Edition 100 for a hundred

Kunst hilft: Erlös von Bildern geht an Zentrum für Flüchtlingskinder in Odessa

Kun­st kann und soll natür­lich auch helfen! So ist mit fre­undlich­er Unter­stützung von Hah­nemüh­le und Canon für die diesjährige paper posi­tions berlin (30.04. bis 03.05.2026) erneut eine Edi­tion 100 for a hun­dred für den guten Zweck ent­standen: Das in Berlin lebende Kün­st­lerin­nen­duo EtchingRoom1, das 2016 von Kristi­na Yarosh und Anna Khod­ko­va in Kyjiw (Ukraine), gegrün­det wurde hat das für den Fine Art Print zugrunde liegende Orig­i­nal geschaf­fen.

Ihre Arbeit­en haben ihre Wurzeln in der bilden­den Kun­st und erstreck­en sich über ver­schiedene Medi­en; EtchingRoom1 lädt im ehe­ma­li­gen Flughafen Tem­pel­hof die Betrachter:innen dazu ein, per­sön­liche Geschicht­en zu ent­deck­en, sich mit Mate­ri­alien auseinan­derzuset­zen und spielerische Ironie zu erleben.

Zla­ta Zuravlo­va (Foto) erk­lärt im Flughafen Tem­pel­hof den Besuch­ern das Pro­jekt: “Der Net­to-Erlös (100 Euro) aus dem Verkauf der Edi­tion wird kom­plett an Be an Angel e.V. gespendet. Das Geld ver­wen­den die ehre­namtlichen Mitar­bei­t­en­den von Be an Angel für die wichtige Unter­stützung eines Zen­trums für Kinder von Bin­nen­flüchtlin­gen aus Front­ge­bi­eten in Odessa.” Kinder und Jugendliche in der Ukraine lei­den extrem unter den dauern­den Angrif­f­en. In Odessa unter­stützt Be an Angel darum seit zwei Jahren ein Zen­trum für Kinder von Bin­nen­flüchtlinge aus Front­ge­bi­eten. Über 4.500 Kinder haben an den Woch­enen­den und in der Ferien teilgenom­men.

Künstler:innen, die mit Medi­en von Videografie bis Malerei arbeit­en, unter­stützen die Kinder das Erlebte zu ver­ar­beit­en. Psycholog:innen begleit­en das Pro­gramm. Ergeb­nis: Schlaf­störun­gen gehen zurück, Konzen­tra­tions­fähigkeit steigt und, am wichtig­sten, die Kinder sprechen über ihre Erleb­nisse. Mit den gle­ichal­teri­gen in der Gruppe, mit der Fam­i­lie. Grade im Aus­tausch mit Gle­ichal­tri­gen ver­schwindet das Ein­druck, alleine zu sein.

Die Arbeit der Ehre­namtlichen berührt mich zutief­st. Ich bin oft im Zen­trum, erlebe wie die Kinder langsam sicher­er wer­den und sehe, wie zuge­wandt, ehrlich und liebevoll das Team mit jedem einzel­nen Kind umge­ht.“, so Andreas Tölke von Be an Angel.

 

Foto: Gün­ther Dorn / geniesserinnen.de