Ich bin die Chanel des menschlichen Körpers

Wenn Chirurgie zur Kunst wird

“Ich bin die Chanel des men­schlichen Kör­pers.” Dr. Anna Lukyano­va lächelt, als sie diesen Ver­gle­ich zieht. Was zunächst wie eine pro­vokante Meta­pher klingt, beschreibt ihre Hal­tung als Fachärztin für Plas­tis­che und Ästhetis­che Chirurgie erstaunlich präzise. Tat­säch­lich hat das, was sie in ihrer Düs­sel­dor­fer Prax­is Naturl leis­tet, etwas von Haute Cou­ture: maßgeschnei­dert, kreativ, handw­erk­lich per­fekt und indi­vidu­ell auf jede Pati­entin abges­timmt.

Aufgewach­sen in ein­er Ärztefam­i­lie und nach 13 Jahren Beruf­ser­fahrung mit ein­er voll­ständi­gen fachärztlichen Aus­bil­dung in allen vier Säulen der Plas­tis­chen Chirurgie — Rekon­struk­tion, Ver­bren­nungschirurgie, Hand­chirurgie und Ästhetik — hat Dr. Anna sich bewusst für die Ästhetis­che Chirurgie in eigen­er Pri­vat­prax­is entsch­ieden. Nicht aus Ober­fläch­lichkeit, son­dern aus Überzeu­gung.

Eine Erken­nt­nis aus ihrer Zeit in der Not­fallmedi­zin hat sie nie los­ge­lassen: “In der Akutchirurgie geht es um das Über­leben des Patien­ten. Doch es gibt ein Leben danach, und das ist nicht zweitrangig.” Bei Plas­tis­ch­er Chirurgie gehe es um Leben­squal­ität — und genau das würde sie antreiben.

Das Geheimnis echter Beratung

Die ersten zehn Minuten in Dr. Annas Sprech­stunde gehören auss­chließlich der Pati­entin. Keine Unter­brechun­gen, keine vorschnellen Empfehlun­gen. Nur zuhören. “Ich möchte ver­ste­hen, was wirk­lich hin­ter dem Wun­sch nach ein­er Behand­lung steckt”, erk­lärt die Medi­ziner­in. Danach fol­gt die zen­trale Frage: “Wie stellen Sie sich das Ergeb­nis vor? Das ist jet­zt Ihr Moment, in dem Sie alle Ihre Wün­sche for­mulieren kön­nen.”

Die Antworten wer­den doku­men­tiert und dienen später als Leitlin­ie für die Behand­lung, denn jede Frau hat ihre eigene Geschichte, ihre eigene Moti­va­tion. Ob selb­st­be­wusste Beto­nung oder größt­mögliche Natür­lichkeit — bei­des ist legit­im. Entschei­dend ist, dass das Ergeb­nis zur Per­sön­lichkeit, Leben­sre­al­ität und Moti­va­tion passt. Jede OP sei ein Com­mit­ment auf bei­den Seit­en, betont Dr. Anna in diesem Kon­text.

Spezialisierung auf weibliche Lebensqualität

In ihrer Prax­is Naturl in Düs­sel­dorf bietet Dr. Anna ein bre­ites Spek­trum an Behand­lun­gen an, die alle ein gemein­sames Ziel in sich tra­gen: Frauen dabei zu unter­stützen, sich in ihrem Kör­p­er wieder wohlzufühlen.

  • Mom­my Makeover — Der bewusste Neustart
    Das Mom­my Makeover ist für die ambi­tion­ierte Ärztin kein Reparatur­pro­gramm, son­dern ein bewusster Neuan­fang. Eine Investi­tion in die näch­ste Leben­sphase. Typ­is­che Pati­entin­nen sind Frauen nach abgeschlossen­er Fam­i­lien­pla­nung, nach mas­sivem Gewichtsver­lust oder vor einem beru­flichen oder pri­vat­en Neuan­fang. Das Konzept ist ganzheitlich: Brust­be­hand­lung, Bauchdeck­en­straf­fung, kon­turi­erende Fet­tab­saugung, oft ergänzt durch Intim­chirurgie. Ziel ist keineswegs die Rück­kehr zum “Davor”, son­dern ein neues, stim­miges Kör­perge­fühl.“Ich hat­te eine Pati­entin, deren Tochter drei Jahre alt war”, erin­nert sich Dr. Anna. “Sie sagte: ‘Seit der Geburt hat­te ich keinen Geschlechtsverkehr. Wenn wir da jet­zt nichts machen, bin ich bald allein­erziehende Mut­ter.’ Nach der OP kam sie zurück mit den Worten: ‘Sie haben meine Ehe gerettet.’ ”
  • Brustverkleinerung — Befreiung in mehrfach­er Hin­sicht
    Bei Brustverkleinerun­gen erlebt die Fachmedi­ziner­in regelmäßig tief­greifende Verän­derun­gen ihrer Pati­entin­nen. Sie lei­den oft seit Jahrzehn­ten unter kör­per­lichen Beschw­er­den, aber auch unter sozialer und emo­tionaler Belastung.Eine ihrer Kli­entin­nen kam im Hochsom­mer im Pullover zur Beratung, weil sie seit über 40 Jahren ihren Kör­p­er unter weit­er Klei­dung versteckte.Drei Monate nach der OP trug sie zum ersten Mal ein eng anliegen­des T‑Shirt. “Ich muss mir keine Sor­gen mehr machen, dass ich über meine Brust­größe definiert werde”, strahlte sie. Dr. Anna hört nach solchen Ein­grif­f­en häu­fig densel­ben Satz: “Warum habe ich das nicht viel früher gemacht?” Der Ein­griff bedeutet für viele Frauen Befreiung, kör­per­lich wie psy­chisch.
  • Intim­chirurgie — Die let­zte Tabu­zone
    Ein beson­der­er Schw­er­punkt der Prax­is liegt auf der Intim­chirurgie, einem Bere­ich, über den wenig gesprochen wird, jedoch für viele Frauen hin­sichtlich ihrer Leben­squal­ität, Sex­u­al­ität und Selb­st­wert­ge­fühl hohe Rel­e­vanz besitzt. Für die Fachärztin eine echte Herzen­san­gele­gen­heit: “Intim­chirurgie ist ein Tabu-The­ma, über das kaum gere­det wird, aber es bet­rifft etliche Frauen”, stellt sie klar. Und fügt hinzu: “Wir sind bei der Kom­mu­nika­tion auch von ‘Scham­lip­pen’ zu ‘Vul­valip­pen’ überge­gan­gen. Denn da gibt es nichts, wofür man sich schä­men müsste.“Medi­zinis­che Fak­ten bele­gen die Wesentlichkeit: Rund ein Drit­tel der Ent­binden­den lei­det nach vagi­nalen Geburten unter Belas­tungsinkon­ti­nenz oder funk­tionellen Ein­schränkun­gen, ver­bun­den mit Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Hinzu kom­men alters­be­d­ingte Verän­derun­gen, etwa nach der Menopause.
    Eine bewe­gende Geschichte aus Dr. Annas Prax­is ist die ein­er 65-jähri­gen Frau, deren Tochter sich bei ihr behan­deln ließ. “Mama, die Ärztin hat gesagt, du hast das wahrschein­lich auch.” Die Mut­ter reflek­tierte ihr Befind­en und ließ sich mit 65 operieren. Ihr Mann war bere­its ver­stor­ben. Sie tat es auss­chließlich für sich selb­st.
  • Vagi­nale Veren­gung — Der ganzheitliche Ansatz
    Das Vorge­hen der spezial­isierten Medi­ziner­in bei vagi­naler Veren­gung basiert auf einem mul­ti­modalen Behand­lungskonzept: Beck­en­bo­den­train­ing, elek­tro­mag­netis­ch­er Beck­en­bo­den-Stuhl, Hyaluron­säure-Unter­spritzung bei alters­be­d­ingter Trock­en­heit nach der Menopause und, wenn nötig, oper­a­tive vagi­nale Veren­gung. “Den Feind von allen Seit­en umzin­geln”, nen­nt sie das lächel­nd. Die Oper­a­tion ist dabei nie die einzige Antwort, son­dern Teil ein­er größeren ther­a­peutis­chen Mass­nahme.

Selbstbestimmung ist Feminismus

“98 Prozent der Frauen, die zu mir kom­men, machen das, weil sie es wollen, nicht weil jemand anderes es erwartet”, stellt Dr. Anna unmissver­ständlich klar. Nicht wegen des Part­ners. Nicht wegen der Pornoin­dus­trie. Son­dern weil sie seit Jahren in den Spiegel schauen und sich unwohl fühlen. Ihre Pati­entin­nen sind über­wiegend reife, selb­st­bes­timmte Frauen, die sich nach sorgfältiger Über­legung für einen Ein­griff entschei­den.

Dr. Anna posi­tion­iert sich klar gegen kur­zlebige Trends und rein kom­merzielle Beau­ti­fi­ca­tion. “Die Pati­entin­nen wählen mich, aber ich wäh­le auch meine Pati­entin­nen”, erk­lärt sie. Sofern jemand Tik­Tok-Trends nach­ja­gen möchte oder erst seit Kurzem über einen Ein­griff nach­denkt, lehnt sie ab. Bei Ver­dacht auf eine Kör­per­schemas­törung fordert sie ein psy­chol­o­gis­ches Gutacht­en. “Ich bin Ärztin mit einem Ethos — keine Geschäfts­frau.”

Langfristig ver­fol­gt sie die Vision eines ganzheitlichen Zen­trums, das Frauen von der Vor­bere­itung über die Oper­a­tion bis zur Nach­sorge umfassend begleit­et — inklu­sive Phys­io­ther­a­pie, Ernährungs­ber­atung und ästhetis­ch­er Nach­be­hand­lung. Ein Ort, an dem sich die Kli­entin­nen sich­er und ver­standen fühlen.

Am Ende geht es nicht um Per­fek­tion, son­dern um weib­liche Selb­st­bes­tim­mung. Oder, wie Dr. Anna es selb­st for­muliert: “Das ‘Warum’ macht den Unter­schied. Selb­st­bes­tim­mung — das ist echter Fem­i­nis­mus.”

 

Foto: Naturl