Ohne Wasser läuft nichts

Kündigt sich der Durst an, ist es schon zu spät

Der Men­sch beste­ht bis zu zwei Drit­teln aus Wass­er, das Gehirn sog­ar zu über 90 Prozent. Wass­er ist außer­dem die Grund­lage viel­er bio­chemis­ch­er Vorgänge im Organ­is­mus, unter­stützt die Energiev­er­sorgung des Kör­pers und ist Trans­port­mit­tel für die Nährstoffe. Ärzte und Ernährungswis­senschaftler haben in den ver­gan­genen Jahren zunehmend auf die große Rel­e­vanz des Min­er­al­wassers als Bestandteil ein­er aus­ge­wo­ge­nen Ernährung hingewiesen. Entsprechend wichtig ist die Deck­ung des täglichen Flüs­sigkeits­be­darfs. Ger­ade im Som­mer und angesichts der aktuellen Tem­per­a­turen ist das Trinken von natür­lichem Min­er­al­wass­er von größter Bedeu­tung.

Mit 800 Min­er­al- und Heil­wasserquellen besitzt Deutsch­land fast die Hälfte der in Europa reg­istri­erten Quellen. Entsprechend groß ist der Unter­schied der ver­schiede­nen Min­er­al­wäss­er – vor allem hin­sichtlich ihrer Inhaltsstoffe. Denn Min­er­al­wass­er entste­ht durch Regen­wass­er, das im Laufe von Jahrzehn­ten und Jahrhun­derten durch die ver­schiede­nen Gesteinss­chicht­en der Erde sick­ert und dabei die Min­er­al­stoffe aus dem jew­eili­gen Gestein löst. Das erk­lärt auch, warum jedes Min­er­al­wass­er eine unter­schiedlich gehaltvolle Zusam­menset­zung von Min­er­al­stof­fen und Spurenele­menten aufweist.

Welche Vorteile bietet Mineralwasser?

Wer Wert auf eine gesunde Ernährung und die Zufuhr von wichti­gen Min­er­al­stof­fen legt, sollte sich für ein min­er­al­stof­fre­ich­es Min­er­al­wass­er entschei­den. Denn Min­er­al­wass­er ver­sorgt den Kör­p­er mit Min­er­alien und Spurenele­menten. Das ist ger­ade bei hohen Tem­per­a­turen oder sportlichen Aktiv­itäten wichtig, da der Kör­p­er mit dem Schweiß diese ver­liert. Mit einem entsprechen­den Min­er­al­wass­er kön­nen jedoch beispiel­sweise Man­gel­er­schei­n­un­gen auf­grund ein­er unzure­ichen­den Cal­ci­um- oder Mag­ne­siumzu­fuhr auf natür­lichem Wege aus­geglichen wer­den.

Aber auch ein Über­schuss an Säuren im Kör­p­er kann mit speziellen Min­er­al­stof­fkom­bi­na­tio­nen im Min­er­al­wass­er behoben wer­den. Staatl. Fachin­gen beispiel­sweise wird von Men­schen bevorzugt, die Wert auf eine Säure-Basen-Bal­ance leg­en. Dabei kommt vor allem dem Hydro­gen­car­bon­at (HCO3-) eine große Bedeu­tung zu, da es wie kein ander­er Min­er­al­stoff Über­säuerun­gen im Kör­p­er aktiv ent­ge­gen­wirkt. „Staatl. Fachin­gen enthält neben anderen wichti­gen Min­er­al­stof­fen beson­ders viel natür­lich­es Hydro­gen­car­bon­at – 1.846 mg/l. Dieses bindet aktiv die über­schüs­si­gen Säuren und unter­stützt damit einen aus­geglich­enen Säure-Basen-Haushalt im Kör­p­er“, weiß Hein­er Wolters, Geschäfts­führer der Fachin­gen Heil- und Min­er­al­brun­nen GmbH. Diese soge­nan­nte „basis­che Wirkung” wird noch durch viele lebenswichtige Min­er­al­stoffe und Spurenele­mente ver­stärkt, die in Staatl. Fachin­gen enthal­ten sind – darunter Cal­ci­um, Mag­ne­sium und Natri­um.

Bevor der Durst entsteht

Ein erwach­sen­er Men­sch set­zt täglich etwa 2,5 Liter Wass­er um. Ist Wass­er nicht aus­re­ichend vorhan­den, kann der Kör­p­er nicht opti­mal funk­tion­ieren. Viele ken­nen das Phänomen der Kopf­schmerzen, wenn man zu wenig getrunk­en hat. Doch das ist noch das ger­ing­ste Übel. Rund ein Liter Wass­er nimmt der Men­sch ganz unbe­wusst durch feste Nahrung auf. Der Rest – etwa 1,5 Liter Wass­er – muss über das Trinken aufgenom­men wer­den. Diese Menge vari­iert je nach Kör­pergewicht, Tätigkeit und Tem­per­a­turen.

Dabei gilt: Trinke, bevor der Durst entste­ht! Dies gilt natür­lich für Jung und Alt.

  • Durst ist bere­its ein Warnsignal des Kör­pers – es herrscht akuter Wasser­man­gel vor. Soweit sollte es erst gar nicht kom­men.
  • Trinke möglichst regelmäßig etwa 1,5 Liter Flüs­sigkeit am Tag.
  • Sportler und Men­schen, die kör­per­lich hart arbeit­en, soll­ten beson­ders häu­fig zur Wasser­flasche greifen. Hier kann sich der Bedarf schnell ver­dop­peln oder sog­ar ver­dreifachen.
  • Trinke gle­ich­mäßig über den Tag verteilt: Am besten alle 1,5 Stun­den ein 200-ml-Glas.
  • Schon vor dem Früh­stück ein Glas Wass­er trinken – das macht wach und bringt den Organ­is­mus in Schwung.
  • Kaf­fee, Tee oder Alko­hol dienen nicht dem Aus­gle­ich des Wasser­haushalts. Zu jed­er Tasse Kaf­fee oder Tee gehört daher ein Glas Wass­er.
  • Auch in Kon­feren­zen, Sem­i­naren etc. sollte immer für Min­er­al­wass­er gesorgt sein – denn das fördert die geistige Leis­tungs­fähigkeit.
  • Wass­er beim Sport ist ein Muss – es sorgt für einen zeit­na­hen Aus­gle­ich des Flüs­sigkeit­shaushaltes und für bessere kör­per­liche Fit­ness. Dies gilt übri­gens auch für Saunagänge, da der Kör­p­er hier eben­falls viel Flüs­sigkeit ver­liert.

Ein Wasser­man­gel kann schnell schw­er­wiegende Schä­den im men­schlichen Organ­is­mus verur­sachen. Das Blut kann dick­flüs­sig wer­den und alle Kör­per­funk­tio­nen beein­trächti­gen. Flüs­sigkeits­de­fizite kön­nen auch die Entste­hung ver­schieden­er Harn­wegserkrankun­gen (z. B. Nieren­steine) begün­sti­gen.

 

Foto: Staatl. Fachin­gen