Eine gesunde Ernte zum Vernaschen

Snackgemüse aus dem eigenen Garten: Tipps zu Aussaat, Anbau und Pflege

(DJD). Der Wun­sch nach ein­er gesun­den, aus­ge­wo­ge­nen Ernährung führt bei vie­len zu einem Umdenken: Statt des Schoko­riegels zwis­chen­durch darf es lieber Gemüse sein – am besten frisch geern­tet vom Balkon oder aus dem eige­nen Garten. Das Früh­jahr ist ide­al, um mit frischem Snack­gemüse aus eigen­em Anbau durchzus­tarten – von süßen Kirschto­mat­en bis zu knack­i­gen Mini-Gurken.

 

Pflegeleichte Gemüsesorten zum Snacken

Der Erfolg beim Gärt­nern begin­nt mit der Vor­bere­itung: Eine rechtzeit­ige Anzucht des Gemüs­es in der Woh­nung oder im Gewächshaus sorgt dafür, dass die Pflanzen beim Auspflanzen in den Garten oder Kübel kräftig sind und bere­its im Früh­som­mer mit der Ernte begonnen wer­den kann. Dabei ste­hen Sorten im Fokus, die speziell für den direk­ten Verzehr opti­miert wur­den. Sie zeich­nen sich durch eine han­dliche Frucht­größe und eine unkom­plizierte Pflege aus. Ein Beispiel dafür ist die Bio-Snack­gurke Iznik von Sper­li. Mit ihrem kern­losen Frucht­fleisch und ein­er Frucht­größe von etwa 10 Zen­time­ter ist sie zum Naschen sehr gut geeignet. Zudem ist die Schale sehr dünn und somit ein Schälen nicht nötig. Ihre buschige Wuchs­form prädes­tiniert sie nicht nur für das Gemüse­beet, son­dern auch für Pflanzkü­bel auf Ter­rasse oder Balkon. Die Spitz­pa­pri­ka Kostas ist die richtige Wahl für alle, die milde Aromen mögen. Die etwa 15 bis 18 Zen­time­ter lan­gen Früchte sind schmal geformt und eignen sich auf­grund ihrer süßlichen Note als Rohkost oder zum Dip­pen.

 

Der richtige Start in die Saison

Auch klas­sis­ches Wurzel­gemüse erfährt eine Renais­sance als Fin­ger­food. Die Möhre Mokum etwa wächst schnell und bildet schlanke, leuch­t­end orange­far­bene Rüben, die früh im Jahr und bere­its zehn Wochen nach der Aus­saat geern­tet wer­den kön­nen und beson­ders zart und süß schmeck­en. Da diese Sorte wenig Platz benötigt, gedei­ht sie prob­lem­los in Hochbeeten, in Kübeln oder auch in kleinen Garten­parzellen. Unter www.sperli.de etwa find­en sich noch mehr Tipps für Freizeit­gärt­ner und eine große Auswahl an geeigneten Gemüs­esamen. Für eine erfol­gre­iche Ernte sind jedoch nicht nur die Sorten­wahl, son­dern auch die Rah­menbe­din­gun­gen wichtig. Viele Snack­gemüse lassen sich bere­its im März oder April auf der Fen­ster­bank oder in kleinen Gewächshäusern vorziehen. Während wärmeliebende Pflanzen wie Papri­ka und Gurke erst ab Mai ins Freie dür­fen und dort son­nige Stan­dorte benöti­gen, kön­nen Möhren gesät wer­den, sobald der Boden frost­frei ist. Eine kon­tinuier­liche Wasserver­sorgung und Schutz vor eventuellen Spät­frösten sich­ern das Wach­s­tum der Jungpflanzen. So wird der Garten ab Juni zum Liefer­an­ten für den gesun­den Pausen­snack.

 

Foto: DJD/SPERLI/Getty Images/mikimad