Rosa Salzgärten: Wo der Geschmack des Meeres entsteht

Französisches Meersalz verfeinert Speisen wie den Gemüseeintopf Shakshuka (Rezept)

Es gibt Salz – und es gibt franzö­sis­ches Meer­salz. Der Unter­schied liegt nicht nur im inten­siv­eren Geschmack, son­dern vor allem in der Entste­hung in speziellen Salzgärten. Ein leck­eres Rezept zeigt Euch den Unter­schied.

 

Mediterranes Lebensgefühl für zu Hause

Charak­ter­is­tisch für franzö­sis­ches Meer­salz ist die tra­di­tionelle handw­erk­liche Gewin­nung, die es reich an wertvollen Min­er­alien und Spurenele­menten macht. Mit seinem inten­siv­en Geschmack und dem Aro­ma des Meeres ver­fein­ert es Speisen, anstatt sie nur zu salzen. Das Meer­salz La Baleine beispiel­sweise stammt aus den Salzgärten Süd­frankre­ichs, einem geschützten Natur­raum mit einzi­gar­tiger Arten­vielfalt. Bere­its seit 1934 wird es in den eige­nen Salzgärten im Süden Frankre­ichs gewon­nen. Die dort arbei­t­en­den Salzbauern geben ihr his­torisches Fach­wis­sen von Gen­er­a­tion zu Gen­er­a­tion weit­er.

Der Ablauf fol­gt stets dem­sel­ben Prinzip: Von März bis August fließt das Meer­wass­er von einem Beck­en ins näch­ste, um seine natür­liche Salzkonzen­tra­tion zu erhöhen. Im Som­mer bildet sich durch die Ver­dun­stung, die durch die Mit­telmeer­son­ne und den Mis­tral­wind begün­stigt wird, eine Mikroalge, die wertvolle Pig­mente erhält und dem Wass­er die charak­ter­is­tis­che rosa Farbe ver­lei­ht. Im Sep­tem­ber wird der Salzkuchen geern­tet, der sich über die Monate hin­weg gebildet hat. Er wird als grobes oder in gemahlen­er Form als feines Meer­salz ange­boten. Mit ein­er Prise davon holt man sich mediter­ranes Lebens­ge­fühl nach Hause. Rezep­tideen gibt es etwa unter www.labaleine.de. Ein beson­der­er Genuss ist der typ­isch ori­en­tal­is­che Gemüseein­topf Shak­shu­ka.

 

Rezepttipp: Shakshuka – orientalischer Gemüseeintopf

Zutat­en für 6 Per­so­n­en:

  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchze­he
  • 2 rote und 1 gelbe Paprikaschote
  • 800 g reife Tomat­en
  • 1 EL Tomaten­mark
  • 1 Zweig Thymi­an
  • 1 Lor­beerblatt
  • 1 Messer­spitze Kreuzküm­mel
  • 1 Messer­spitze Paprika­pul­ver
  • Olivenöl
  • 6 frische Bio-Eier
  • 100 g Feta
  • Frische Peter­silie und Korian­der

 

Zubere­itung:

  1. Zwiebeln und Knoblauch fein wür­feln. Paprikaschoten in Streifen schnei­den, Tomat­en grob wür­feln.
  2. In ein­er großen Pfanne Olivenöl erhitzen. Profi-Tipp: Zunächst Kreuzküm­mel und Paprika­pul­ver kurz anrösten – das inten­siviert die Aromen. Dann Zwiebeln und Knoblauch glasig dün­sten.
  3. Tomat­en, Tomaten­mark und Papri­ka zugeben, mit feinem Meer­salz von La Baleine würzen. Thymi­an und Lor­beer hinzufü­gen.
  4. Bei niedriger Hitze und geschlossen­em Deck­el 40 bis 45 Minuten schmoren, gele­gentlich umrühren.
  5. Mit einem Löf­fel sechs Mulden in die Gemüsemis­chung drück­en. Je ein Ei hineingeben und bei schwach­er Hitze pochieren, bis das Eiweiß gestockt ist.
  6. Mit zer­bröck­el­tem Feta und frischen Kräutern gar­nieren und servieren.

 

Quelle: DJSD
Foto: DJD/La Baleine