Vorkochen, einfrieren, Zeit sparen

So lassen sich Ackerbohnen, Körnererbsen, Süßlupinen und Sojabohnen bevorraten

Ein­mal kochen und mehrmals davon prof­i­tieren: Wer Hülsen­früchte in größeren Men­gen vor­bere­it­et, hat auch an stres­si­gen Tagen schnell etwas Gutes auf dem Teller. Acker­bohnen, Körnererb­sen, Süßlupinen und Sojabohnen lassen sich gut vorkochen, einige Tage im Kühlschrank auf­be­wahren oder por­tion­sweise ein­frieren. Getrock­net sind sie zudem lange lager­fähig.

Clever vorkochen und portionieren

Wer im mitunter stres­si­gen All­t­ag wertvolle Zeit sparen möchte, kocht direkt größere Men­gen auf ein­mal. Gekochte Körn­er­legu­mi­nosen lassen sich sehr gut für einige Tage im Kühlschrank auf­be­wahren. Noch prak­tis­ch­er ist das Ein­frieren. In passenden Por­tions­be­häl­tern oder Gefrier­beu­tel ver­packt, sind sie im Tiefkühlfach bis zu sechs Monate halt­bar. Tipp: Bere­its die Por­tion­s­men­gen ein­frieren, die später für ein Gericht benötigt wer­den. So lassen sich Sup­pen, Salate, Auf­striche oder Bratlinge schnell ergänzen, ohne jedes Mal erneut ein­we­ichen und kochen zu müssen.

Tipps zur Zubereitung

Vor der Zubere­itung sind lediglich einige wenige Kniffe zu beacht­en. Getrock­nete Körn­er­legu­mi­nosen wer­den zunächst gründlich unter fließen­dem Wass­er gewaschen und im Anschluss für acht bis zwölf Stun­den in der dreifachen Menge Wass­er eingewe­icht. Nach dieser Ruhezeit wird das Ein­we­ich­wass­er abgegossen, und die Hülsen­früchte wer­den ein weit­eres Mal gründlich abge­spült. Gekocht wer­den sie schließlich in frischem, gesalzen­em Wass­er.

Je nach Sorte vari­iert die Kochzeit zwis­chen 15 Minuten und zwei Stun­den. Anders ver­hält es sich mit geschäl­ten Körn­er­legu­mi­nosen. Diese müssen vorher nicht eingewe­icht wer­den und kön­nen nach dem Waschen direkt gegart wer­den. Ungeschälte, getrock­nete Körn­er­legu­mi­nosen lassen sich prob­lem­los bis zu 18 Monate lang auf­be­wahren. Sind sie bere­its geschält, verkürzt sich die Lagerzeit auf etwa sechs Monate.

Praktisch für spontane Mahlzeiten

Wer bere­its gekochte Por­tio­nen einge­froren hat, kann sie bei Bedarf direkt weit­er­ver­ar­beit­en, etwa für Sup­pen, Salate, Pürees, Auf­striche oder Bratlinge. So verbindet sich eine langfristige Vor­rat­shal­tung mit ein­er unkom­plizierten Küche im All­t­ag. Unter www.dieviervonhier.eu etwa find­en sich weit­ere Tipps zur Zubere­itung und vielfältige Rezep­tideen.

 

Quelle: DJD
Foto: djd/UFOP/Andrea Thode