Fast jeder Zweite bereitet Tiefkühlprodukte mit dem Airfryer zu

Airfryer-Tipps

41 Prozent der Men­schen in Deutsch­land bere­it­en Tiefkühl­pro­duk­te mit dem Air­fry­er zu. Das zeigt die neue repräsen­ta­tive Ver­braucher­be­fra­gung „TK-Trend­barom­e­ter“ des Mark­t­forschungsin­sti­tuts Inno­fact im Auf­trag des Deutschen Tiefküh­lin­sti­tuts (dti).

Ver­brauch­er wün­schen sich leckere Mahlzeit­en, die sich unkom­pliziert und zeits­parend zubere­it­en lassen und gle­ichzeit­ig eine gesunde und aus­ge­wo­gene Ernährung ermöglichen“, sagt Sabine Eich­n­er, Geschäfts­führerin des dti, dem Spitzen­ver­band der Tiefkühlwirtschaft. „Tiefküh­lkost und Air­fry­er bilden deshalb das per­fek­te Match: prak­tisch, schnell, zuver­läs­sig, mod­ern und bewusst. Tiefkühl­pro­duk­te enthal­ten viele Vit­a­mine und Nährstoffe und sind meist schon vor­por­tion­iert oder fer­tig vor­bere­it­et. Die Heißluft­frit­teuse macht die Zubere­itung noch ein­fach­er und ist oft schneller und energies­paren­der als der Back­ofen. Da Air­fry­er mit wenig oder ganz ohne Öl arbeit­en, sind die Mahlzeit­en leichter und fet­tärmer – ein zusät­zlich­es Plus für alle, die auf eine gesunde Ernährung acht­en, die gut zum All­t­ag passt.

Bei der diesjähri­gen Fachmesse Anu­ga Frozen Food, der welt­größten Tiefkühlmesse im Okto­ber 2025 in Köln, präsen­tierten zahlre­iche Her­steller neue Tiefkühl­pro­duk­te, die für die Zubere­itung im Air­fry­er opti­miert wur­den – darunter Piz­za, Snacks oder Blät­terteig-Gebäck.

 

Airfryer ermöglicht fettärmere Zubereitung

Gesunde Ernährung liegt im Trend. Eine fet­tärmere Zubere­itung von Mahlzeit­en, wie sie der Air­fry­er mit­tels Heißluft ermöglicht, kann dazu einen Beitrag leis­ten. Der Home Elec­tron­ic Mar­ket Index (HEMIX) von GfK und gfu Con­sumer & Home Elec­tron­ics GmbH stellt die stark gestiegene Beliebtheit dieser Geräte unter Beweis: 2022 wur­den in Deutsch­land 1,5 Mil­lio­nen Air­fry­er verkauft, ein Plus von 25 Prozent gegenüber 2021. Bere­its 43 Prozent der Deutschen besitzen laut dem Unternehmen Dr. Oetk­er eine Heißluft­frit­teuse, mehr als die Hälfte der Nutzerin­nen und Nutzer ver­wen­det sie min­destens ein­mal pro Woche oder sog­ar häu­figer.

 

Trotz Airfryer-Trend: Backofen dominiert noch

Im Air­fry­er kön­nen alle möglichen Arten von Tiefkühl­pro­duk­ten zubere­it­et wer­den, von den Pommes Frites über Gemüse bis zu tiefgekühlten Brötchen oder Fin­ger­food. Den­noch ist der Back­ofen nach wie vor das Gerät, mit dem Ver­brauch­er laut aktuellem dti-TK-Trend­barom­e­ter am häu­fig­sten Tiefkühl­pro­duk­te zubere­it­en (84 Prozent). Danach fol­gen die Pfanne (80 Prozent), der Kochtopf (69 Prozent) und die Mikrow­elle (51 Prozent). Frit­teuse (17 Prozent) und die Küchen­mas­chine „Ther­momix“ (11 Prozent) wur­den am wenig­sten häu­fig genan­nt.

 

Pro-Kopf-Verbrauch von TK in Deutschland erreicht Rekordwert von 50 Kilogramm

Der Absatz von Tiefkühl­pro­duk­ten in Deutsch­land ist in den let­zten Jahren weit­er gewach­sen: 2024 lag der Gesamtab­satz laut dti-Absatzs­ta­tis­tik bei über vier Mil­lio­nen Ton­nen und legte dabei gegenüber 2023 aber­mals um mehr als zwei Prozent zu. Der Pro-Kopf-Ver­brauch von TK stieg auf einen Reko­rd­w­ert von 50 Kilo­gramm, der Verzehr pro Haushalt knack­te erst­mals die 100-Kilo­gramm-Marke. Am häu­fig­sten gekauft wer­den TK-Gemüse und ‑Kräuter, tiefgekühlte Kartof­fel­pro­duk­te, TK-Piz­za und ‑Fisch.

Tiefkühl­pro­duk­te sind hoch rel­e­vant für eine leckere, frische und bezahlbare Lebens­mit­telver­sorgung“, erk­lärt dti-Geschäfts­führerin Eich­n­er. „Sie sind dank der natür­lichen Kraft der Kälte frisch­er als frisch und vor allem zeits­parend und unkom­pliziert zuzu­bere­it­en. Damit un-ter­stützen sie die Men­schen in ihrem mod­er­nen, beschäftigten All­t­ag, schenken Zeit für Gemein­schaft und unbeschw­erten Genuss. Inno­va­tio­nen wie die Air­fry­er-Tech­nolo­gie reagieren auf diese Bedarfe der Kon­sumenten. Die Her­steller von Tiefkühl­pro­duk­ten greifen den Trend auf und bieten aktuell zahlre­iche neue Vari­anten an, die ‚Air­fry­er-ready‘ sind. Viele davon lassen sich ab dem 4. Okto­ber 2025 auf der Fachmesse Anu­ga Frozen Food in Köln bestaunen und verkosten.

 

Tipps für die Zubereitung von Tiefkühlprodukten im Airfryer

  • Oft kein Auf­tauen nötig: Tiefkühl­pro­duk­te kom­men meist direkt in den Air­fry­er — sofern nicht anders auf der Ver­pack­ung beschrieben.
  • Vorheizen nicht immer nötig: Viele Geräte heizen sehr schnell auf.
  • Öl meist nur option­al: Extra Öl ist meist nicht nötig.
  • Nicht zu voll machen: Bess­er in zwei Durchgän­gen garen, damit die Luft frei zirkulieren kann.
  • Zubere­itung­sh­in­weise lesen: Beacht­en Sie immer die Zubere­itung­sh­in­weise auf der Ver­pack­ung des Tiefkühl­pro­duk­ts, um höch­ste Genussqual­ität zu erre­ichen.

Anfang des Jahres hat­ten wir Euch die Cosori Heis­luft­frit­teuse vorgestellt, Ihr erin­nert Euch vielle­icht? Auch wir waren begeis­tert von den vielfälti­gen Ein­satzmöglichkeit­en und wie ein­fach es ist.

 

 

Über das Deutsche Tiefkühlinstitut (dti)

Das Deutsche Tiefküh­lin­sti­tut e.V. (dti) ist die Inter­essen­vertre­tung und Kom­mu­nika­tion­splat­tform der Tiefkühlwirtschaft in Deutsch­land und ver­tritt als Spitzen­ver­band rund 150 über­wiegend mit­tel­ständis­che Unternehmen aus allen Teilen der Tiefküh­lkette, von Indus­trie über Logis­tik und Han­del. Die Tiefkühlwirtschaft, mit einem Gesam­tum­satz von über 22 Mil­liar­den Euro ein­er der wichtig­sten Zweige der Lebens­mit­telin­dus­trie, ver­sorgt täglich rund 83 Mil­lio­nen Men­schen mit frischen, tiefgekühlten Lebens­mit­teln. 2024 stieg der Pro-Kopf-Ver­brauch von Tiefkühl­pro­duk­ten in Deutsch­land laut dti-Absatzs­ta­tis­tik auf einen Reko­rd­w­ert von 50 kg. Der Gesamtab­satz lag 2024 bei über vier Mil­lio­nen Ton­nen.

 

Foto: Cosori