser mit Ver­gan­gen­heit viel Charme aus und bieten indi­vidu­ellen Wohnkom­fort. Ein tre­f­fend­es Beispiel dafür gibt ein Bauern­hof in Mün­ster, dessen Geschichte bis ins Jahr 900 zurück­re­icht. Durch den Umbau eines ehe­ma­li­gen Pfer­destalls, der heute unter Denkmalschutz ste­ht, ist hier ein unver­wech­sel­bares Zuhause ent­standen. Das geht allerd­ings nur, wenn Handw­erk­er mit viel Erfahrung und Fach­wis­sen involviert sind. Denn his­torische Fas­saden kön­nen empfind­lich auf ungeeignete Mate­ri­alien reagieren, bis hin zu Feuchtigkeit­sprob­le­men oder Schä­den an der Bausub­stanz. Dif­fu­sion­sof­fene Silikat- und Kalksys­teme etwa von Bril­lux hinge­gen verbinden Wohnge­sund­heit mit dem Erhalt der Bausub­stanz.

Eine möglichst lange Lebens­dauer als Kri­teri­um für Nach­haltigkeit trifft eben­so auf das Natur­ma­te­r­i­al Holz zu. Fas­sadenele­mente, Fen­ster­rah­men oder sicht­bare Kon­struk­tion­shölz­er benöti­gen einen regelmäßi­gen Ober­flächen­schutz, um allen Nature­in­flüssen wie Regen oder UV-Strahlung stand­hal­ten zu kön­nen und nicht vorzeit­ig zu altern.

Emissionsarm und nachhaltig

Nach­haltigkeit endet jedoch keineswegs außen. Bei der Innengestal­tung acht­en viele Hau­seigen­tümer heute bewusst auf möglichst emis­sion­sarme Pro­duk­te. Kon­servierungsmit­tel­freie Innen­far­ben wie das Vita-Sor­ti­ment, Pro­duk­te mit zer­ti­fizierten Umwelt­la­bels oder mit Bindemit­teln aus nach­halti­gen Rohstof­fen wer­den diesem Anspruch gerecht. Zudem sind mit­tler­weile etwa alle Innen­far­ben von Bril­lux kon­servierungsmit­tel­frei. Mehr Infor­ma­tio­nen und eine indi­vidu­elle Beratung gibt es im Fach­handw­erk, Ansprech­part­ner vor Ort lassen sich unter www.brillux.de/zuhause find­en. Die Fach­leute brin­gen Nach­haltigkeit und Qual­ität auf einen Nen­ner, damit Gebäude mit Geschichte auch noch viel Zukun­ft vor sich haben.

 

Quelle: DJD
Foto: DJD/Brillux