Mütter: Keine Zeit für Lust?

Mütter haben Lust | Warum Mütter mehr Sex wollen und nicht immer bekommen

Müt­ter haben Lust – wer­den aber struk­turell aus­ge­bremst, so die Ergeb­nisse ein­er Umfrage vom Sex­toy-Her­steller Wom­an­iz­er. Trotz allem All­t­agsstress und großer Fam­i­lien­ver­ant­wor­tung zeigen die Dat­en: Müt­ter haben Lust. Viel Lust:  71,1 % der Müt­ter schätzen ihre Libido als eher hoch ein, 88,5 % wären offen für Sex­toys – aber 43% besitzen gar keines. Wenig über­raschend möchte Wom­an­iz­er das ändern.

Diese Diskrepanz deutet nicht auf Desin­ter­esse hin, son­dern auf Bar­ri­eren: Zeit­man­gel, Pri­or­itäten, gesellschaftliche Tabus oder fehlende Unter­stützung. Warum also der Mut­ter ein­mal statt Blu­men ein Sex­toy zu ver­schenken? Das klas­sis­che Klis­chee, dass Müt­ter ihre Lust ver­lieren, wenn sie Kinder haben, ist längst über­holt. Stattdessen geben Müt­ter fol­gende Hin­dernisse für ein erfüll­teres Sexleben an:

  • Stress durch tägliche Auf­gaben (27,3 %)
  • Erschöp­fung (25,2 %)
  • Kinder selb­st als Belas­tungs­fak­tor (15,8 %)

Gepaart mit ein­er hohen Libido entste­ht ein Span­nungs­feld: Der Wun­sch nach Intim­ität ist da – aber die Real­ität ist zu anstren­gend.
Es ist nicht immer die fehlende Lust, die Müt­ter von einem erfüll­ten Sexleben abhält, zu oft ist es das fehlende Zeit­fen­ster und man­gel­nde Kom­mu­nika­tion,“ erk­lärt Ver­e­na Singmann von Wom­an­iz­er.

Diese Erken­nt­nis passt in den größeren gesellschaftlichen Diskurs um den „Men­tal Load“ von Müt­tern. Die emo­tionale und organ­isatorische Ver­ant­wor­tung wirkt sich direkt auf das Liebesleben aus. Übri­gens auch bei Män­nern, 28,8% gaben an, dass der alltägliche Stress, sie von einem erfüll­ten Sexleben abhal­ten würde.

Orgasm Gap

Allerd­ings spielt auch der Orgasm Gap bei Men­schen mit Kindern eine wichtige Rolle: Bei Män­nern mit Kindern erre­ichen über 90 % regelmäßig einen Orgas­mus beim Sex mit der Part­ner­in, während 28% der Frauen sel­ten oder nie zum Orgas­mus kom­men. Dieser Unter­schied ist beson­ders inter­es­sant, wenn man bedenkt, dass bei­de Grup­pen ähn­liche Belas­tun­gen (Stress, Erschöp­fung, Kinder) aus­ge­set­zt sind. Der Unter­schied liegt also nicht in der Lust – son­dern möglicher­weise in Kom­mu­nika­tion, Rol­len­bildern oder
man­gel­nder Pri­or­isierung weib­lich­er Lust. „Über die Auf­gaben­teilung im All­t­ag zu sprechen kann ein guter Start sein,“ ergänzt Ver­e­na Singmann, „Aber auch ein Sex­toy, kann eine gute Ergänzung sein, um Frauen ein erfülltes Liebesleben zu ermöglichen.

Wer steht hinter Womanizer?

­Ein junges und inter­na­tionales Team wid­met sich tagtäglich der weib­lichen Sex­u­al­ität und Lust. Wom­an­iz­er gehört zur Love­honey Group, ein Unternehmen in der Sex­u­al Well­ness Indus­trie und Anbi­eter von Pre­mi­um-Pro­duk­ten für das Liebesleben. Deren Mis­sion: Sex­uelle Zufrieden­heit und Empow­er­ment zu ver­bre­it­en durch die Forschung und Entwick­lung inno­v­a­tiv­er Pro­duk­te. Zu dem Unternehmen gehören – neben Wom­an­iz­er – auch andere bekan­nte Marken wie We-Vibe, Fifty Shades of Grey, Arcwave und Hap­py Rab­bit. Der CEO ist Johannes Plet­ten­berg und das Unternehmen beschäftigt mehr als 780 Mitarbeiter:innen in zehn Büros weltweit.

 

Liebe Geniesserin­nen, wie ste­ht Ihr zu Sex­toys? Welche habt Ihr? Welche empfehlt Ihr?

 

Foto: Wom­an­iz­er