Ich bereue nichts

Nach dem Seilbahn-Skandal spricht SallyDinosaur

Mit einem auf­se­hen­erre­gen­den Porno-Dreh in ein­er Gondel der Köl­ner Seil­bahn sorgte Cre­atorin Sal­ly­Di­nosaur zulet­zt bun­desweit für Schlagzeilen und für einen der meist­disku­tierten Erotik-Aufreger des Jahres. Während Kri­tik­er den Kopf schüt­tel­ten, feierten ihre Fans die Aktion als mutig und außergewöhn­lich.

Beson­ders inter­es­sant: Es war bere­its das zweite Mal, dass Sal­ly eine Gondel als Kulisse für eines ihrer Pro­jek­te nutzte. Von einem Aus­rutsch­er kann also keine Rede sein. Im Gegen­teil: Sal­ly beze­ich­net sich selb­st augen­zwinkernd als Wieder­hol­ungstä­terin. Trotz der Diskus­sio­nen rund um die Aktion bereut die 380.000-Follower-Creatorin nichts. „Ich würde es jed­erzeit wieder machen“, sagt sie.

Doch wer ist die Frau hinter dem Hype?

Was viele nicht wis­sen: Der Name „Sal­ly­Di­nosaur“ geht auf einen schmerzhaften Spitz­na­men aus ihrer Schulzeit zurück. Wegen ihres sehr schlanken Kör­pers und ihres lan­gen Halses wurde sie als Kind gehänselt. Heute hat sie den Namen zu ihrer Marke gemacht und erre­icht hun­dert­tausende Fans auf Insta­gram und Livestream­ing-Plat­tfor­men.

Vom impro­visierten Stream­ing an der heimis­chen Küchen­theke bis zu Schlagzeilen in ganz Deutsch­land: Sal­ly ste­ht wie kaum eine andere Cre­atorin für eine Gen­er­a­tion von Cre­atorin­nen, die ihre Kar­riere ohne klas­sis­che Medi­en, aber mit max­i­maler Nähe zur Com­mu­ni­ty aufge­baut haben. Statt Hochglanz-Insze­nierung set­zt sie auf Direk­theit, Inter­ak­tion und For­mate, die live stat­tfind­en. „Die Streams an mein­er Küchen­theke waren ein­fach, aber echt – und genau das war mir wichtig“, erin­nert sie sich an ihre Anfänge.

Als offizielle VENUS-Marken­botschaf­terin 2026 und Ambas­sador der weltweit führen­den Livestream­ing-Plat­tform Stripchat gehört Sal­ly­Di­nosaur inzwis­chen zu den bekan­ntesten Gesichtern der deutschsprachi­gen Cre­ator-Szene.

 

Foto: Gün­ther Dorn/ geniesserinnen.de