Für den Kurzfilm “First Summer”

L’Oréal Paris hat die diesjährige Gewin­ner­in des fün­ften Lights On Women’s Worth Award bekan­nt gegeben. Aus­gewählt wurde sie aus der Short Film Com­pe­ti­tion sowie der La Cinef-Auswahl. Heo Gay­oung aus Süd­ko­rea wurde für ihren 30-minüti­gen Kurz­film First Sum­mer aus 13 nominierten Fil­men aus­geze­ich­net. Der Film erzählt die Geschichte von Yeong­sun, ein­er Frau, die lieber an der 49-tägi­gen Gedenkz­er­e­monie ihres ver­stor­be­nen Fre­un­des Hak­su teil­nehmen möchte als an der Hochzeit ihrer Enke­lin.

Die preis­gekrönte Schaus­pielerin Vio­la Davis, seit 2019 Marken­botschaf­terin von L’Oréal Paris, wählte Heo Gay­oung zur diesjähri­gen Preisträgerin und verkün­dete die Ausze­ich­nung bei ein­er feier­lichen Zer­e­monie während des Ciné­ma de Demain Din­ners auf den Film­fest­spie­len in Cannes am 23. Mai 2025. Neben einem Geld­preis erhält Heo Gay­oung ein exk­lu­sives Men­tor­ing durch L’Oréal Paris. Davis, die als Schaus­pielerin, Pro­duzentin und EGOT-Gewin­ner­in zu den ange­se­hen­sten Per­sön­lichkeit­en Hol­ly­woods zählt, war in diesem Jahr erst­mals Juror­in des Awards — und trat damit die Nach­folge von Elle Fan­ning und Kate Winslet an.

Die Tiefe, mit der sie den men­schlichen Ver­lust begreift, ist beein­druck­end. Heo Gay­oung fängt durch Yeong­sun diesen verzweifel­ten Drang ein, um jeden Preis das zu vertei­di­gen, was uns lebendig fühlen lässt. Mutig, kraftvoll und abso­lut die Geschichte davon, was es bedeutet, eine Frau zu sein.” — Vio­la Davis

Als offizieller Part­ner der Film­fest­spiele von Cannes seit nun mehr 28 Jahren set­zt sich L’Oréal Paris als fem­i­nis­tis­che Marke kon­se­quent für die Stärkung von Frauen im Film ein — unter­stützt durch ikonis­che Schaus­pielerin­nen, die als Marken­botschaf­terin­nen die Werte der Marke verkör­pern. Seit 2021 geht die Marke mit dem Lights On Women’s Worth Award noch einen Schritt weit­er, um Ungle­ich­heit­en in der Film­branche ent­ge­gen­zuwirken.

Del­phine Vigu­ier-Hov­asse, Glob­al Brand Pres­i­dent von L’Oréal Paris, ergänzt: “Das fün­fjährige Jubiläum dieses Awards ist ein kraftvolles Zeichen für unser anhal­tendes Engage­ment, Frauen im Film zu fördern. Diese Mis­sion ist tief in der DNA von L’Oréal Paris ver­ankert. Wir wollen Frauen ermuti­gen, ihnen Sicht­barkeit­geben, eine Bühne bieten, sich auszu­drück­en — und ein Spot­light auf ihre Kun­st wer­fen. Seit fünf Jahren ehren wir junge Regis­seurin­nen mit großem Poten­zial. Ich hoffe, dass es diesen Preis eines Tages nicht mehr braucht — als Zeichen dafür, dass Frauen endlich ihren ver­di­en­ten Platz im Zen­trum der Fil­min­dus­trie ein­genom­men haben.

Das Ciné­ma de Demain Din­ner bringt Branchenexpert:innen zusam­men, um auf­strebende Tal­ente zu feiern. Heo Gay­oungtritt mit ihrer Ausze­ich­nung in die Fußstapfen der Vor­jahres­gewin­ner­in Viv Li (Across the Waters, 2024).

Neben Heo Gay­oung wur­den fol­gende Kurzfilmer:innen für den Wet­tbe­werb aus­gewählt:

  • Inês Nunes — A Solidão dos Lagar­tos (Por­tu­gal / Spanien)
  • Kyla Danelle Romero & Arvin Belarmi­no — Agapi­to (Philip­pinen)
  • San­dra Des­maz­ières — Fille de l’Eau (Frankre­ich)
  • Mar­tine Frossard — Hyper­sen­si­ble (Kana­da)
  • Shuhan Liao & Zhaoguang Luo — Nvhai (Chi­na)
  • Oum­nia Hanad­er — Bimo (Frankre­ich)
  • Vida Skerk — Ether (UK)
  • Miki Tana­ka — Gin­ger Boy (Japan)
  • Hel­mi Don­ner — Mata­la­painé (Finn­land)
  • Poli­na Pid­dub­na — My Grand­moth­er Is a Sky­div­er (Deutsch­land)
  • Lau­ra Ana­ho­ry — O Pás­saro de Den­tro (Por­tu­gal)
  • Natalia Mir­zoy­an — Win­ter in March (Est­land / Arme­nien / Frankre­ich)

Begleit­et wurde der inspiri­erende Abend von namhaften inter­na­tionalen und nationalen L’Oréal Paris Botschaf­terin­nen wie Gillian Ander­son, Simone Ash­ley, Alia Bhatt, Elle Fan­ning, Jane Fon­da und Iris Berben, die gemein­sam mit Vio­la Davis die neue Gen­er­a­tion weib­lich­er Filmemacherin­nen feierten.

Bis heute hat der Lights On Women’s Worth Award fünf her­aus­ra­gende Filmemacherin­nen aus aller Welt aus­geze­ich­net, die alle­samt kraftvolle und zum Nach­denken anre­gende Geschicht­en auf die Lein­wand gebracht haben. Die ersten vier Kurz­filme wur­den bere­its über 220 Mal auf inter­na­tionalen Film­fes­ti­vals offiziell aus­gewählt und haben ins­ge­samt 50 Ausze­ich­nun­gen erhal­ten.

  • 2025 — Heo Gay­oung (First Sum­mer, Süd­ko­rea): Eine Frau ringt mit der Entschei­dung zwis­chen dem Gedenkgottes­di­enst ihres ver­stor­be­nen Part­ners und der Hochzeit ihrer Enke­lin.
  • 2024 — Viv Li (Across the Waters, Chi­na): Eine eigen­willige Teenagerin ent­deckt Musik in ein­er fun­klosen Berg­baus­tadt durch den Walk­man eines LKW-Fahrers.
  • 2023 — Fati­ma Kaci (La Voix des Autres, Frankre­ich): Eine Dol­metscherin für Geflüchtete stellt durch ihre Arbeit ihre eigene Iden­tität in Frage.
  • 2022 — Mai Vu (Spring Roll Dream, Viet­nam): Ein zarter Film über die emo­tionale Bedeu­tung von Fam­i­lien­tra­di­tio­nen.
  • 2021 — Alek­san­dra Odic (Fri­da, Deutsch­land): Eine inten­sive Begeg­nung zwis­chen ein­er jun­gen Kranken­schwest­er und ihrer Pati­entin.

 

Foto: Iris Knobloch, Heo Gay­oung, Vio­la Davis und Del­phine Vigu­ier-Hov­asse —  L’Oréal Paris