Gran Canaria Schritt für Schritt entdecken

15. Ausgabe des Walking Festival vom 15. bis 18. Oktober 2026 zeigt die Insel aus neuen Perspektiven

Zu Fuß lässt sich ein Ort ganz anders ent­deck­en: ohne Hek­tik, dafür mit Zeit für die Land­schaft, die kleinen Wege und die Geschicht­en hin­ter den Dör­fern und Tälern. Vom 15. bis 18. Okto­ber 2026 lädt das Gran Canaria Walk­ing Fes­ti­val Wan­der­fans aus aller Welt dazu ein, die Insel Schritt für Schritt ken­nen­zuler­nen – mit ein­er Mis­chung aus Natur, Kul­tur und lokaler Küche.

Gran Canaria ist ein vielfältiges und geschütztes Gebi­et: Fast 50 Prozent der Inselfläche sind als Naturschutzge­bi­ete aus­gewiesen und Teil eines UNESCO-Biosphären­reser­vats. Wer die Insel zu Fuß erkun­det, ent­deckt ihre Kon­traste: von hoch gele­ge­nen Berg­land­schaften über grüne Täler im Nor­den, von land­wirtschaftlich geprägten Mit­tel­la­gen bis hin zum offeneren und trock­eneren Südosten – stets ent­lang his­torisch­er Wege, die seit Gen­er­a­tio­nen Gemein­schaften miteinan­der verbinden.

Das Gran Canaria Walk­ing Fes­ti­val 2026 umfasst vier geführte Routen, die unter­schiedliche Land­schaften der Insel her­vorheben und von erfahre­nen Guides mit umfassender Ortsken­nt­nis begleit­et wer­den. Die Streck­en führen durch Hochland‑, Mit­tel­land- und Südostre­gio­nen und bietet den Teil­nehmenden die Möglichkeit, das Gebi­et aus naturkundlich­er, geol­o­gis­ch­er und kul­tureller Per­spek­tive zu erschließen.

Tag 1: Abstieg ins Herz der Caldera (von Llanos de La Pez nach Tejeda)

Das Fes­ti­val wird mit ein­er Route eröffnet, die in Llanos de La Pez im zen­tralen Hochland begin­nt und zum Dorf Teje­da hin­abführt. Dabei durch­queren die Teil­nehmer eine ein­drucksvolle Vulkan­land­schaft von hohem geol­o­gis­chem Wert. Der Weg ver­läuft durch Kiefer­n­wälder, über his­torische Bergp­fade und zu natür­lichen Aus­sicht­spunk­ten mit Blick auf die Caldera de Teje­da, den Roque Nublo und die tiefen Schlucht­en, die das Inselin­nere prä­gen. Diese kör­per­lich anspruchsvolle Route ist durch einen lan­gen Abstieg gekennze­ich­net und endet in Taje­da, einem der bedeu­tend­sten Dör­fer Gran Canarias, umgeben von Man­del­bäu­men und tra­di­tioneller Architek­tur.

Tag 2: Vom Gipfel zur Villa Mariana (von Cruz de Tejeda nach Teror)

Aus­ge­hend von Cruz de Teje­da, dem zen­tralen Knoten­punkt der Insel, verbindet diese Route das Hochland mit den nördlichen Mit­tel­la­gen und endet in Teror, ein­er der wichtig­sten his­torischen Städte Gran Canarias. Die Wan­derung fol­gt tra­di­tionellen Wegen durch Kas­tanien­haine, Schlucht­en sowie bäuer­lich geprägte Land­schaften und ver­an­schaulicht den allmäh­lichen Über­gang vom Gebirge zu kul­tivierten Tälern. Die Ankun­ft in Teror mit sein­er his­torischen Alt­stadt und der Basi­li­ka Nues­tra Seño­ra del Pino ver­lei­ht dem Tag eine starke kul­turelle Dimen­sion. Die Etappe bein­hal­tet einen lan­gen Abstieg und zahlre­iche alte Verkehrs- und Pil­ger­wege.

Tag 3: Zwischen Wasser, Lorbeerwald und Mittelland (von Firgas nach Valleseco)

Die dritte Route erkun­det die üppige Nord­seite der Insel und verbindet Fir­gas und Valleseco über den Bar­ran­co de Azua­je und den Natur­park Dora­mas. Diese über­wiegend ansteigende Strecke zeich­net sich durch Wasser­re­ich­tum, dichte Veg­e­ta­tion und agrarisch geprägte Land­schaften aus, wie sie für die nördlichen Mit­tel­la­gen typ­isch sind. Der Weg führt durch Schlucht­en, über ländliche Wege, vor­bei an Kas­tanien­bäu­men sowie his­torischen Ele­menten. Die Route bietet eine inten­sive Verbindung zu atlantis­chen Ökosys­te­men und zum tra­di­tionellen Landleben.

Tag 4: Ländliche Wege im Südosten (von Santa Lucía nach La Jaira de Ana)

Die abschließende Route erkun­det das Inselin­nere im Südosten Gran Canarias – vom his­torischen Zen­trum von San­ta Lucía de Tira­jana bis zur Fin­ca La Jaira de Ana in der Gemeinde Agüimes (Foto). Der Weg führt durch Schlucht­en, Höhen­züge und tra­di­tionelle Anbauge­bi­ete und zeigt eine andere Seite der Insel: offen­er, trock­en­er und zugle­ich tief in der ländlichen Kul­tur ver­wurzelt. Vor­bei an Temisas – einem als Kul­turgut eingestuften Ort – sowie an Naturse­henswürdigkeit­en wie dem Bar­ran­co de Las Vacas und der Cue­va Berme­ja endet die Route in einem Agro­touris­mus­pro­jekt. Dort vere­inen sich Nach­haltigkeit, Tra­di­tion und lokale Aromen zu einem beson­deren und ein­laden­den Abschluss des Fes­ti­vals.

Mehr als nur Wandern

Das Walk­ing Fes­ti­val wird von Gran Canaria Nat­ur­al & Active organ­isiert und von Tur­is­mo de Gran Canaria gefördert. Es bietet weit mehr als nur geführte Wan­derun­gen. Am Ende jed­er Route kön­nen Teil­nehmer bei Pick­nicks lokale Pro­duk­te verkosten, sie tauschen Erfahrun­gen mit anderen Wan­der­ern aus und über­nacht­en in char­man­ten Land­ho­tels und Häusern, die sich har­monisch in die natür­liche Umge­bung ein­fü­gen. Im Jahr 2026 wird das Fes­ti­val von Sholeo Lodges als strate­gis­chem Unterkun­ftspart­ner unter­stützt, der sorgfältig aus­gewählte Unterkün­fte an den Bus­ab­fahrt­sorten anbi­etet, die darauf aus­gelegt sind, den Kom­fort, die Verbindung zur Natur und das gesamte Wan­der­erleb­nis zu verbessern. Mehr Infor­ma­tio­nen und die Anmel­dung zum Walk­ing Fes­ti­val find­et Ihr unter www.grancanariawalkingfestival.com

Über Gran Canaria Natural & Active

Gran Canaria Nat­ur­al & Active, Teil der offiziellen Marke des Touris­musamtes von Gran Canaria, vere­int unter diesem Qual­ität­sla­bel das Ange­bot des Natur­touris­mus der Insel, darunter Land­ho­tels, Land­häuser, Ferien­woh­nun­gen, Aktiv­ität­san­bi­eter sowie mit der Gas­tronomie, der Archäolo­gie und der Kul­tur der Insel ver­bun­dene Unternehmen. Sie umfasst alle Möglichkeit­en, um über ein vielfältiges Ange­bot an Unterkün­ften und Aktiv­itäten die natür­lich­ste und authen­tis­chste Seite Gran Canarias zu erkun­den.

 

Foto: Gran Canaria Nat­ur­al & Active