Wiener Chormädchen 2027 beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker

Chormädchen festigen ihren Ruf als Spitzenchor

Die Wiener Chor­mäd­chen fes­ti­gen ihren Ruf als Spitzen­chor. Par­al­lel zu ihrer ersten großen Tournee durch die Volk­sre­pub­lik Chi­na laufen bere­its die Vor­bere­itun­gen für ein Pro­jekt, das die kün­st­lerische Reife des Ensem­bles unter­stre­icht: 2027 wer­den die Chor­mäd­chen unter der Leitung von Tugan Sokhiev erneut Teil des Neu­jahrskonz­erts sein.

Klangliche Eigenständigkeit

Dass die Wiener Phil­har­moniker für 2027 gezielt die Chor­mäd­chen für diesen promi­nen­ten Auftritt ein­ge­laden haben, ist ein starkes Sig­nal. Während beim Neu­jahrskonz­ert 2023 noch bei­de Chöre gemein­sam auf der Bühne standen, zeigt die rein weib­liche Beset­zung für 2027, dass die Wiener Chor­mäd­chen heute als Ensem­ble ganz für sich ste­hen – und belegt die Qual­ität der Aus­bil­dung am Cam­pus Augarten, die als imma­terielles Kul­turerbe der UNESCO anerkan­nt ist.

„Die Ein­ladung der Wiener Phil­har­moniker für 2027 ist eine wun­der­bare Bestä­ti­gung unser­er Arbeit“, so Erich Arthold, Präsi­dent der Sängerkn­aben und Chor­mäd­chen. „Sie zeigt, dass sie als gle­ichrangiges Pen­dant zu den Sängerkn­aben in der ober­sten Liga der Musik­welt angekom­men sind.“

 

Nächster Auftritt in Wien: Muttertagskonzert am 10. Mai

Wer nicht bis 2027 warten möchte, hat schon bald in Wien die Gele­gen­heit, das Ensem­ble live zu hören. Unmit­tel­bar nach ihrer Rück­kehr aus Chi­na wer­den die Wiener Chor­mäd­chen gemein­sam mit den Wiener Sängerkn­aben, dem Cho­rus Primus und dem Cho­rus Juven­tus beim tra­di­tionellen Mut­tertagskonz­ert im Musikvere­in auftreten.

 

Ausblick: Historischer Schritt in die Hofmusikkapelle

Die kom­menden Monate markieren einen weit­eren Meilen­stein für das Ensem­ble. Ab Sep­tem­ber 2026 wer­den die Wiener Chor­mäd­chen als fix­er Bestandteil der Wiener Hof­musikkapelle alternierend mit den Wiener Sängerkn­aben die son­ntäglichen Messen gestal­ten – ein bedeu­ten­der Schritt für die Gle­ich­berech­ti­gung in der jahrhun­derteal­ten Tra­di­tion.

 

Foto: Lukas Beck