Wie sexy darf ein Brautkleid sein?

Zwischen Selbstbewusstsein, Stil und Persönlichkeit

Tiefer Rück­e­nauss­chnitt, hohe Bein­schlitze, trans­par­ente Stoffe oder fig­urbe­tonte Sil­hou­et­ten – Braut­mode ist heute so vielfältig wie nie zuvor. Doch immer mehr Bräute stellen sich eine ganz bes­timmte Frage: Wie sexy darf mein Brautk­leid eigentlich sein?

Nach über 16 Jahren in der Braut­mode gibt es nach Angaben der Wup­per­taler Braut­mode-Exper­tin Ele­na Erf­mann von Marie Amour in einen deut­lichen Wan­del: Während früher klas­sis­che Prinzessin­nen­klei­der dominierten, wün­schen sich viele Bräute heute einen mod­er­nen Look, der ihre Per­sön­lichkeit unter­stre­icht und ihre Weib­lichkeit zeigt. Sexy bedeutet dabei längst nicht mehr automa­tisch freizügig.

Ein raf­finiert­er Rück­e­nauss­chnitt kann ele­gan­ter wirken als ein tiefes Dekol­leté. Feine Spitze, trans­par­ente Ärmel oder ein fig­urbe­ton­ter Schnitt set­zen fem­i­nine Akzente, ohne zu viel Haut zu zeigen. Die Kun­st liegt darin, genau die Bal­ance zu find­en, mit der sich die Braut wohlfühlt.”, sagt ihre Geschäftspart­ner­in und Schwest­er Kat­ja Marie.

Ger­ade in den sozialen Medi­en wer­den viele Trends gezeigt, die spek­takulär ausse­hen. Doch nicht jedes Kleid passt zu jed­er Fig­ur, jed­er Hochzeit oder jedem per­sön­lichen Stil. Ein Brautk­leid sollte niemals nur gewählt wer­den, weil es ger­ade im Trend ist. Es sollte die Per­sön­lichkeit der Braut wider­spiegeln und ihr das Gefühl geben, an ihrem Hochzeit­stag die schön­ste Ver­sion ihrer selb­st zu sein.

Auch der Ablauf der Hochzeit spielt eine wichtige Rolle. Was bei ein­er freien Trau­ung am Strand per­fekt wirkt, kann in ein­er Kirche schnell unpassend erscheinen. Viele Bräute entschei­den sich deshalb für wan­del­bare Lösun­gen: Ein ele­gan­ter Über­rock, zarte Spitzenärmel, ein Bolero oder ein abnehm­bar­er Body sor­gen dafür, dass das Brautk­leid während des Tages unter­schiedliche Looks erhält – stil­voll bei der Trau­ung und glam­ourös auf der Tanzfläche.

Die Erfahrung zeige, so Marie Erf­mann, dass sich viele Bräute zunächst für ein sehr auf­fäl­liges Kleid inter­essieren. Während der Anprobe verän­dert sich dieser Wun­sch jedoch häu­fig. Sobald sie ver­schiedene Stil­rich­tun­gen tra­gen, merken sie, in welchem Kleid sie sich wirk­lich wohlfühlen. Deshalb rat­en wir jed­er Braut, offen in ihre Anprobe zu gehen und unter­schiedliche Schnitte auszupro­bieren.

Die wichtig­ste Frage lautet deshalb nicht: „Wie sexy darf ein Brautk­leid sein?“ Son­dern vielmehr: „Worin füh­le ich mich als Braut wun­der­schön und authen­tisch?“ Denn wahre Ausstrahlung entste­ht nicht durch möglichst viel Haut, son­dern durch Selb­st­be­wusst­sein, eine per­fek­te Pass­form und das gute Gefühl, genau das richtige Kleid gefun­den zu haben.

Bei Marie Amour begleit­en wir Bräute seit über 16 Jahren mit viel Erfahrung, Fin­ger­spitzenge­fühl und ein­er hau­seige­nen Schnei­derei.“, erzählt Ele­na Erf­mann. So entste­he nicht nur ein wun­der­schönes Brautk­leid, son­dern ein Kleid, das per­fekt sitzt und die Per­sön­lichkeit der Braut in den Mit­telpunkt stellt. Bei Marie Amour gibt es eine extra Abteilung mit sexy Braut­mode. Vielle­icht ist span­nend, da ein­mal vor­beizuschauen?

 

Foto: Marie Amour