Challenge Fasten: Hintergründe, Formen und Tipps

Unter Fas­ten ver­ste­ht man den Verzicht auf alle oder bes­timmte Lebens­mit­tel, Getränke und Genuss­mit­tel über einen gewis­sen Zeitraum hin­weg. Fas­ten ist in allen Kul­turen bekan­nt und zielt auf die kör­per­liche sowie die geistig-seel­is­che Reini­gung ab. Die ältesten Fas­te­nan­weisun­gen wur­den in Indi­en gefun­den und sind über 4.000 Jahre alt. Heute unter­schei­det man zwis­chen religiösem und medi­zinis­chem Fas­ten, wie zum Beispiel dem Heil­fas­ten. Unter Heil­fas­ten ver­ste­ht man Fas­ten, das nicht religiös oder poli­tisch motiviert ist, son­dern zur Ent­gif­tung und Regen­er­a­tion des Kör­pers beiträgt.

 

Welche Formen gibt es?

Beim ursprünglichen Heil­fas­ten wird kom­plett auf feste Nahrung verzichtet. Es wird auss­chließlich stilles Min­er­al­wass­er getrunk­en. Begleit­et wird das Fas­ten von Darm­leerun­gen und der Auf­nahme von Min­eralerde, wie zum Beispiel Heil­erde, Zeolith oder Ben­tonit.

Beim soge­nan­nten Buchinger-Heil­fas­ten hinge­gen, sind neben dem Min­er­al­wass­er auch Säfte und eine Gemüse­brühe erlaubt. Außer­dem darf auch Honig zum Süßen von Wass­er & Co. einge­set­zt wer­den. So lässt sich wenig­stens eine geringe Menge an Energie sowie Vit­a­mi­nen und Min­er­al­stof­fen aufnehmen. Wichtige weit­ere Ele­mente sind Ein­läufe zur Darm­reini­gung und stof­fwech­selun­ter­stützende Maß­nah­men wie Bewe­gung, Trock­en­bürsten und Leber­wick­el. Die Fas­ten­zeit wird in Ent­las­tungstage, Fas­tent­age und Auf­bau­tage eingeteilt.

Neben der Fas­ten­meth­ode nach Buchinger, kann auch die Fas­tenkur nach Hilde­gard von Bin­gen eine gute Meth­ode zur Ent­gif­tung sein. Die berühmte Benedik­tiner­in war Exper­tin auf dem Gebi­et des Heil­fas­tens und entwick­elte vier ver­schiedene Fas­tenkuren: Dinkel-Obst-Gemüse-Fas­ten, Dinkel-Reduk­tion­skost, Dinkel­brot­fas­ten und Hilde­gard-Saft­fas­ten.

Außer­dem gibt es viele weit­ere For­men, die mit­tler­weile sehr beliebt sind und viele Anhänger find­en. So zum Beispiel das Teefas­ten. Wie der Name schon ver­rät, wer­den hier­bei auss­chließlich Tee und Min­er­al­wass­er getrunk­en.

Möchte man nicht ganz auf Nahrung verzicht­en, bietet sich neben dem Molke­fas­ten, das zur Reini­gung des Kör­pers drei Liter Min­er­al­wass­er, einen hal­ben Liter Obst­saft und einen Liter Molke sowie Sauer­kraut- oder Pflau­men­saft am Mor­gen emp­fiehlt, das Fas­ten nach Mayr an. Hier ist die Grund­lage des Fas­tens ein indi­vidu­eller Ernährungs­plan, der auf eine „Milch-Sem­mel-Diät“ aus­gerichtet ist.

 

Sechs Tipps für ein erfolgreiches Fasten

  1. Den Kör­p­er vor­bere­it­en: Leichte Rezepte, die man schon immer aus­pro­bieren wollte, bieten sich nicht nur für den Start in die Fas­ten­zeit an, son­dern bere­it­en Freude beim Nachkochen.
  2. Zusam­men stark sein: Es ist immer leichter, etwas durchzuhal­ten, wenn man nicht alleine ist. Am besten man sucht sich einen Mit­stre­it­er, damit man gemein­sam die Erfol­gser­leb­nisse teilen kann.
  3. Durch­hal­ten bis Tag 3: Die ersten Tage sind die schlimm­sten. Der kleine Hunger kommt und erste Entzugser­schei­n­un­gen kündi­gen sich an. An Tag 3 tritt bei den meis­ten das Fas­ten-Hoch ein, nach dem alles etwas leichter wird.
  4. Viel Min­er­al­wass­er trinken: Beim Fas­ten ist das Trinken von stillem Min­er­al­wass­er das A und O. Der Kör­p­er braucht viel Flüs­sigkeit, um alle gelösten Stoffe abzu­trans­portieren und die Nieren zu ent­las­ten. Eine schöne Karaffe, gefüllt mit Min­er­al­wass­er und ein­er Scheibe Zitrone, macht Lust aufs Trinken und schme­ichelt dem Auge.
  5. Wär­mende Helfer: Durch die Umstel­lung des Stof­fwech­sels neigt man leicht zum Frieren. Mit Gewürzen wie Pfef­fer, Chili oder Ing­w­er im heißen Wass­er wird dem Kör­p­er von innen einge­heizt.
  6. Beloh­nung für Kör­p­er und Geist: Wer sich son­st mit Schoko­lade oder einem Feier­abend­bier belohnt, sollte unbe­d­ingt für Ersatz sor­gen. Ein Saun­abesuch oder eine wohltuende Mas­sage machen nicht nur glück­lich, son­dern regen auch noch den Stof­fwech­sel an.

 

Das richtige Wasser zum Fasten

Egal für welche Fas­ten­form man sich entschei­det, es gibt eine Sache, die bei allen Fas­ten­for­men gle­ich ist, und das ist die wichtige Auf­gabe des Wassers. Stilles Min­er­al­wass­er bildet bei allen Fas­ten­for­men den Haup­tan­teil der Nahrung. Umso wichtiger ist es, das richtige Min­er­al­wass­er zu wählen.

Eine der wichtig­sten Auf­gaben des Wassers ist es, gelöste Stoffe, die durch das Fas­ten abge­baut wer­den, aus dem Kör­p­er zu trans­portieren. Den Wasser­haushalt reg­ulieren die Nieren. Sie sind das Auss­chei­dung­sor­gan für Harn­stoff, Harn­säure und andere Stof­fwech­se­lend­pro­duk­te im Urin. Damit das rei­bungs­los funk­tion­iert, ist es wichtig, ein Min­er­al­wass­er zu trinken, das sehr leicht ist und wenig Trock­en­rück­stand aufweist. Nur so kann das Wass­er die gelösten Stoffe max­i­mal aufnehmen und abtrans­portieren.

Das Plose Min­er­al­wass­er hat mit 22 mg/l einen sehr niedri­gen Trock­en­rück­stand und ist daher bestens für Fas­tenkuren geeignet. Beim Fas­ten ist stilles Min­er­al­wass­er zu bevorzu­gen. Kohlen­säure kann zu Blähun­gen, Auf­s­toßen und einem unan­genehmen Völ­lege­fühl führen. Sie kann außer­dem vorhan­denes Sod­bren­nen ver­stärken.

Um dem Kör­p­er die max­i­male Erhol­ung und Ent­las­tung zu bieten, sollte das Wass­er aus ein­er unbe­lasteten und natür­lich sprudel­nden Quelle stam­men. Das Plose Min­er­al­wass­er entspringt aus ein­er Arte­serquelle in Südtirol und wird auss­chließlich in Glas­flaschen abge­füllt. Weit­er­führende Infor­ma­tio­nen find­et Ihr unter www.acquaplose.com/de

 

Foto: Plose