Dark Matter trotzt Berliner Winter mit Raum für Licht und Dunkelheit…

…Bewegung und Stille, Erinnerung und Staunen | WINTERLIGHTS 2026

Für viele Berlin­er ist es längst zu ein­er liebge­wonnenen Wei­h­nacht­stra­di­tion gewor­den: Wenn die Tage kürz­er wer­den und der Win­ter in die Stadt einzieht, begin­nt bei DARK MATTER die Zeit von WINTERLIGHTS. Auch in diesem Jahr ver­wan­delt der Berlin­er Licht- und Medi­enkün­stler Christo­pher Baud­er die mon­u­men­tale TRANS­FOR­MA­TOR-Kun­sthalle vom 4. Novem­ber 2026 bis 14. Feb­ru­ar 2027 immer dien­stags bis son­ntags erneut in eine funkel­nde Win­ter­land­schaft aus Licht, Bewe­gung, Klang und Eis.

Auf 1.000 Quadrat­metern ent­fal­tet sich ein schweben­der Wald aus über 600 Tan­nen­bäu­men und mehr als 300.000 Licht­punk­ten. Aus einem ver­traut­en Sym­bol der Wei­h­nacht­szeit entste­ht eine sur­reale Land­schaft zwis­chen Erin­nerung und Zukun­ft, win­ter­lich­er Stille und leuch­t­en­der Fan­tasie.

Im Zen­trum von WINTERLIGHTS liegt auch in diesem Jahr eine noch raum­greifend­ere Eis­bahn, die erst­mals selb­st zu einem inte­gralen Bestandteil der Lichtin­sze­nierung wird. Tausende ins Eis einge­bun­dene Lichter ver­wan­deln den Boden in eine überdi­men­sion­ale, bewegte Bild­fläche. Far­ben, Struk­turen und Ani­ma­tio­nen wan­dern unter den Kufen hin­durch, bre­it­en sich über das Eis aus und ver­schmelzen mit der Lichtchore­ografie des Raumes. Die Besucher:innen wer­den mit jed­er Bewe­gung selb­st Teil der Insze­nierung und gleit­en buch­stäblich durch das Licht.

Auch der umgekehrte Win­ter­wald erhält in diesem Jahr ein Update fes­tlichen Licht­girlan­den. In wiederkehren­den Zyklen von 45 Minuten ent­fal­tet sich dazu eine neu kom­ponierte Dra­maturgie aus Licht, Bewe­gung und Klang. Der nieder­ländis­che Musik­er Chris Kui­jten begleit­et die Insze­nierung erneut meis­ter­haft mit seinem Sound­scape. Sphärische Flächen, fein­ste musikalis­che Details und kraftvolle Pas­sagen verbinden sich mit der kinetis­chen Chore­ografie zu ein­er gemein­samen Erzäh­lung, mal still und entrückt, mal über­wälti­gend und voller Energie.

Um noch mehr Men­schen dieses beson­dere Erleb­nis zu ermöglichen, erweit­ert Dark Mat­ter dieses Jaahr die Öff­nungszeit­en. WINTERLIGHTS und die Dauer­ausstel­lung KOLLEKTION sind in der Win­ter­sai­son von Dien­stag bis Son­ntag geöffnet. Schlittschuhe kön­nen direkt vor Ort aus­geliehen wer­den. Beglei­t­end zum Besuch sor­gen Glüh­wein, alko­hol­freier Pun­sch und saisonale Spezial­itäten für entspan­ntes Ver­weilen.

Hier kann die Besucherin den Berlin­er Win­ter als Raum für Licht und Dunkel­heit, Bewe­gung und Stille, Erin­nerung und Staunen erleben.  WINTERLIGHTS ist ein Wei­h­nacht­sritu­al in ständig neuer Gestalt und ein Ort, an dem Lichtkun­st, Win­ter­wald und Eis­bahn miteinan­der ver­schmelzen. Es geht los am 4. Novem­ber 2026 und geht bis 14. Feb­ru­ar 2027, immer Dien­stag bis Don­ner­stag (14 – 23 Uhr) sowie Fre­itag (12 – 23 Uhr), Sam­stag (11 bis 23 Uhr)und Son­ntag (11 bis 22 Uhr).

Über Christopher Bauder und Chris Kuijten

Christo­pher Baud­er ist ein deutsch­er Licht- und Medi­enkün­stler, der groß­for­matige Kun­stin­stal­la­tio­nen und Per­for­mances entwirft, die sich mit den Auswirkun­gen von Licht und Klang auf die men­schliche Wahrnehmung und Emo­tion auseinan­der­set­zen. Nach seinem Studi­um der Medi­enkun­st an der Uni­ver­sität der Kün­ste Berlin, grün­dete er 2004 das inter­diszi­plinäre Stu­dio WHITEvoid. Dort arbeit­et er mit einem inter­na­tionalen Team aus den Bere­ichen Architek­tur, Design, Tech­nik und Soft­ware.

Christo­pher Baud­er hat seine Instal­la­tio­nen und Per­for­mances bere­its in Kun­sträu­men und bei Ver­anstal­tun­gen auf der ganzen Welt gezeigt, darunter im Cen­tre Pom­pi­dou in Paris, MUTEK Fes­ti­val in Mon­tre­al, Fete des Lumieres in Lyon, Nation­al Muse­um of Fine Arts in Tai­wan und im Nation­al Cen­tre for the Per­form­ing Arts in Peking. Am bekan­ntesten ist er für seine stadtweite Kun­stin­stal­la­tion “LICHTGRENZE”, die er 2014 zusam­men mit seinem Brud­er Marc anlässlich des 25- jähri­gen Jubiläums des Berlin­er Mauer­falls schuf.

Mit viel Lei­den­schaft taucht der nieder­ländis­che Kom­pon­ist und Pro­duzent Chris Kui­jten in die Welt der zeit­genös­sis­chen und elek­tro­n­is­chen Musik ein. Dabei bilden tiefge­hende Erfahrun­gen mit ein­er Rei­he von klas­sis­chen Instru­menten (darunter unter anderem Klavier, Flöte, Sax­ophon und Klar­inette) die solide Grund­lage für seine kün­st­lerischen Ent­deck­ungsreisen.

Wirk­lich ent­facht wurde die Flamme sein­er Kreativ­ität jedoch, als Kui­jten begann, auch elek­tro­n­is­ches Equip­ment in seinen kün­st­lerischen Prozess einzubeziehen: Das gren­zen­lose Poten­zial von Sam­plern, Com­put­ern und anderen elek­tro­n­is­chen Werkzeu­gen wurde zu sein­er Lein­wand und trieb ihn an, immer wieder neue Wege in der Musikkom­po­si­tion zu gehen.

 

Foto: WHITEvoid