Luxus-Safari durch die Linse

Warum Great Plains seine Gäste mit Profi-Equipment ausstattet

Fotografie ist bei Great Plains, ein­er der führen­den Organ­i­sa­tio­nen für Safari und Naturschutz, tief in der DNA ver­ankert. Seit über vier Jahrzehn­ten doku­men­tieren Dereck und Bev­er­ly Jou­bert, den Mit­be­grün­dern von Great Plains, Afrikas Wild­nis mit ein­er Klarheit und Nähe, die weltweit Maßstäbe geset­zt hat.

Als preis­gekrönte Filmemach­er, Nation­al Geo­graph­ic Fotografen und Erzäh­ler haben sie dabei kon­se­quent weit­ergedacht: Wenn Fotografie der Schlüs­sel ist, um die Essenz Afrikas auf ein­er Safari festzuhal­ten, warum sollte sie nicht jedem Gast ihrer Camps zugänglich sein?

In den Camps der Réserve Col­lec­tion in Botswana, Kenia und Sim­bab­we wird diese Idee konkret. Bere­its bei der Ankun­ft ste­ht in jed­er Suite hochw­er­tige spiegel­lose Canon-Kam­eras oder die größeren 5D-Mod­elle bere­it, ergänzt durch ein pro­fes­sionelles Objek­tivset. Dazu gehören Teleob­jek­tive mit 100 bis 400 Mil­lime­tern Bren­nweite für detail­re­iche Tier­auf­nah­men. Nach ein­er kurzen, präzisen Ein­führung durch die Guides, die nach den fotografis­chen Stan­dards von Nation­al Geo­graph­ic geschult und kon­tinuier­lich weit­erge­bildet wer­den, begin­nt das Erleb­nis dort, wo es zählt, draußen im Feld.

Dereck Jou­bert unter­stre­icht: “Der Grund, warum wir unseren Gästen diese Kam­eras zur Ver­fü­gung stellen woll­ten, ist nicht nur, ihnen die Mühe zu ers­paren, ihre eigene Aus­rüs­tung um die ganze Welt mitzuschlep­pen — denn wir wis­sen, was das bedeutet -, son­dern auch, weil wir ihnen die Freuden der Fotografie als Kun­st näher­brin­gen möcht­en. Sich­er, sie kön­nen ihr Smart­phone benutzen, aber das ist etwas ganz anderes als das “Schaf­fen” von Bildern.

Die Safari verän­dert sich damit spür­bar. Gäste beobacht­en nicht nur, sie begin­nen zu sehen. Sie acht­en auf Licht, auf Bewe­gung, auf den richti­gen Moment. Die Guides begleit­en diesen Prozess aktiv. Sie ver­ste­hen sich nicht nur als Ken­ner der Tier­welt, son­dern auch als Ver­mit­tler von Per­spek­tive, Tim­ing und Kom­po­si­tion.

Auch die Infra­struk­tur fol­gt dieser Logik. Speziell entwick­elte offene Toy­ota Land Cruis­er mit erhöht­en Däch­ern, aus­re­ichend Rand-Sitz­plätzen, sta­bil­isieren­den Aufla­gen und Kam­er­a­hal­terun­gen schaf­fen opti­male Bedin­gun­gen für präzis­es Arbeit­en. In wassergeprägten Regio­nen ergänzen Boote mit drehbaren Sitzen das Erleb­nis und eröff­nen neue fotografis­che Blick­winkel auf die Tier­welt. Wie gerecht­fer­tigt dieser Ansatz ist, zeigt sich in der Schön­heit und Viel­seit­igkeit der Natur­erleb­nisse in den einzel­nen Camps der Réserve Col­lec­tion:

In einem Camp wie dem Zarafa Camp in Botswanas Selin­da Reserve entste­hen Auf­nah­men von Ele­fan­ten­her­den und Raubkatzen in ein­er der ursprünglich­sten Land­schaften Afrikas. Das Mara Nyi­ka Camp in Kenia beispiel­sweise liegt mit­ten im dynamis­chen Geschehen der Maa­sai Mara und bietet nicht nur während der großen Migra­tion inten­sive fotografis­che Möglichkeit­en. Am Sambe­si im Tem­bo Plains Camp in Sim­bab­we prä­gen Wass­er, Licht und Bewe­gung die Bild­sprache, mit außergewöhn­lichen Per­spek­tiv­en auf Ele­fan­ten und Flus­sland­schaften.

Der fotografis­che Prozess endet dabei nicht nach der Wild­beobach­tungs­fahrt. Noch am sel­ben Tag lassen sich die Auf­nah­men über WLAN direkt auf das eigene Smart­phone über­tra­gen. Am Ende der Reise erhal­ten Gäste Zugriff auf eine per­son­al­isierte Bilder-Galerie, in der alle ihre Bilder ver­füg­bar und herun­ter­lad­bar sind. So entste­ht ein visuelles Archiv für Erzäh­lun­gen zurück in der Heimat, per­sön­lich gestal­tete Foto­büch­er oder Social Media.

Dass Fotografie bei Great Plains mehr ist als Tech­nik, zeigt sich auch in der Gestal­tung der Camps. Groß­for­matige Fine Art Prints von Bev­er­ly Jou­bert prä­gen zusam­men mit dem Design des Paares die Räume und zeigen die typ­is­che Jou­bert-Hand­schrift. Mit Bev­erlys aktuellen Bild­band “Wild Eye: A Life in Pho­tographs’ ” verdicht­en sie ihre jahrzehn­te­lange Arbeit zu ein­er Hom­mage an das Sehen selb­st und set­zt zugle­ich den inhaltlichen Rah­men für das, was Gäste vor Ort erleben.

 

Foto: Great Plains