Ein Pool fürs Leben – das Material macht den Unterschied

Wie sich PP, GFK und Stahlwandbecken bei Haltbarkeit und Pflege unterscheiden

Wer einen Fer­tig­pool plant, entschei­det nicht nur über Form und Größe, son­dern vor allem über das Mate­r­i­al. Denn ob ein Beck­en robust, pflegele­icht und auf Dauer wirtschaftlich ist, hängt wesentlich davon ab, ob es aus Polypropy­len (PP), glas­faserver­stärk­tem Kun­st­stoff (GFK) oder aus Stahlwand mit Folie beste­ht. Die Unter­schiede zeigen sich meist nicht auf den ersten Blick, son­dern im All­t­ag.

 

Pools aus PP

Polypropy­len gilt als wider­stands­fähiges und im mod­er­nen Pool­bau etabliertes Mate­r­i­al, das der Wit­terung sehr gut stand­hält. Bei guter Ver­ar­beitung kön­nen solche Beck­en bis zu 50 Jahre hal­ten. Es ist frost­beständig, ver­fügt über gute Wärme-Iso­la­tion­seigen­schaften und hat eine glat­te Ober­fläche, die Reini­gung und Pflege erle­ichtert. Hinzu kom­men Farb­sta­bil­ität, UV-Beständigkeit und eine gle­ich­mäßige Durch­fär­bung. Darüber hin­aus ist der Hartkun­st­stoff geruch­sneu­tral und kommt ohne Weich­mach­er aus. PP-Beck­en wer­den mit ein­er hohen Verbindungs­fes­tigkeit ver­schweißt, was das Risiko von Ris­sen an den Näht­en reduziert. Auf Her­steller­seit­en wie www.pool-systems.de kann man sich über Pools aus Polypropy­len näher informieren.

 

Pools aus GFK

GFK-Beck­en sind oft gün­stiger in der Anschaf­fung und wer­den meist als fer­tige Ele­mente geliefert. Zu den bekan­nten Schwach­stellen gehört die soge­nan­nte Osmose. Dabei dringt Feuchtigkeit durch das Gel­coat, also die äußere Schutzschicht, in das Mate­r­i­al ein – etwa durch Alterung, UV-Strahlung oder kleine Beschädi­gun­gen. Im Inneren der Pool­wand kann sich diese Feuchtigkeit sam­meln, erste Anze­ichen sind oft Blasen oder Beulen an der Ober­fläche. Nimmt das darun­ter­liegende Lam­i­nat dauer­haft Feuchtigkeit auf, kann sich das bindende Harz zer­set­zen. Im schlimm­sten Fall wird das Beck­en undicht und ver­liert Wass­er. Wie hoch dieses Risiko ist, hängt aber auch von Mate­ri­alqual­ität, Ver­ar­beitung und Pflege ab.

 

Stahlwandbecken mit Folie

Auch Stahlwand­beck­en sind in der Anschaf­fung meist ver­gle­ich­sweise gün­stig. Der entschei­dende Nachteil liegt in der Folie: Sie ist ein Ver­schleißteil und muss etwa alle drei bis fünf Jahre erset­zt wer­den. Zudem kann sie aus­ble­ichen, reißen oder Fal­ten bilden, in denen sich leichter Schmutz, Biofilm und Algen abset­zen. Das macht die Reini­gung aufwendi­ger. Auch kühlt das Wass­er häu­fig schneller aus, sodass eine zusät­zliche Däm­mung sin­nvoll sein kann.

 

Worauf es am Ende ankommt

Welch­es Beck­en die passende Wahl ist, hängt nicht nur vom Mate­r­i­al ab, son­dern auch von Bud­get, Ein­bausi­t­u­a­tion, Pflegeaufwand und den Erwartun­gen an die Nutzungs­dauer. Ein gün­stiger Ein­stieg kann sin­nvoll sein. Wer jedoch langfristig plant, legt meist mehr Wert auf Ver­ar­beitung, Lan­glebigkeit und Fol­gekosten.

 

Quelle: DJD
Foto: DJD/Pool-Systems.de