Frauen wünschen sich Kostenübernahme der Krankenkassen bei Verhütungsmitteln

Repräsentative Studie

Der beste Schutz vor unge­planten Schwanger­schaften ist Ver­hü­tung. Die Kosten für Pille, Spi­rale oder Kon­dome tra­gen die Men­schen meis­tens kom­plett selb­st — und diese sind nicht uner­he­blich. Die Mehrheit der Men­schen in Deutsch­land wün­scht sich daher eine Kostenüber­nahme seit­ens der Krankenkassen (59 Prozent). Das zeigt eine aktuelle bevölkerungsrepräsen­ta­tive Studie des dig­i­tal­en Ver­sicherungs­man­agers Clark in Zusam­me­nar­beit mit YouGov. Es wird deut­lich, dass sich vor allem Frauen finanzielle Unter­stützung von den Krankenkassen bei der Ver­hü­tung wün­schen.

 

Vor allem bei hormonellen Verhütungsmitteln gibt es den Wunsch nach Unterstützung

Bei einem Blick auf die einzel­nen Ver­hü­tungsmit­tel zeigt sich, dass die Kostenüber­nahme beson­ders bei hor­monellen Ver­hü­tungsmit­teln gefragt ist. Die Pille ist das favorisierte Ver­hü­tungsmit­tel, bei dem sich die Hälfte der Frauen eine Kostenüber­nahme wün­schen würde (51 Prozent). Bei den Män­nern sind es hier nur 35 Prozent. Auf dem zweit­en Platz der Frauen fol­gt die Spi­rale (37 Prozent), während die Drei­monatsspritze auf dem drit­ten Platz (32 Prozent) lan­det. Inter­es­sant: Das einzige Ver­hü­tungsmit­tel, bei dem sich in etwa gle­ich viele Män­ner wie Frauen eine Kostenüber­nahme wün­schen, sind Kon­dome (Män­ner: 23 Prozent; Frauen: 22 Prozent).

Wenig über­raschend nimmt der Wun­sch nach Unter­stützung seit­ens der Krankenkassen im Alter ab. Während sich 52 Prozent der 25 bis 34-Jähri­gen eine Kostenüber­nahme der Pille wün­schen, sind es bei den über 55-Jähri­gen nur noch 36 Prozent.

 

Wie unterstützt die Krankenversicherung bei der Verhütung?

Die Kosten für Ver­hü­tungsmit­tel vari­ieren je nach­dem, für welche Meth­ode sich entsch­ieden wird. Hor­monelle Ver­hü­tungsmit­tel sind dabei immer rezeptpflichtig oder müssen von fachärztlichem Per­son­al einge­set­zt wer­den. “All­ge­mein gilt, dass geset­zliche Krankenkassen für ver­schrei­bungspflichtige Ver­hü­tungsmit­tel — dazu gehören alle hor­monellen Meth­o­d­en — die Kosten bis zum 22. Geburt­stag übernehmen”, erk­lären die Versicherungsexpert:innen von Clark. Danach tra­gen die meis­ten Frauen die Kosten selb­st. Aus­nah­men gel­ten nur, wenn beispiel­sweise die Pille zur Behand­lung von Krankheit­en, wie schw­eren Regel­blu­tun­gen oder Hauterkrankun­gen ver­schrieben wird. In solchen Einzelfällen kann die Krankenkasse eben­falls die Kosten übernehmen.

An diesen geset­zlichen Vor­gaben ori­en­tieren sich, je nach Tarif, auch die pri­vat­en Kranken­ver­sicherun­gen. “Bei der Frage, welche Leis­tun­gen von der eige­nen Kranken­ver­sicherung über­nom­men wer­den, und ob sich ein Wech­sel in die pri­vate Kranken­ver­sicherung lohnt, kann eine unab­hängige Beratung helfen”, so die Clark-Versicherungsexpert:innen abschließend.

Die ver­wen­de­ten Dat­en beruhen auf ein­er Online-Umfrage der YouGov Deutsch­land GmbH, an der 1.061 Per­so­n­en zwis­chen dem 07. und 13.09.2022 teil­nah­men. Die Ergeb­nisse wur­den gewichtet und sind repräsen­ta­tiv für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

 

Über Clark

Der Ver­sicherungs­man­ag­er Clark bietet die Möglichkeit, Ver­sicherun­gen dig­i­tal zu ver­wal­ten, zu ver­gle­ichen und zu verbessern. Mehr als 500.000 Kun­den und Kundin­nen nutzen Clark.

 

Bild: Clark Ger­many GmbH